Spielplan

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Spielplan Januar 2020 zum Herunterladen als PDF

04.01.
Samstag
19.30

GASTSPIEL 
Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles.
Eine Ehe in Briefen

JUTTA WACHOWIAK und CHRISTIAN GRASHOF
lesen aus dem Briefwechsel von Emilie und Theodor Fontane  

Die Briefe, die Theodor Fontane und seine Frau Emilie wechselten, gewähren intime Einblicke in die Höhen und Tiefen einer Dichterexistenz und zeichnen das lebendige Bild einer starken Frau, die aus dem Schatten ihres Mannes tritt.
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05.01.
Sonntag
11.00

GASTSPIEL
DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN

Georg Stephan spielt Heinrich Heine
Koppelberg || Stephan

Geistreich und lebendig springt der Dichter H. Heine auf seiner Reise durch Zeit und Raum ins kalte Wasser deutscher Geschichte, legt sich mit einem rotbärtigen Kaiser an, gruselt sich im Kölner Dom, heult mit den Wölfen im Teutoburger Wald ... "Ich bin ein deutscher Dichter/ bekannt im ganzen Land/ Nennt man die besten Namen/ so wird auch der meine genannt."
Der Schauspieler Georg Stephan tritt den Beweis an, dass dieses Werk ein Text für unsere Zeit ist, ein Text, der zu neuem Leben erweckt werden kann und muss.
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10.01.
Freitag
19.30

11.01.
Samstag
19.30

Heinrich von Kleist.
MICHAEL KOHLHAAS

von Mathias Mertens für das THEATER IM PALAIS
Mertens |  Falkenau ||  Köster | Bogadtke | Spengler

Kohlhase, oh ja, es hat ihn wirklich gegeben. Kohlhasenbrück, ein Flecken neben einer kleinen Brücke erinnert an ihn. Sie verbindet heute den Südwesten Berlins mit Steinstücken und Babelsberg. Jene Figur regte Heinrich von Kleist zu seiner berühmtesten Novelle an. Durch ihn wurde Michael Kohlhaas zum Sinnbild eines Menschen, der um sein Recht kämpft. Der erfolgreiche Geschäftsmann und treusorgende Familienvater wandelt sich zum entsetzlichsten Mann seiner Zeit, weil er Vetternwirtschaft und Korruption nicht ertragen kann und will. Sein Gerechtigkeitssinn war wie eine Goldwaage ... deren Zeiger dann ungeahnt ausschlug!
10.01. | Tickets
11.01. | Tickets

12.01.
Sonntag
16.00

GASTSPIEL
PARZIVAL - 
Aus dem Leben des Roten Ritters

Nach Motiven des Chrétien de Troyes.
Text und Regie: GÖTZ BRANDT
Spiel:  CHRISTIAN KLISCHAT

Die Geschichte von einem, den Einfalt und falsche Ratschläge in die Unverschämtheit treiben, von einem, der auszieht, das Fürchten zu lernen, und der, vom Schicksal an fremden Orten ausgespuckt, endlich zu sich selbst, zum Mitleid und zu einer, zu seiner Frau findet.
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15.01.
Mittwoch
19.30

Gelacht, geweint: FONTANE
Buch und Regie: Annette Klare
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier

Skurrile, komische, bittre und aufwühlende Geschichten von Theodor Fontane 
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16.01.
Donnerstag
19.30

GASTSPIEL
In der Bar
ZUM ZERBROCHENEN HERZEN
Songs und Texte von FRANK HAMMER
gesprochen und gesungen von JENS-UWE BOGADTKE
Piano:  SØREN GUNDERMANN
Bass:  THOMAS STRAUCH

Der Dichter Frank Hammer und Jens-Uwe Bogadtke kennen sich seit ihren ersten künstlerischen Gehversuchen. Hammer studierte Literatur in Leipzig, Bogadtke an der Schauspielschule in Berlin. In Frankfurt (Oder) saßen sie mit Freunden bei Kerzenschein und Wein. Es wurde gesungen und mittendrin las Hammer seine Gedichte. Weit über 30 Jahre sind vergangen, wie auch ein Staat. Material in Fülle für einen Dichter wie Hammer, der heiter, bissig und ironisch allzu gern den Finger in die offenen Wunden legt. 
Zeit für Bogadtke, den Hammer zu schwingen und zu singen mit dem Duo Søren Gundermann & Thomas Strauch.
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17.01.
Freitag
19.30

DAS PFLICHTMANDAT
MORD AUS MANGEL AN HUMOR
von John Mortimer
Deutsch von Maren Zindel
Besson | Furthmann || Bogadtke | Spengler

Unfassbar! Der freundliche, sensible, stille Mr. Fowle wurde verhaftet.  Im Gefängnis erwartet den geständigen Mörder die Todesstrafe, wenn nicht beim Prozess ein Wunder geschieht. Genau dieses Wunder verspricht der schon betagte Anwalt Wilfred Morgenhall. Jahr und Tag hofft er auf so einen Fall ... nein, eigentlich auf überhaupt einen Fall. Er ist belesen, kennt alle einschlägigen Präzedenzfälle. Recht und Gesetz sind sein Lebensinhalt. Jetzt wurde er zum Pflichtverteidiger auserkoren. Die Chance seines Lebens!
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18.01.
Samstag
19.30

GASTSPIEL
KURT TUCHOLSKY 
AFFENKÄFIG BERLIN
Nicole Haase | Komposition und am Klavier:
Ulrich Gumpert

In Berlin geboren und aufgewachsen, wurde Tucholsky zur berühmtesten Stimme der Zwanziger Jahre. Mal spöttisch, mal sentimental, mal bissig beschreibt er den Berliner Alltag, mit Charme und Witz die Berliner Gesellschaft, die Lebensumstände oft mit Berliner Schnauze.
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19.01.
Sonntag
16.00

GEORG KREISLER:
Unheilbar gesund

Buch und Regie: Barbara Abend 
Mit Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Georg Kreisler war ein Genie, ein literarisch–musikalisches Genie, das es so wahrscheinlich nie wieder geben wird.
Was er schrieb und komponierte, war kein Kabarett, es waren schon gar nicht Chansons. Es war so viel mehr als Lyrik und Literatur. Es gibt keinen Begriff dafür, außer vielleicht den Titel einer seiner Schallplatten: Kreisleriana.
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22.01.
Mittwoch
19.30

AFFÄRE SPITTELMARKT
Komödie nach Eugène Labiche in der Fassung für das THEATER IM PALAIS
Besson | Falkenau (p)| Henning || Streichhahn | Bogadtke | Hörnke | Spengler

Zwei Absolventen des berühmten Berliner Grauen Klosters, inzwischen respektable Bürger, erleben nach einem Alumnitreffen ein böses Erwachen. Denn nach dem feuchtfröhlichen Wiedersehen finden sich die unbescholtenen Herren aus den besten Kreisen in einen Kriminalfall verwickelt.
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23.01.
Donnerstag
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
Der 35. Mai von Erich Kästner
Abend |  Falkenau (p) ||
Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

Oder „Die Ringelhuth-Initiative“. Das kann in etwa die Geschehnisse jeweils am 35. Mai erklären, an dem der Mensch auf das Äußerste gefasst sein muss. Ringelhuth ist gewappnet, er hat nicht nur eine Apotheke, sondern auch viel Phantasie und weiß: Tagträume erhalten unser seelisches Gleichgewicht.
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24.01.
Freitag
19.30

hinterm-ofen-sitzt-ne-maus-1200

HINTERM OFEN SITZT NE MAUS
Lieder und Couplets aus dem alten Berlin
Abend | Falkenau (p) || Streichhahn | Bogadtke | Spengler

„Sehn‘se, det is Berlin“ - heißt es im Refrain eines Gassenhauers. Aber was ist denn Berlin? Was ist das Besondere an der Berliner Luft? Warum ist der Berliner Witz trotz seiner Schnoddrigkeit sympathisch? Berliner Lieder und Couplets - ruppig, derb, melancholisch, albern und ernst erzählen sie von den Berlinern.   
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25.01.
Samstag
19.30

KLEINE EHEVERBRECHEN
von Eric-Emmanuel Schmitt
Olschok | Pommerening || Köster | Bogadtke

Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat wieder einen Theatercoup gelandet, ein faszinierendes und funkelndes Vexierspiel: Zwei Personen liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. Mit überraschenden Wendungen kippen die Situationen ständig um und münden in neue Konstellationen.
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26.01.
Sonntag
16.00

berliner LESEZEICHEN 12
Im Schutz der Unbekanntheit:
Samuel Beckett in Berlin und Anderswo

Lesung mit Carl Martin Spengler, Nicole Haase
und Prof. Dr. Stefan Welz

Ein noch unbekannter Samuel Beckett kommt Ende des Jahres 1936 für mehr als einen Monat nach Berlin. Die Reise ist Teil eines halbjährigen Aufenthalts in Deutschland, der ihn auch nach Hamburg, Dresden und München führt. Bereits in den Jahren zuvor hatte er Deutschland bereist. Diesmal markiert sein Aufenthalt eine Zäsur, die der Abkehr von seiner Heimat Irland vorausgeht. In Berlin durchwandert Beckett die Stadt, trifft sich mit Freunden, lernt Deutsch und trinkt Salvatorbockbier. Sein besonderes Interesse gilt der modernen Malerei. Er besucht das Kaiser-Friedrich-Museum und das Kronprinzenpalais, nur um festzustellen, dass die von ihm gesuchten modernen Maler in letzterem nicht mehr zugänglich sind. So wird Beckett unmittelbarer Zeuge der sich verschärfenden Kulturzensur der Nationalsozialisten. 
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29.01.
Mittwoch
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
DER BUDDHA VOM ALEXANDERPLATZ

Ernst Gennat - Berlins weltberühmter Kriminalkommissar
Barbara Abend | Ute Falkenau (p) ||
Es lesen und spielen
Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

"Na, nu erzähl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben".  So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin die Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz.
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30.01.
Donnerstag
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
Alfred Henschke genannt KLABUND
ICK BAUMLE MIT DE BEENE

Lieder und Texte
mit Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler
und Ute Falkenau (p)

Wieder eine Entdeckung in unserer Reihe BERLINER GESCHICHTEN! Geboren 1890 in Crossen an der Oder, gestorben 1928 schrieb sich Alfred Henschke - genannt KLABUND - in seiner Zeit in die erste Reihe deutscher Literaten.
Freunde waren Frank Wedekind und Gottfried Benn, Brecht nahm Klabunds "Kreidekreis" zur Vorlage seiner Interpretation, mit Bloch und Hesse war er bekannt.
Das Kabarett "Schall und Rauch" wurde eine künstlerische Heimat.
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31.01.
Freitag
19.30

GEORG KREISLER:
Unheilbar gesund

Buch und Regie: Barbara Abend 
Mit Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Georg Kreisler war ein Genie, ein literarisch–musikalisches Genie, das es so wahrscheinlich nie wieder geben wird.
Was er schrieb und komponierte, war kein Kabarett, es waren schon gar nicht Chansons. Es war so viel mehr als Lyrik und Literatur. Es gibt keinen Begriff dafür, außer vielleicht den Titel einer seiner Schallplatten: Kreisleriana.
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