Jekyll & Hyde

Wir handeln wider besseren Wissens, um wenigstens auf diese Weise einen Kontrast zur blassen Tristesse unseres Daseins zu schaffen.

Jekyll will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt. Zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es schließlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Jekyll in Hyde. Doch Hyde wird unberechenbar. Jekyll verliert die Kontrolle über sein wissenschaftliches Tun.
Regisseur Stefan Kleinert lenkt unseren Blick auf das Spektrum einer Persönlichkeit, deren Identitätskonflikt unserer heutigen Lebenswirklichkeit entsprungen scheint. Stevensons Klassiker der Weltliteratur hat bis in die Gegenwart seinen Reiz und seine Spannung nicht verloren.

So werden wir, fasziniert von der fast fatalen Lust an den Facetten des Lebens, mit den Effekten einer zeitgemäßen Form der Sucht konfrontiert - mit der Sucht nach dem Erleben - mit der Sucht nach einer immer intensiveren Essenz des Seins. Und wir finden uns in einem Szenario wieder, in dem der Wille zum Gespielen des Triebes wird.

Robert Louis Balfour Stevenson wurde am 13. November 1850 in Edinburgh in Schottland geboren und starb bereits im Alter von 44 Jahren an Tuberkulose. Vor allem der Jugendbuchklassiker „Die Schatzinsel“ und die Schauernovelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ sind international bekannt.

Nächste Vorstellungen

  • 10.02.2016 um 20 Uhr

Besetzung und Hinweise

Uraufführung von Barbara Abend nach Robert Louis Stevenson

Mit Jens-Uwe Bogadtke,
Dominik Hermanns,
Robert Speidel und
Carl Martin Spengler

Regie: Stefan Kleinert,
Ausstattung: Doreen Back,
Musik und am Klavier: Ute Falkenau

Die Premiere fand anlässlich des Welttheatertages statt. Mehr über den Welttheatertag.

facebooktwittertumblrfacebooktwittertumblr