Rätselhafte Variationen - Enigma

Enigma kommt aus dem Griechischen und heißt Rätsel.
Rätselhaft ist das Treffen zweier Männer: Ein erfolgreicher Schriftsteller, Nobelpreisträger, lebt abgeschieden auf einer einsamen Nordseeinsel. Er verweigert sich dem Medienrummel. Alt, aber noch sehr kraftvoll, hat er gerade ein neues Werk veröffentlicht. Wieder ein Bestseller. Ein Briefroman, eine Sammlung von bezaubernden Liebesbriefen. Dazu gewährt er wider Erwarten einem Journalisten ein Interview. Der misanthropische Autor empfängt seinen Gast mit Arroganz. Erstaunlicherweise lässt sich der Besucher nicht einschüchtern. Je mehr die beiden Männer ins Gespräch kommen, desto mehr spürt man ihre Beunruhigung.
Enigma hieß die Maschine, mit der das deutsche Heer im 2. Weltkrieg seine Botschaften verschlüsselte. Hier geht es um eine Entschlüsselung, vorsichtig, überraschend, ungewöhnlich ... und sehr berührend.
Wie bei KLEINE EHEVERBRECHEN vom selben Autor irritiert die unerklärliche Spannung zwischen den beiden Menschen. Dort wie hier geraten Akteure wie Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle, ehe sich ihnen die ganze Tragweite der Begegnung öffnet.
 

Vorstellung

*06.12.2017, 19.30 Uhr

*19.01.2018, 19.30 Uhr
*20.01.2018, 19.30 Uhr

*03.02.2018, 19.30 Uhr
*04.02.2018, 16.00 Uhr

 

Besetzung und Hinweise

Regie: Herbert Olschok
Ausstattung: Sabine Pommerening
Mit: Jens-Uwe Bogadtke und Axel Werner

Dauer der Vorstellung: ca. 2 Stunden (incl. 1 Pause)