Silvester-Spezial
Kästner. Das Glück ist keine Dauerwurst

Warum empfinden wir Erich Kästner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzählt? Fast scheint Kästner zeitlos zu sein.

Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler.

Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kästners, in der er zu einer der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und der Berlin-Roman „Fabian“ entstammen der Berliner Zeit Kästners und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.

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Glück wünscht sich jeder Mensch, auch und besonders im neuen Jahr!
Aber schon Erich Kästner wusste, dass das Glück keine Dauerwurst ist, von der man sich täglich eine Scheibe herunterschneiden kann.
Und so erzählen wir mit seinen Texten zum Jahresausklang von den Wechselfällen des Lebens und mit einigen kleinen Überraschungen lassen wir das alte Jahr ausklingen.

AUF EIN NEUES, GUTES JAHR 2021!

Vorstellung

29.12.2020, 19.30 Uhr 
30.12.2020, 19.30 Uhr 

 

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Mit
Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau