DIE BIRNEN VON RIBBECK 
nach der Erzählung von Friedrich Christian Delius

 

Die Birnen von Ribbeck? Nein, die Birnbäume von Ribbeck! Der durch Fontane berühmte ging schon 1911 ein. Sein harmloser Nachfolger endete als Opfer des      2. Weltkrieges. Der dritte wurde subversiv gepflanzt. Und nun – kurz nach dem Fall der Mauer – der vierte Birnbaum! Eine Gruppe Westberliner hat sich auf den Weg gemacht, um ihn zu pflanzen…Verzwickt sind die Beziehungen zwischen Bäumen, Birnen, dem Geschlecht der Ribbecks, Geschichte, Gegenwart – und den Nachbarn, die einander neu begegnen.

30. Jahrestag der Wiedervereinigung. 30 Jahre Annäherung. 30 Jahre Missverständnisse? Im Frühjahr 1990 macht sich eine Truppe von Gartenfreunden aus Berlin-Spandau zum durch Fontanes Ballade wohlbekannten Ort Ribbeck auf. Ein neuer Birnbaum wird gepflanzt, ein großes Fest gefeiert, zu dem das ganze Dorf geladen ist. Ein Freudentaumel für die Gäste, keine Grenze hindert sie mehr, das Umland zu erkunden! Eine beglückende Einladung für die Dorfbewohner. Ein wunderbarer Tag! Doch Ribbeck ist mehr als die Legende vom Birnbaum, Geschichten und Geschichte.

Die Ereignisse des Jahres 1989 sind, schlicht gesagt, von epochaler Bedeutung. Man kann diesen Bruch des Gewohnten beklagen, beschreiben, begrüßen – nur ignorieren kann man ihn nicht.
(F. C. Delius)

Vorstellung

03.09.2020, 19.30 Uhr | öffentliche Generalprobe 
04.09.2020, 19.30 Uhr | Premiere
19.09.2020, 19.30 Uhr
30.09.2020, 19.30 Uhr

DIE BIRNEN VON RIBBECK
nach der Erzählung von
Friedrich Christian Delius

Regie:
Annette Klare

Szenische Lesung
mit
Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg