Spielplan

Mai   Juni     August

03.05.
Freitag
19.30

Heinrich von Kleist.
MICHAEL KOHLHAAS

von Mathias Mertens für das THEATER IM PALAIS
Mertens |  Falkenau ||  Köster | Bogadtke | Spengler

Kohlhase, oh ja, es hat ihn wirklich gegeben. Kohlhasenbrück, ein Flecken neben einer kleinen Brücke erinnert an ihn. Sie verbindet heute den Südwesten Berlins mit Steinstücken und Babelsberg. Jene Figur regte Heinrich von Kleist zu seiner berühmtesten Novelle an. Durch ihn wurde Michael Kohlhaas zum Sinnbild eines Menschen, der um sein Recht kämpft. Der erfolgreiche Geschäftsmann und treusorgende Familienvater wandelt sich zum entsetzlichsten Mann seiner Zeit, weil er Vetternwirtschaft und Korruption nicht ertragen kann und will. Sein Gerechtigkeitssinn war wie eine Goldwaage ... deren Zeiger dann ungeahnt ausschlug!
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04.05.
Samstag
19.30

RINGELNATZ. ANDERS.
Abend | Falkenau (p) || Köster | Spengler

Als Ringelnatz sich tatsächlich für eine Stadt entscheidet, ist es Berlin: Dort lebt er, weil er „frischere Luft zu atmen hofft“. Er hört ein Staubkorn lachen und hört die Klage eines Pflastersteins, getreten zu werden, die ungehört bleibt. Überall ist Wunderland. Überall ist Leben.
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08.05.
Mittwoch
19.30

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HINTERM OFEN SITZT NE MAUS
Lieder und Couplets aus dem alten Berlin

Abend | Falkenau (p) || Streichhahn | Bogadtke | Spengler

„Sehn‘se, det is Berlin“ - heißt es im Refrain eines Gassenhauers. Aber was ist denn Berlin? Was ist das Besondere an der Berliner Luft? Warum ist der Berliner Witz trotz seiner Schnoddrigkeit sympathisch? Berliner Lieder und Couplets - ruppig, derb, melancholisch, albern und ernst erzählen sie von den Berlinern.   
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09.05.
Donnerstag
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
DER BUDDHA VOM ALEXANDERPLATZ

Ernst Gennat - Berlins weltberühmter Kriminalkommissar
Barbara Abend | Ute Falkenau (p) ||
Es lesen und spielen
Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

"Na, nu erzähl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben".  So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin die Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz.
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10.05.
Freitag
19.30

GASTSPIEL
DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN

Georg Stephan spielt Heinrich Heine
Koppelberg || Stephan

Geistreich und lebendig springt der Dichter H. Heine auf seiner Reise durch Zeit und Raum ins kalte Wasser deutscher Geschichte, legt sich mit einem rotbärtigen Kaiser an, gruselt sich im Kölner Dom, heult mit den Wölfen im Teutoburger Wald ... "Ich bin ein deutscher Dichter/ bekannt im ganzen Land/ Nennt man die besten Namen/ so wird auch der meine genannt."
Der Schauspieler Georg Stephan tritt den Beweis an, dass dieses Werk ein Text für unsere Zeit ist, ein Text, der zu neuem Leben erweckt werden kann und muss.
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11.05.
Samstag
19.30

12.05.
Sonntag
16.00

Gelacht, geweint: FONTANE
Buch und Regie: Annette Klare
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier

Skurrile, komische, bittre und aufwühlende Geschichten von Theodor Fontane 
11.05. | Tickets
12.05. | Tickets | AUSVERKAUFT

 

14.05.
Dienstag
19.30

Otto Reutter

BERLINER GESCHICHTEN
OTTO REUTTER. UND SO KOMM‘N WIR AUS DER FREUDE GAR NICHT RAUS 
Abend | Falkenau (p)|| Spengler

In den „Goldenen Zwanzigern“ sang Otto Reutter von Alltagsgeschichten, von kleinen Übeln und großen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafür und für seinen Mut zum Galgenhumor. Und dafür lieben wir ihn noch heute.
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15.05.
Mittwoch
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
Der 35. Mai von Erich Kästner
Abend |  Falkenau (p) ||
Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

Oder „Die Ringelhuth-Initiative“. Das kann in etwa die Geschehnisse jeweils am 35. Mai erklären, an dem der Mensch auf das Äußerste gefasst sein muss. Ringelhuth ist gewappnet, er hat nicht nur eine Apotheke, sondern auch viel Phantasie und weiß: Tagträume erhalten unser seelisches Gleichgewicht.
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17.05.
Freitag
19.30

GASTSPIEL
80 Jahre zwischen Ost und West,
Bomben und Theater
LUISE LUNOW:
AUCH EINE ROSINE HAT NOCH SAFT

Lesung mit Luise Lunow und Dirk Wilhelm (Gitarre)

 

Luise Lunow ist Schauspielerin. 1932 in Babelsberg geboren erlebt sie den Bomben-Krieg und den Hunger der Nachkriegszeit, pendelte täglich zwischen Ost- und Westberlin und erfüllte sich ohne Geld und fremde Hilfe ihren großen Wunsch, Theater zu spielen. Sie steht auf der Bühne, ist in Synchronstudios zu Hause, spricht mit ihrer markanten Stimme Hörspiele und Hörbücher. Sie drehte mit Loriot, begeisterte besonders ihre jungen Hörer mit dem Rap "Enkelschreck" und stand mit den "Die drei ???" auf der Bühne. Nun hat sie ihr ungewöhnliches, spannendes Leben in ernsten und heiteren Episoden aufgeschrieben.
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18.05.
Samstag
19.30

GASTSPIEL
TANZ AUF DEM VULKAN
Eine musikalisch-literarische Zeitreise durch die Berliner Künstlercafés der "goldenen" 20er Jahre
Mit Elisabeth Arend und Victor Nicoara (p)

Kabarett der 20er Jahre rund um die berühmten Künstlercafés:  Chansons, Anekdoten und Texte aus den “Roaring Twenties“.
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19.05.
Sonntag
16.00

GASTSPIEL
Christa Wolf
KEIN ORT. NIRGENDS
Es liest Blanche Kommerell |
Musik: Tilmann Dehnhard (Flöten)

Die fiktive Begegnung zwischen der Stiftsdame Karoline von Günderrode und dem Dichter Heinrich von Kleist.
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22.05.
Mittwoch
19.30

DAS PFLICHTMANDAT
MORD AUS MANGEL AN HUMOR
von John Mortimer
Deutsch von Maren Zindel
Besson | Furthmann || Bogadtke | Spengler

Unfassbar! Der freundliche, sensible, stille Mr. Fowle wurde verhaftet.  Im Gefängnis erwartet den geständigen Mörder die Todesstrafe, wenn nicht beim Prozess ein Wunder geschieht. Genau dieses Wunder verspricht der schon betagte Anwalt Wilfred Morgenhall. Jahr und Tag hofft er auf so einen Fall ... nein, eigentlich auf überhaupt einen Fall. Er ist belesen, kennt alle einschlägigen Präzedenzfälle. Recht und Gesetz sind sein Lebensinhalt. Jetzt wurde er zum Pflichtverteidiger auserkoren. Die Chance seines Lebens!
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24.05.
Freitag
19.30

FONTANE: ALLES UNSINN!
DIE FRAGE BLEIBT!

Buch und Regie: Annette Klare
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Erleben Sie Fontanes spitze Feder,  die auch zu seinem 200. Geburtstag noch witzig und aktuell ist. Genießen Sie mit Vergnügen die bitterböse knarzige Abrechnung Fontanes mit dem "Unsinn" des Alltags.
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25.05.
Samstag
19.30

BERLINER GESCHICHTEN
DAS IST BERLIN!
LIEDER UND ANEKDOTEN

Abend | Falkenau (p)|| Streichhahn | Spengler

Ohne den Dialekt wäre die Berliner Schnauze undenkbar. Nicht nur auf den Hinterhöfen hörte man solche Laute. Künstler von Weltruhm brachten die Dinge in diesem mal humorvollen, mal schnoddrigen Ton auf den Punkt. Textdichter und Komponisten erfassten mit Liedern den Rhythmus und das Flair der Stadt und ihrer Bewohner!
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26.05.
Sonntag
16.00

berliner LESEZEICHEN 10
VLADIMIR NABOKOV:
Romancier zwischen Zeiten und Welten

Lesung mit Carl Martin Spengler, Nicole Haase und Prof. Dr. Stefan Welz

Der Skandalroman LOLITA hat Nabokov in den 1950er Jahren berühmt gemacht. Ihm verdankte der Autor, dass er sich schließlich ganz aufs Schreiben verlegen konnte. Obwohl für den Kosmopoliten auch Berlin nur eine Durchgangsstation war und er der deutschen Sprache und Kultur eher fernstand, sind die Jahre in Grunewald und Wilmersdorf für ihn nachhaltig prägend gewesen.
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29.05.
Mittwoch
19.30

spittelmarkt

AFFÄRE SPITTELMARKT
Komödie von Eugène Labiche
Besson | Falkenau (p)| Henning || Streichhahn | Bogadtke | Hörnke | Spengler

Zwei Absolventen des berühmten Berliner Grauen Klosters, inzwischen respektable Bürger, erleben nach einem Alumnitreffen ein böses Erwachen. Denn nach dem feuchtfröhlichen Wiedersehen finden sich die unbescholtenen Herren aus den besten Kreisen in einen Kriminalfall verwickelt.
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31.05.
Freitag
19.30

KLEINE EHEVERBRECHEN
von Eric-Emmanuel Schmitt
Olschok | Pommerening || Köster | Bogadtke

Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat wieder einen Theatercoup gelandet, ein faszinierendes und funkelndes Vexierspiel: Zwei Personen liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. Mit überraschenden Wendungen kippen die Situationen ständig um und münden in neue Konstellationen.
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