Carl Martin Spengler

Carl-Martin-Spengler-Kaestner-Das-Glueck-ist-keine-DauerwurstAuch nach 25 Jahren zieht Carl Martin Spengler an über 130 Abenden pro Jahr das Publikum des THEATER IM PALAIS mit seiner brillanten Wandlungsfähigkeit und restlosen Hingabe an das Spiel in seinen Bann.

Als Mitbegründer des Hauses und festes Ensemblemitglied trägt er seit 25 Jahren kontinuierlich und in hohem Maße zur künstlerischen Entwicklung und zum Erfolg des Theaters bei. In Leipzig geboren, studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und erhielt wenig später ein Engagement am Theater im Palast in Berlin. 1987 spielte er die Titelrolle in „Wengler & Söhne“, einer deutschen Familiensaga von DEFA-Regisseur Rainer Simon.

Kurz vor einer Vorstellung ist Carl Martin Spengler nur noch in jenen Figuren wiederzufinden, denen er seine Stimme, Sensibilität und Lebenserfahrung zur Verfügung stellt und die er behutsam und mit liebevollem Ernst durch ein Stück gemeinsamer Geschichte führt. Sei es als pedantischer Lehrer in Manfred Karges „Killerfische“ oder als Gespenst der Hohenzollern in Barbara Abends Feature „Das Schloss – Ein Gespenst packt aus“. Carl Martin Spengler gelingt es immer wieder, die Charaktere in ihren psychologischen Abhängigkeiten und persönlichen Verstrickungen mit der Außenwelt aufzuzeigen. Mit perfekten Antennen für zwischenmenschliche Prozesse ausgestattet, deckt er auf ohne bloßzustellen und macht verständlich ohne zu verurteilen. Carl Martin Spengler als Jäger und Gejagter, als Getriebener, der zugleich sein eigener Antrieb und Antreiber ist, immer auf der Spur neuer Herausforderungen und fremder Schicksale. Auf der Suche nach mehr als einem Leben, einer Bestimmung, einer Leidenschaft, nach mehr als dem Offenkundigen, Oberflächlichen und mühelos Erreichbaren. Und letztendlich nach nicht mehr und nicht weniger als sich selbst.