Spielplan

 April     Mai    

01.04.
Mittwoch
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
Alfred Henschke genannt KLABUND
ICK BAUMLE MIT DE BEENE

Lieder und Texte
mit Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler
und Ute Falkenau (p)

Wieder eine Entdeckung in unserer Reihe BERLINER GESCHICHTEN! Geboren 1890 in Crossen an der Oder, gestorben 1928 schrieb sich Alfred Henschke - genannt KLABUND - in seiner Zeit in die erste Reihe deutscher Literaten.
Freunde waren Frank Wedekind und Gottfried Benn, Brecht nahm Klabunds "Kreidekreis" zur Vorlage seiner Interpretation, mit Bloch und Hesse war er bekannt.
Das Kabarett "Schall und Rauch" wurde eine künstlerische Heimat.
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02.04.
Donnerstag
19.30

GASTSPIEL
In der Bar
ZUM ZERBROCHENEN HERZEN
Songs und Texte von FRANK HAMMER
gesprochen und gesungen von JENS-UWE BOGADTKE
Piano:  SØREN GUNDERMANN
Bass:  THOMAS STRAUCH

Der Dichter Frank Hammer und Jens-Uwe Bogadtke kennen sich seit ihren ersten künstlerischen Gehversuchen. Hammer studierte Literatur in Leipzig, Bogadtke an der Schauspielschule in Berlin. In Frankfurt (Oder) saßen sie mit Freunden bei Kerzenschein und Wein. Es wurde gesungen und mittendrin las Hammer seine Gedichte. Weit über 30 Jahre sind vergangen, wie auch ein Staat. Material in Fülle für einen Dichter wie Hammer, der heiter, bissig und ironisch allzu gern den Finger in die offenen Wunden legt. 
Zeit für Bogadtke, den Hammer zu schwingen und zu singen mit dem Duo Søren Gundermann & Thomas Strauch.
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03.04.
Freitag
19.30

GEORG KREISLER:
Unheilbar gesund

Buch und Regie: Barbara Abend 
Mit Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Unter dem Titel GEORG KREISLER: Unheilbar gesund hat sich das bewährte Team, welches bereits mit dem Otto-Reutter-Abend Erfolge gefeiert hat, erneut einen genialen Bühnen-Autor ausgewählt.
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau widmen sich, unter der Leitung von Barbara Abend, dem großen Österreicher.
Georg Kreisler war ein Genie, ein literarisch–musikalisches Genie, das es so wahrscheinlich nie wieder geben wird.
Was er schrieb und komponierte, war kein Kabarett, es waren schon gar nicht Chansons. Es war so viel mehr als Lyrik und Literatur. Es gibt keinen Begriff dafür, außer vielleicht den Titel einer seiner Schallplatten: Kreisleriana.
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04.04.
Samstag
19.30

Otto Reutter

BERLINER GESCHICHTEN
OTTO REUTTER. UND SO KOMM‘N WIR AUS DER FREUDE GAR NICHT RAUS 
Abend | Falkenau (p)|| Spengler

In den „Goldenen Zwanzigern“ sang Otto Reutter von Alltagsgeschichten, von kleinen Übeln und großen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafür und für seinen Mut zum Galgenhumor. Und dafür lieben wir ihn noch heute.
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05.04.
Sonntag
16.00

FONTANE: ALLES UNSINN!
DIE FRAGE BLEIBT!

Buch und Regie: Annette Klare
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Erleben Sie Fontanes spitze Feder,  die auch zu seinem 200. Geburtstag noch witzig und aktuell ist. Genießen Sie mit Vergnügen die bitterböse knarzige Abrechnung Fontanes mit dem "Unsinn" des Alltags.
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08.04.
Mittwoch
19.30

GASTSPIEL
KURT TUCHOLSKY 
AFFENKÄFIG BERLIN
Nicole Haase | Komposition und am Klavier:
Ulrich Gumpert

In Berlin geboren und aufgewachsen, wurde Tucholsky zur berühmtesten Stimme der Zwanziger Jahre. Mal spöttisch, mal sentimental, mal bissig beschreibt er den Berliner Alltag, mit Charme und Witz die Berliner Gesellschaft, die Lebensumstände oft mit Berliner Schnauze.
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09.04.
Donnerstag
19.30

BERLINER GESCHICHTEN 
KROLLS ETABLISSEMENT.
EINE BERLINER LEGENDE
Erzählt, gespielt, gesungen!
Abend | Falkenau (p) || Streichhahn | Bogadtke | Spengler

Es ist eine Berliner Sensation, als Joseph Kroll 1844 im Tiergarten sein Etablissement eröffnet. "Bei Kroll" musste man gewesen sein! Hier blühte die Berliner Posse auf, hier wurde unter Klemperer sensationell neue Oper gemacht. Eine musikalisch-literarische Geschichte.
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10.04.
Freitag
19.30

11.04.
Samstag
19.30

EIN MORDS-SONNTAG
(Un dimanche à tuer)
Eine kriminelle Komödie von Jack Jaquine
Deutsch von Herbert Kreppel
Inszenierung: Annette Klare
Dramaturgie: Ilse Nickel
Mit Gundula Köster, Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler


Zwei Schwestern locken mit einem anonymen Brief einen Kriminalkommissar in ihr Haus: das hat komische und groteske Folgen! Erleben Sie eine Achterbahnfahrt verblüffender und witziger Überraschungen!
10.04.2020 |Tickets | ABGESAGT 
11.04.2020 | Tickets | ABGESAGT

15.04.
Mittwoch
19.30

GASTSPIEL
DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN
Georg Stephan spielt Heinrich Heine
Koppelberg || Stephan

Geistreich und lebendig springt der Dichter H. Heine auf seiner Reise durch Zeit und Raum ins kalte Wasser deutscher Geschichte, legt sich mit einem rotbärtigen Kaiser an, gruselt sich im Kölner Dom, heult mit den Wölfen im Teutoburger Wald ... "Ich bin ein deutscher Dichter/ bekannt im ganzen Land/ Nennt man die besten Namen/ so wird auch der meine genannt."
Der Schauspieler Georg Stephan tritt den Beweis an, dass dieses Werk ein Text für unsere Zeit ist, ein Text, der zu neuem Leben erweckt werden kann und muss.
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16.04.
Donnerstag
19.30

Kästner

KÄSTNER. DAS GLÜCK IST KEINE DAUERWURST 
Abend | Falkenau (p) || Streichhahn/ Spengler

Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler.
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17.04.
Freitag
19.30

18.04.
Samstag
19.30

EIN MORDS-SONNTAG
(Un dimanche à tuer)
Eine kriminelle Komödie von Jack Jaquine
Deutsch von Herbert Kreppel
Inszenierung: Annette Klare
Dramaturgie: Ilse Nickel
Mit Gundula Köster, Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler


Zwei Schwestern locken mit einem anonymen Brief einen Kriminalkommissar in ihr Haus: das hat komische und groteske Folgen! Erleben Sie eine Achterbahnfahrt verblüffender und witziger Überraschungen!
17.04.2020 | Tickets | ABGESAGT
18.04.2020 | Tickets | ABGESAGT

24.04.
Freitag
19.30

GASTSPIEL
Die 13 Monate von Erich Kästner
in einer Vertonung von EDMUND NICK
mit ULRICH SCHÜTTE (bassbariton)
und THOMAS AYDINTAN (p)

 

Lyrische Gedichte von Erich Kästner. Der Gedicht-Zyklus "Die 13 Monate" als Lieder-Zyklus, vertont von seinem Freund, Edmund Nick.
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25.04.
Samstag
19.30

GASTSPIEL 
Theodor Fontane
Auch das Schlimmste
kann nicht weilen

Lieder und Texte mit
Lotte Schubert | Janek Maudrich | Daniel Warland
Holger Teschke - Regie | Jürgen Beyer - Klavier

 

Drei Studierende an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ präsentieren mit jugendlichem Charme Lieder und Texte von Theodor Fontane. Neben bekannten Balladen wie „John Maynard“ oder „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ stehen weniger bekannte Natur- und Liebesgedichte, auch politische Lyrik wie „Das Trauerspiel von Afghanistan“.
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26.04.
Sonntag
16.00

berliner LESEZEICHEN 13
Marina Zwetajewa | Andrei Bely:
EXIL BERLIN
Gabriele Streichhahn und Nicole Haase lesen ausgewählte Texte.
Prof. Dr. Stefan Welz gibt Erläuterungen zu Leben und Werk.

Viele Russen zog es nach dem ersten Weltkrieg und Lenins Revolution nach Berlin. Intellektuelle und Schriftsteller gehörten zu den Ersten, die sich ins Exil begaben, um den Verheerungen und Repressionen in ihrem Heimatland zu entgehen. Berlin wurde in der Folgezeit zum Anlaufziel für nahezu 300.000 russische Exilanten. Zwei namhafte unter ihnen sind Marina Zwetajewa und Andrei Bely. Beide entstammen der intellektuellen Elite Moskaus. Mit der Kultur ihrer neuen Exilheimat sind sie bereits zuvor in Kontakt gekommen. Zwetajewa spricht seit ihrer Kindheit Deutsch und hat sich mehrmals in Deutschland aufgehalten. Bely, beeinflusst von Schopenhauer, Nietzsche und zeitweise auch Rudolf Steiner, versteht sich als ein Dichter des Symbolismus. Er lebt in der Passauer Straße, Zwetajewa unweit davon in der Trautenaustraße in Wilmersdorf, einer Hochburg der russischen Emigranten in jenen Jahren. Doch auch die Exilkommunen bleiben von den politischen Spannungen nicht verschont, die die ferne Heimat erschüttern. Bely, der nach Berlin gekommen ist, um seine Frau zurückzugewinnen, verfällt in den zwei Jahren seines Aufenthalts einer schweren Depression, die aber seine künstlerische Produktivität eher befördert als behindert. Zwetajewa, die nur zweieinhalb Monate in der deutschen Hauptstadt bleibt, veröffentlicht während der Zeit einen Gedichtband nach dem anderen. Sie freundet sich mit Bely an und verlässt Berlin nur schweren Herzens, um zu ihren Mann nach Prag weiterzureisen. Bely kehrt nach Moskau zurück. Für beide blieb Berlin eine Durchgangsstation, wenngleich eine literarisch bedeutsame.
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29.04.
Mittwoch
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
DER BUDDHA VOM ALEXANDERPLATZ

Ernst Gennat - Berlins weltberühmter Kriminalkommissar
Barbara Abend | Ute Falkenau (p) ||
Es lesen und spielen
Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

"Na, nu erzähl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben".  So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin die Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz.
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30.04.
Donnerstag
19.30

GASTSPIEL
BONJOUR PARIS!
Eine Begegnung mit der Moderne
Volker Ranisch in einem Kammerspiel des Ring Theaters Zürich nach den "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke

 

Rilkes Roman spielt in der Kulisse der Großstadt, in Paris, Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der - nach dem frühen Tod der Mutter und dem späteren des Vaters - als letzter Spross eines mit ihm nun aussterbenden Adelsgeschlechtes versucht, in Paris als Dichter zu leben. Dort dringt eine überwältigende Großstadtwirklichkeit auf ihn ein ...
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