InterStella

Mit Motiven von J. W. von Goethe

„Früher haben wir in den Himmel gesehen und uns gefragt, wo ist unser Platz zwischen den Sternen, heute sehen die Erdenbürger nach unten und sorgen sich um ihren Platz im Dreck. Es ist, als hätten sie vergessen, wer wir sind. Forscher, Pioniere, Liebende, nicht nur Verwalter.“    

„Ein Schauspiel für Liebende“ unterschreibt Goethe die erste Version von „Stella“, dessen Happy End in einer Dreierbeziehung mündet. Alle Menschen sind Liebende. So auch Stella, Cäcilie und Fernando. In einem Verwirrspiel zwischen junger und verflossener Liebe, ehelichen Treueschwüren und neuer Sinneslust rücken sie der Liebe auf den gesellschaftlichen Pelz. Während die Postmeisterin ein paar Lovesongs schmettert und Cäcilie den goldenen Zeiten auf der Erde nachtrauert, sucht Stella in der Liebe das letzte Puzzlestück einer universellen Zeit-Raum-Theorie. Die Ankunft des innerlich zerrissenen Raumfahrers Fernando stellt alle vor eine große Herausforderung.

Das Berliner Regieteam zweite reihe verlegt den Schauplatz der larmoyanten Tragikomödie auf einen erdähnlichen Zwergplaneten in eine ferne Galaxie. Im Weltraum begegnen sich die Liebenden als Pioniere einer zukünftigen Gesellschaftsform.   

Für das Junge Ensemble des THEATER IM PALAIS ist „InterStella“ nach „Final Countdown. Ein Fußballstück“ die zweite Zusammenarbeit mit dem Berliner Regieteam zweite reihe

Mit Anna-Maria Schreier, Christina Rank, Fitim Qenaj, Michael Handke und Theo Frielinghaus.