Immer Ärger mit dem Cello. Klaus Wallendorf

Neues von den Berliner Philharmonikern

Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvoráks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.« 

 

Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.

Foto: Wallendorf by Monika Ritterhaus

PRESSESTIMMEN

„Unterhaltsam bis zur letzten Seite – auch für Nichtmütter!“  (Kim Fisher, Sängerin und Moderatorin, „Riverboat“)

„Mario D. Richardt hat ein geübtes Auge für die Tücken des Alltags und das allzu Zwischenmenschliche!“  (Peter M. Hetzel, Sat.1 Frühstücksfernsehen)

„Zweierlei fällt sofort auf: Erstens kann Mario D. Richardt wirklich gut schreiben - sein Handwerkszeug, die deutsche Muttersprache, beherrscht er aus dem Effeff. Und zweitens gelingt es ihm, im Gegensatz zu so vielen anderen "Comedians", mühelos, sein Publikum in ausgelassene Stimmung zu versetzen, ohne auch nur eine einzige Zote zu reißen.“ (Thüringer Allgemeine)

„Ich sehe Mario D. Richardt förmlich schmunzeln, lachen, schimpfen, grollen ... Er ist mir nah beim Lesen.“  (Susanne Langhans, Moderatorin, MDR und NDR)

„Ein amüsantes Buch in gewitztem Sprachstil, in dem sich andere junge Väter auf viele Weise wiederfinden.“  (Leipziger Volkszeitung)

„Seine Erlebnisse schildert der Autor in leichtem Plauderton und vor allem – und genau das macht das Buch so unterhaltsam – mit einer guten Portion Selbstironie und Witz.“  (Ostthüringer Zeitung)

„Ständig wechselt Richardt zwischen Vorlesen und lockerem Geplauder. Das lässt den Sympathiefaktor noch mal zusätzlich in die Höhe schnellen.“ (Thüringer Allgemeine)

„Mario D. Richardt schildert eindrucksvoll und mit viel Ironie gestrickt seine Geschichte vom Junggesellen bis zum Familienvater. An manchen Stellen der Lesung hatten die Gäste den Eindruck, dass an ihm ein Kabarettist verloren gegangen ist.“ (Sächsische Zeitung)

Vorstellung

*21. Juni 2017, 19.30 Uhr

"Klaus Wallendorf. Immer Ärger mit dem Cello"

Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an seine streichenden Kollegen

Musikalische Lesung mit dem Autor Klaus Wallendorf