Peter Ensikat. Nicht zu vergessen

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„Irgendwie haben alle recht. Und das ist mein Problem: Wenn alle recht haben, wem soll ich dann noch glauben?“


Peter Ensikat

Wolfgang Winkler (Schauspieler, Polizeirufkommissar a.D. und Rentnercop beim WDR) und Bastienne Voss (Buchautorin, DISTEL-Kabarettistin a.D. und Herausgeberin), lesen und singen erstmals veröffentlichte Texte des im Jahre 2013 verstorbenen Kabarettautors Peter Ensikat. Die Sammlung des im September 2015 unter dem Titel „GLAUBT MIR KEIN WORT“ erschienenen Buchs umfasst Texte, die zwischen 1969 und 2008 von Ensikat für das Berliner Kabaretttheater DISTEL geschrieben wurden. In mehr als 120 Satiren entlarvt der legendäre Kabarettist Peter Ensikat augenzwinkernd die Absurditäten unserer Welt-egal ob es um große Politik geht oder um alltägliche Beziehungsprobleme. Kabarettistische Glanzstücke, von zum Teil erschreckender Aktualität.

Bastienne Voss,

 ist Sängerin, Schauspielerin, Kabarettistin, Buchautorin und Herausgeberin. Nach dem Abitur an der Spezialschule für Musikerziehung „Gerhart Hauptmann“ in Wernigerode absolvierte sie eine Schauspielausbildung in Berlin und studierte anschließend Gesang an der Hochschule für Musik „Carl-Maria von Weber“ in Dresden. Bevor sie langjähriges Mitglied des Kabarettensembles der Berliner DISTEL wurde, spielte sie in den Fernsehserien „Gute Zeiten-Schlechte Zeiten“ und „Verbotene Liebe“, sowie an diversen Theatern. 2007 erschien ihr erstes Buch „Drei Irre unterm Flachdach“ (Hoffmann und Campe), welches auf der Spiegelbestsellerliste stand. 2010 erschien ihr zweites Buch „Mann für Mann“ (Piper-Verlag). Im Herbst 2015 gab Bastienne Voss im Bebra-Verlag das Buch „Glaubt mir kein Wort“ heraus, welches nachgelassene Satiren ihres im März 2013 verstorbenen Lebensgefährten Peter Ensikat versammelt. Zurzeit arbeitet Bastienne Voss an ihrem dritten Buch. Sie lebt mit ihrer Tochter Lieselotte in Berlin.

Wolfgang Winkler,

wurde am 2. März 1943 in Görlitz (Sachsen) geboren; bevor er zu einem renommierten Darsteller bei Theater und Film avancierte, hatte er eine Ausbildung zum E-Lokführer absolviert. Anfang der 1960er Jahre entschied er sich endgültig, die Schauspielerei zum Beruf zu machen und besuchte von 1962 bis 1965 die "Hochschule für Film und Fernsehen" in PotsdamBabelsberg. Anschließend gab er in seiner Geburtsstadt sein Bühnendebüt als Handwerker Zettel in Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum", dann wechselte er nach Halle, wo er viele Jahre lang am Landestheater sowie am "neuen theater" wirkte. Parallel zu seiner Theatertätigkeit übernahm Winkler seit Mitte der 1960er Jahre Aufgaben für Film und Fernsehen, bereits mit einer seiner ersten Rollen, dem Dieter Morzeck in dem DEFA-Streifen „Das Kaninchen bin ich“ (1965)machte er auf sich aufmerksam; der gesellschaftskritische Film kam aus politischen Gründen jedoch erst 1989 in die Kinos. Auch nach der Wende wirkte Winkler in verschiedenen Kinofilmen mit. Zu nennen sind etwa Matti Geschonnecks satirisches Epos "Möbius" (1991), die Besetzung von  Margarethe von Trotta  als Stasi-Spitzel in „Das Versprechen“(1994) oder  in dem Kinderfilm „Friedrich und der verzauberte Einbrecher“ spielte er den Wachtmeister Wubbel  Vor allem das Fernsehen bot Wolfgang Winkler seit Mitte der 1970er Jahre ein breites Betätigungsfeld,  dazu gehörten Gastrollen in Quotenrennern wie "Der Landarzt" sowie einige "Tatort"-Episoden und verschiedene Figuren in der Krimi-Serie "Wolffs Revier".  Ungeheure Popularität erlangte Winkler ab 1996 mit seiner Dauerrolle des Hauptkommissar Herbert Schneider in den vom MDR produzierten "Polizeiruf 110"-Folgen aus Halle. Im März 2013 fiel die letzte Klappe beim „Polizeiruf 110“.Seither ist er in unterschiedlichen Fernsehrollen zu erleben, wie in Rentnercop beim WDR

 

Vorstellung

*Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

"Glaubt mir kein Wort"

von Peter Ensikat

Lesung mit Bastienne Voss und
Wolfgang Winkler