Krzystof Warlikowski

Premiere von JEKYLL & HYDE am Welttheatertag

Am diesjährigen Welttheatertag, am 27. März, feiern wir die Premiere der Uraufführung von JEKYLL & HYDE

Der Autor der diesjährigen Botschaft der World Organization for Performing Arts zum Welttheatertag ist der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski. Seit 2008 ist er künstlerischer Leiter am Nowy Theater, einem interdisziplinärem Kulturzentrum in Warschau. Ob es sich um ältere oder zeitgenössische Opern und Texte handelt, bei Warlikowski lässt sich in seiner Themenwahl immer ein Rückbezug auf das heutige Leben erkennen.

Mit dieser Haltung steht Warlikowski in Einklang mit der Philosophie unseres Hauses, weshalb wir seine Botschaft mit besonderer Freude in den Kontext unserer Premiere stellen. weiter lesen…

Hinterm Ofen sitzt ne Maus

24 Jahre THEATER IM PALAIS

Am 22. März feiert das THEATER IM PALAIS sein 24-jähriges Bestehen.

Nach der Wende gründete das Ensemble um Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler, Jens-Uwe Bogadtke und Barbara Abend ein neues Salontheater im Herzen des wiedervereinten Berlins und fand im Palais am Festungsgraben eine Bühne und bald darauf ein breites Publikum aus allen Teilen der Stadt.

Heute steht das THEATER IM PALAIS für eine einzigartige Mischung aus musikalisch-literarischen Programmen und klassischem Schauspiel. Berlinbesucher, aber auch Berliner mit Sinn für Literatur und die Historie der Stadt, schätzen die beliebte Veranstaltungsreihe BERLINER GESCHICHTEN.

Mit der Spielzeit 2015/2016 aktualisiert der künstlerische Leiter, Stefan Kleinert, das Profil des Hauses, welches auch zukünftig für hohe schauspielerische Leistungen und Publikumsnähe stehen wird.

Freuen Sie sich mit uns auf ein strahlendes 25. Jahr am Berliner Kulturhimmel!

Premiere – Jekyll & Hyde

Unsere nächste Premiere widmet sich explizit dem Motto der Spielzeit Identitäten.

Die Uraufführung von „Jekyll & Hyde“ ist eine Adaption von Barbara Abend nach Robert Louis Balfour Stevenson für unser Theater. Regie führt der neue künstlerische Leiter Stefan Kleinert. Am 27. März 2015 – dem Welttheatertag – werden Jens-Uwe Bogadtke, Dominik Hermanns, Robert Speidel und Carl Martin Spengler die bekannte Geschichte, neu interpretiert, auf die Bühne tragen.

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Ringelnatz. Anders

Ringelnatz. Anders

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Ringelnatz in Berlin? War er nicht Leipziger oder Wurzner, Münchner, Hamburger oder auf der See zu Hause?
Als Ringelnatz sich tatsächlich für eine Stadt entschloss, war es Berlin. Dort lebte er, weil er „frischere Luft zu atmen hoffte“, bis zu seinem Tode 1934.

Was kennen wir von ihm? Das Reh aus Gips oder die Kachel aus seinem Ofen, die er ohne Bedenken der Geliebten schenken würde? Auf alle Fälle kennen wir nicht die ganze Vielfalt seines künstlerischen Schaffens. Auch als Mensch, als Freund, als Liebender, als Maler, als Marineoffizier und als Kabarettist war Ringelnatz anders. Anders als wir ihn vermuten, anders als seine Mitwelt ihn etikettierte.

In einer Welt, in der wir zuweilen und immer öfter an blind gewordenen Seelen leiden, verleiht Ringelnatz neue Sehkraft. Er hört ein Staubkorn lachen und hört die Klage eines Pflastersteins, getreten zu werden, die ungehört bleibt. Überall ist Wunderland. Überall ist Leben.

Vorstellung

*13.04.2018, 19.30 Uhr

 

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Es lesen Gundula Köster und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Der eingebildete Kranke

Der eingebildete Kranke

Der eingebildete Kranke ist Molières letztes Stück und der Zufall wollte es, dass es den Autor selbst während einer Aufführung das Leben kostete. An einem Blutsturz, so ist es überliefert, sei Molière 1673 verschieden - was für ein groteskes Ende, welche Tragik!

Was für eine Komödie aber auch, in der gelogen, betrogen, verstellt und gespielt wird, dass es eine Freude ist. Keiner meint es ehrlich und auf nichts ist mehr Verlass. Im Mittelpunkt: der reiche Argan, dessen Tagwerk darin besteht, seine Tabletten zu zählen und seine Klistiere zu verlangen. Er, der glaubt, die Fäden in der Hand zu halten, wird zum ersten Opfer innerhalb dieses bizarren Spiels, in dem keiner mit offenen Karten agiert. Jeder manipuliert jeden zum Zwecke des eigenen Nutzens aus der Schwäche des anderen.

Schonungslos, aber heiter werden hier menschliche Schwächen aufs Korn genommen mit einer unglaublich verspielten Komik, die sich sowohl aus der französischen Posse als auch aus der Commedia dell’ arte speist und übermütig mit fremden und eigenen Gebrechen jongliert.

Vorstellung

*26.01.2018, 19.30 Uhr

*28.02.2018, 19.30 Uhr

*02.03.2018, 19.30 Uhr | Zum letzten Mal

Besetzung und Hinweise

Fassung und Regie: Barbara Abend
Bühnenbild: Wiebke Horn
Kostüme: Ute Rathmann
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Mit: Gundula Köster,
Gabriele Streichhahn,
Jens-Uwe Bogadtke,
PP Komma und
Carl Martin Spengler

Videokünstler Per Teljer und Galerist Pierre Volter im Publikumsgepräch (Foto: Odeta Catana)

PREMIEREN NORWEGISCHER MEDIENKÜNSTLER IM THEATER IM PALAIS

Berlin, 15. September 2014. Anlässlich der Berlin Art Week veranstaltet das THEATER IM PALAIS zusammen mit der Berliner Galerie ACI (Art-Claims- Impulse) am Donnerstag, den 18.09. um 20.00 Uhr einen Premieren-Abend mit Filmen norwegischer Medienkünstler. ACI hat dafür Arbeiten von Per Teljer, Jannicke Laker und Mattias Härenstamausgewählt, die mit den Premieren in Deutschland uraufgeführt werden. Im Anschluss an die Filmpräsentationen finden Künstlergespräche statt.weiter lesen…

GABRIELE STREICHHAHN FEIERT IHR 40. BÜHNENJUBILÄUM

WIR GRATULIEREN! GABRIELE STREICHHAHN FEIERT IHR 40. BÜHNENJUBILÄUM.

Am 10.09. 1974 debütierte Gabriele Streichhahn in DER ÄLTERE SOHN am Studiotheater in Weimar.
Regie: Gerhard Neubauer

Foto: Dietel Erfurt, v.l.n.r.: Hasso Billerbeck,  Brigitte Heinrich, Gabriele Streichhahn, Karl Albert
Foto: Dietel Erfurt, v.l.n.r.: Hasso Billerbeck,
Brigitte Heinrich, Gabriele Streichhahn, Karl Albert

SPIELZEIT 2014/2015

Liebe Freunde des THEATER IM PALAIS!

IDENTITÄTEN – unter diesem Motto steht unsere 24. Spielzeit – zu der ich Sie herzlich begrüße. Es gilt, viel Neues im THEATER IM PALAIS zu entdecken und zu erfahren. Das Motto der Spielzeit gibt auch Anlass, die in fast einem Vierteljahrhundert gewachsene Identität unseres Hauses erneut zu thematisieren. Freuen Sie sich also mit mir auf Bewährtes, Neues und Überraschendes in der Spielzeit 2014/2015!weiter lesen…