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DIE NÄCHSTEN PREMIEREN
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JUNGES FORUM
Schreibst du eigene Geschichten oder Gedichte? Wolltest du schon immer mal ein Theaterstück inszenieren oder hast du sogar schon einmal selbst eines geschrieben? Singst du oder spielst du ein Instrument? Möchtest du Schauspieler werden und deine Vorsprechmonologe zeigen? Hast du Lust auf die Bühne zu gehen und vor Publikum aufzutreten? Dann schau doch im "Jungen Forum" vorbei und mach mit!
Hier kannst du dich mit anderen jungen Leuten ab 16 Jahren treffen, Ideen entwickeln und vorstellen und dich kreativ austauschen.
Ideen und Bewerbungen an theaterpaedagogik@theater-im-palais.de
Literaturwerkstatt vom 07.11.11: Junge Autoren stellen ihre Arbeiten vor
Es lasen Saskia V. Burmeister und Jannis Poptrandov
Moderation: Ilker Meriç, Klavier: Johann Hofmann
LESEPROBE 1 von Saskia V. Burmeister: Aurum und Argentum
LESEPROBE 2 von Saskia V. Burmeister: Aurum und Argentum
LESEPROBE 1 von Jannis Poptrandov - Gettoblume
LESEPROBE 2 von Jannis Poptrandov: Gettoblume
LESEPROBE 3 von Jannis Poptrandov: Gettoblume
05.12.11 20:00 Uhr "Der steinerne Gast" von Puschkin, Regie: Martin Lühr
Alexander Sergejewitsch Puschkin - Der steinerne Gast
Mit dem "Steinernen Gast" knüpft Puschkin an Molières "Don Juan" wie an Mozarts "Don Giovanni" an. Don Juan erscheint nicht als kalt berechnender Verführer, sondern als schöpferischer Lebenskünstler, der eine menschliche Leidenschaft ganz verkörpert. Als er Doña Anna begegnet, bahnt sich in ihm eine Läuterung an, bis ihn seine Vergangenheit einholt. Während er zum ersten Mal das Gefühl einer tiefen Liebe verspürt, zieht ihn die Statue des einst von ihm getöteten Komturs mit sich in den Abgrund.
Don Juan ist ein egoistischer Mann – fast schon ein egoistisches Prinzip – der nach der richtigen Frau sucht. Er lebt also in einer abgekapselten kleinen Welt, die mit der „bürgerlichen“ Welt, der normalen Welt Donna Annas, Don Carlos und des Komturs konfrontiert wird. Diese normale Welt wird von Juan aus dem Gleichgewicht gebracht, doch zum Schluss schreitet die Statue des Komturs ein und hindert Juan daran, die normale Welt in Besitz zu nehmen. Martin Lühr, Regisseur
Karten: 5€ für Erwachsene, Schüler und Studenten haben freien Eintritt
13.02.12 / 29.02.12 jeweils 20:00 Uhr JUNGES FORUM von JUST
Danton vs. Robespierre / GEORG BÜCHNER
Fassung: Stefan Kleinert
„Dantons Tod“ ist ein 1835 erschienenes Drama, das
Georg Büchner im Alter von 22 Jahren schrieb. Ein Werk über den Zwiespalt zwischen revolutionärer Idee und Wirklichkeit, über Tugend und Terror, Melancholie und Tod. Während dieser Schaffensphase steht Büchner selbst kurz vor der Verhaftung. Er wandelt sich vom Medizinstudenten zum Anarchisten und engagierten Menschenrechtler. Sein Pamphlet „Der Hessische Landbote“ („Friede den Hütten, Krieg den Palästen“) - illegal gedruckt und verbreitet – führt zu einer Welle von
Verhaftungen. Büchner selbst flieht nach Straßburg. Das Stück spielt im Jahre 1794 vor dem Hintergrund der Französischen Revolution und handelt von Georges
Danton, dem selbstmörderischen Politiker, Lebemann, Zauderer, dem Hamlet, der anders als sein Gegenspieler Robespierre gewaltlos eine Republik schaffen will, am Ende jedoch selbst zum Opfer wird.
Büchner zeigt lebendig, erschreckend desillusionierend Hoffnungen und Verzweiflungen, Theorien und das Scheitern der ehemals so positiv aufbrechenden Revolutionäre.
Regisseur Stefan Kleinert zeigt mit seinen Spielern das Zerbrechen einer Freundschaft, den Zusammenbruch zweier Ideale. Der eine (Danton) begreift nicht, dass die Verlangsamung der Revolution deren Krise ist und
der andere (Robespierre) versteht nicht, dass diese Krise der Revolution schon deren Ende ist. Krisenmanagement(!) sieht anders aus.
Und die Gesellschaft, das missbrauchte Volk, Spielwerk der Politik, wird darin zermalmt.
DANTONS TOD – das Theaterstück über einen so folgenschweren Moment der europäischen Geschichte und zugleich Beitrag zu unserer politischen Gegenwart.
Ab Februar 2012 im Spielplan.
„Unsere Henker und die Guillotine sind unsere lebendig gewordnen Reden.
Wir bauten unsere Systeme aus Menschenköpfen.“
Kleinert/ Ahrendt/ Qenaj
Unkostenbeitrag: 5,00 €/ für Schüler und Studenten Eintritt frei
PREMIERE: Mitte März 2012:
UNVOLLENDETE GESCHICHTE von Volker Braun
Fassung: Stefan Kleinert
Mit: Richard Volkmer
Volker Brauns Geschichte handelt von Karin, einer achtzehn-jährigen Volontärin an einer Bezirkszeitung, und von ihrem Freund Frank, ein ehemaliger Rowdy, ein Einzelgänger, der als Fernmeldetechniker arbeitet. Beide suchen das Glück, es finden und sich nicht gegen die Zerstörung ihres Glücks durch die Gesellschaft zur Wehr setzen können.
DAS LEBEN EIN TRAUM von Pedro Calderón de la Barca
Mit: Christian Hartmann
Basilius, der König von Polen, muss erfahren, dass die Geburt seines einzigen Sohnes Sigismund unter schlechten Sternen steht. Aus Sorge, der Sohn werde als sein Nachfolger eine Tyrannenherrschaft über Polen ausrufen, lässt er Sigismund bereits als Kind in ein Turmverlies werfen. Als Basilius älter wird und sich die Nachfolgefrage stellt, beschließt der König seinen Sohn doch auf die Probe zu stellen.
PREMIERE: Mitte Mai 2012:
KABALE UND LIEBE von Schiller
Kabale und Liebe gilt als typisches Beispiel der Epoche des sogenannten Sturm und Drang und zählt heute zu eines der bedeutendsten deutschen Theaterstücken. Es handelt von der leidenschaftlichen Liebe der bürgerlichen Musikertochter Luise Miller zum Adelssohn Ferdinand von Walter, die durch niederträchtige Intrigen zerstört wird.
Mit: Christian Hartmann, Amer Karalic, Martin Lühr, Alina Stoll, Viktoria Eckardt, Christina Rank, Adina Reza, Marius Ahrendt
PREMIERE: Ende April 2012:
MIRANDOLINA von Goldoni
Mirandolina führt ein Gasthaus, in dem vorrangig Adelige verweilen. Zwei von ihnen sind unsterblich in sie verliebt. Der dritte hasst Frauen und zeigt es auch allen. Das verleitet Mirandolina, ihn zu verführen, um zu beweisen, dass sich alle Männer in sie verlieben können. Das gelingt ihr auch. Zum Schluss lässt sie ihn jedoch fallen und erklärt, dass sie den von ihrem Vater bestimmten Diener heiraten werde.
Mit: Johann Hofmann, Richard Volkmer, Daniel Wobetzky, Judith Wegner, Ilker Meric, Hannah Walther, Denis Hegel, Josua Hesse
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