Emilie  und Theodor Fontane
Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles
Eine Ehe in Briefen

Lesung mit Jutta Wachowiak und Christian Grashof

Emilie und Theodor Fontane
Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Eine Ehe in Briefen

Die Briefe, die Theodor Fontane und seine Frau Emilie wechselten, gewähren intime Einblicke in die Höhen und Tiefen einer Dichterexistenz und zeichnen das lebendige Bild einer starken Frau, die aus dem Schatten ihres Mannes tritt.

Der Fontane-Experte Gotthard Erler hat die überraschendsten, schmerzlichsten wie schönsten Briefe des Ehepaars zusammengestellt und konnte dabei auf bislang unveröffentlichte Originale zurückgreifen: In zehn Kapiteln umspannt diese Korrespondenz ein halbes Jahrhundert, von den Botschaften der Frischvermählten bis zu Fontanes letztem Brief, geschrieben an seinem Todestag. Lange Phasen der Trennung, bedingt durch dienstliche und schriftstellerische Verpflichtungen, aber auch durch die schwierige wirtschaftliche Lage der Familie, werden durch Briefe überbrückt. Wie das Gespräch in Zeiten der Nähe, so gehört der ununterbrochene, zuweilen überbordende briefliche Austausch zum Wesen dieser Künstlerehe. Ein wunderbarer Lesestoff und eine anschauliche Kultur- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Jutta Wachowiak und Christian Grashof, beide bekannt aus ihrer gemeinsamen Zeit am Deutschen Theater Berlin, leihen dem Künstlerehepaar in dem beeindruckenden Ehebriefwechsel ihre Stimme.

Vorstellung

04.01.2020, 19.30 Uhr

GASTSPIEL 

Emilie und Theodor Fontane
Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles.
Eine Ehe in Briefen

Es lesen 
Jutta Wachowiak
und 
Christian Grashof 

Buchvorlage: 
Emilie und Theodor Fontane. Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Eine Ehe in Briefen. Herausgegeben von Gotthard Erler 
© Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin 2018