Joseph Roth: Berlin auf Abruf

JOSEPH ROTH: Berlin auf Abruf

berliner lesezeichen

berliner Lesezeichen 08

Das kurze, aber bewegte Leben des aus Galizien stammenden Journalisten und Schriftstellers Joseph Roth hat ihn zu Beginn der 1920er Jahre nach Berlin geführt. Wenige Autoren seiner Generation haben das pulsierende Großstadtleben jener Zeit so treffend und umfassend beschrieben wie er. Im Verlauf von fünf Jahren, die der scharf beobachtende Flaneur in der sich zur Weltstadt aufschwingenden Metropole verbrachte, verfasste er dutzende Artikel und Essays für Tageszeitungen und Zeitschriften. Zwischen Wien und Berlin pendelnd, lebte Roth zu jener Zeit mit seiner Frau Friederike in einer Wohnung in der Potsdamer Straße 75, der einzigen festen Adresse in seinem Leben, bevor er 1925 nach Paris übersiedelte. Sein Verständnis von Gerechtigkeit, das in jüdischen Moralvorstellungen wurzelt, und seine politischen Sympathien für den Sozialismus machten ihn zum Kritiker des überhitzten Treibens der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Literarischen Ruhm erlangte Roth durch die wiederholt aufgegriffene Thematik der untergegangenen k. und k. Monarchie. Marcel Reich-Ranicki hatte in ihm einen großen Stilisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesehen und empfahl neben seinem wichtigsten Werk "Radetzkymarsch" auch den Roman "Hiob" und die Erzählungen zur Lektüre. Andere Kritiker hatten ihre Not mit einer Einordnung von Roths umfangreichen Schreiben und spachen dem Autor einen bleibenden Einfluss auf die deutschsprachige Literatur ab. Die Beliebtheit und Lebendigkeit dieses Werks sollte sie eines Besseren belehren.

Es lesen Nicole Haase und Carl Martin Spengler. Die Moderation und den Überblick zum Schaffen des Autors gibt Prof. Stefan Welz von der Universität Leipzig.

Vorstellung

*15.04.2018, 16.00 Uhr

JOSEPH ROTH:
Berlin auf Abruf

mit Nicole Haase, Carl Martin Spengler
und Prof. Dr. Stefan Welz

Lichter, Lieder, Pfefferkuchen Nr. 15

LICHTER, LIEDER, PFEFFERKUCHEN NR. 15

Weihnachtszeit ist Theaterzeit in Berlin!

Genießen Sie mit Freunden, Familie oder Kollegen unsere Weihnachtsprogramme im THEATER IM PALAIS.
 
Im Advent gehören „Lichter, Lieder, Pfefferkuchen“ zu Berlin, wie seine vielfältigen Weihnachtsmärkte. Wie immer wird es bei Gebäck und selbstgemachten Punsch gemütlich im Palais am Festungsgraben. Unser Weihnachtsprogramm ist seit 15 Jahren eine bei Jung und Alt beliebte Veranstaltung zur musikalisch-literarischen Einstimmung auf die Festtage.

Seit 15 Jahren - und in jedem Jahr neu - wird Weihnachtliches entdeckt: Wann und wo tauchten die Kerzen auf und die Bäume und Kränze, die Rute, der Strumpf am Kamin und die Geburt im Stall? Woher kam der Weihnachtsmann? Den gibt's nämlich noch gar nicht so lange, ebenso seine Postämter auf der ganzen Welt, in Belgien, Australien, Alaska und Deutschland. Und der Santa Clas, der Babbo Natale, Väterchen Frost und Pére Noel?
Allen Ritualen und Traditionen ist selbst in unserer lauten, unruhigen Welt eines gemeinsam: Die heimliche Freude des Schenkens, die Erwartung der Freude des Beschenkten, das Glück des Gebens. Dieses Besondere - nicht Alltägliche - zieht wie ein breites verbindendes Band um die Welt, ungeachtet der Religionen oder Lebensformen. Ein Gedanke, der wohltut und hoffen lässt.

 

Nächste Termine

*eine neue Vorstellungsserie wieder 2018!

 
 
 

Besetzung und weitere Informationen

Mit:
Gabriele Streichhahn
Carl Martin Spengler
Musik und am Klavier: Ute Falkenau

Buch und Regie: Barbara Abend

Lichter, Lieder, Pfefferkuchen Nr. 15

LICHTER, LIEDER, PFEFFERKUCHEN NR. 15

 

Weihnachtszeit ist Theaterzeit in Berlin!

Genießen Sie mit Freunden, Familie oder Kollegen unsere Weihnachtsprogramme im THEATER IM PALAIS.
 
Im Advent gehören „Lichter, Lieder, Pfefferkuchen“ zu Berlin, wie seine vielfältigen Weihnachtsmärkte. Wie immer wird es bei Gebäck und selbstgemachten Punsch gemütlich im Palais am Festungsgraben. Unser Weihnachtsprogramm ist seit 15 Jahren eine bei Jung und Alt beliebte Veranstaltung zur musikalisch-literarischen Einstimmung auf die Festtage.

Seit 15 Jahren - und in jedem Jahr neu - wird Weihnachtliches entdeckt: Wann und wo tauchten die Kerzen auf und die Bäume und Kränze, die Rute, der Strumpf am Kamin und die Geburt im Stall? Woher kam der Weihnachtsmann? Den gibt's nämlich noch gar nicht so lange, ebenso seine Postämter auf der ganzen Welt, in Belgien, Australien, Alaska und Deutschland. Und der Santa Clas, der Babbo Natale, Väterchen Frost und Pére Noel?
Allen Ritualen und Traditionen ist selbst in unserer lauten, unruhigen Welt eines gemeinsam: Die heimliche Freude des Schenkens, die Erwartung der Freude des Beschenkten, das Glück des Gebens. Dieses Besondere - nicht Alltägliche - zieht wie ein breites verbindendes Band um die Welt, ungeachtet der Religionen oder Lebensformen. Ein Gedanke, der wohltut und hoffen lässt.

 

Nächste Termine

*Sa, 09.12.2017, 19.30 Uhr
*So, 10.12.2017, 16.00 Uhr
*Mi, 13.12.2017, 15.00 Uhr | geschlossene Vorstellung
*Fr, 15.12.2017, 18.00 Uhr
*Sa, 16.12.2017, 19.30 Uhr
*Di, 19.12.2017, 19.30 Uhr
*Mi, 20.12.2017, 19.30 Uhr

 
 
 

Besetzung und weitere Informationen

Mit:
Gabriele Streichhahn
Carl Martin Spengler
Musik und am Klavier: Ute Falkenau

Buch und Regie: Barbara Abend

Lichter, Lieder, Pfefferkuchen Nr. 15

LICHTER, LIEDER, PFEFFERKUCHEN NR. 15

 

Weihnachtszeit ist Theaterzeit in Berlin!

Genießen Sie mit Freunden, Familie oder Kollegen unsere Weihnachtsprogramme im THEATER IM PALAIS.
 
Im Advent gehören „Lichter, Lieder, Pfefferkuchen“ zu Berlin, wie seine vielfältigen Weihnachtsmärkte. Wie immer wird es bei Gebäck und selbstgemachten Punsch gemütlich im Palais am Festungsgraben. Unser Weihnachtsprogramm ist seit 15 Jahren eine bei Jung und Alt beliebte Veranstaltung zur musikalisch-literarischen Einstimmung auf die Festtage.

Seit 15 Jahren - und in jedem Jahr neu - wird Weihnachtliches entdeckt: Wann und wo tauchten die Kerzen auf und die Bäume und Kränze, die Rute, der Strumpf am Kamin und die Geburt im Stall? Woher kam der Weihnachtsmann? Den gibt's nämlich noch gar nicht so lange, ebenso seine Postämter auf der ganzen Welt, in Belgien, Australien, Alaska und Deutschland. Und der Santa Clas, der Babbo Natale, Väterchen Frost und Pére Noel?
Allen Ritualen und Traditionen ist selbst in unserer lauten, unruhigen Welt eines gemeinsam: Die heimliche Freude des Schenkens, die Erwartung der Freude des Beschenkten, das Glück des Gebens. Dieses Besondere - nicht Alltägliche - zieht wie ein breites verbindendes Band um die Welt, ungeachtet der Religionen oder Lebensformen. Ein Gedanke, der wohltut und hoffen lässt.

 

Nächste Termine

*Do, 07.12.2017, 15.00 Uhr | geschlossene Vorstellung
*Sa, 09.12.2017, 19.30 Uhr
*So, 10.12.2017, 16.00 Uhr
*Mi, 13.12.2017, 15.00 Uhr | geschlossene Vorstellung
*Fr, 15.12.2017, 18.00 Uhr
*Sa, 16.12.2017, 19.30 Uhr
*Di, 19.12.2017, 19.30 Uhr
*Mi, 20.12.2017, 19.30 Uhr

 
 
 

Besetzung und weitere Informationen

Mit:
Gabriele Streichhahn
Carl Martin Spengler
Musik und am Klavier: Ute Falkenau

Buch und Regie: Barbara Abend

ES WAR DIE NACHTIGALL

ES WAR DIE NACHTIGALL

von Ephraim Kishon

Ein Musical für Schauspieler

Romeo und Julia. Das berühmteste Liebespaar der Literaturgeschichte lebt weiter. Nein, nicht als Denkmal! Der Dolch konnte sie nicht verletzen und das Gift ihnen nichts anhaben. Aus Liebesschwüren ist Ehealltag geworden, den die pubertäre Tochter munter aufmischt. Pater Lorenzo schaut gelegentlich vorbei, auch die alte Amme lässt sich blicken. Und Shakespeare höchstpersönlich wundert sich, was aus seinen Geschöpfen geworden ist.

Dem für seinen Humor bekannten Autor Epharim Kishon saß der Schalk tüchtig im Nacken, als er aus den Literaturpromis die Familie von nebenan machte. Nur drei Schauspieler schlüpfen in alle Rollen. Der Spaß wird von Musik begleitet und mit schmissigen Liedern gewürzt ... was könnte da noch zu einem amüsanten Theaterabend fehlen!

Nach dem großen Erfolg von Affäre Spittelmarkt und Das Pflichtmandat ist Es war die Nachtigall
die dritte Regiearbeit von Philippe Besson am  THEATER IM PALAIS.

 

 

Vorstellungen

*24.03.2018, 19.30 Uhr
*25.03.2018, 16.00 Uhr

*28.04.2018, 19.30 Uhr
*29.04.2018, 16.00 Uhr

 

ES WAR DIE NACHTIGALL
von Ephraim Kishon
Musik von Dov Seltzer | Musiktexte von Yvette Kolb
Ein Musical für Schauspieler

Regie: Philippe Besson
Bühnenbild: Anja Furthmann
Kostüme: Antje Sternberg
Dramaturgie: Ilse Nickel
Musikalische Leitung: Ute Falkenau
Choreografie: Klaus Kretzschmar-Schaaf
Maske: Claudia Rönsch
Regiemitarbeit: Marie Besson
Souffleuse: Jana Schmidt

Es spielen:
Gabriele Streichhahn
Jens-Uwe Bogadtke
Carl Martin Spengler
Ute Falkenau (p)

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

SILVESTERGALA 2017 – Affäre Spittelmarkt

SILVESTER - GALA - VORSTELLUNG 2017
Affäre Spittelmarkt

In diesem Jahr wollen wir Ihnen das Warten auf den Jahreswechsel mit einer typischen Berliner Komödie leicht machen.
Was kann nicht alles in einer langjährigen Ehe geschehen, wenn der Gatte schon vor dem Silvester-Tag mit dem Feiern beginnt … Sein Absolvententreffen läuft völlig aus dem Ruder und die unbescholtenen Honoratioren sind plötzlich in einen Kriminalfall verwickelt.
Mal verärgert, mal verzweifelt, mal ratlos, mal zum Schlimmsten entschlossen – alles gerät aus dem Gleichgewicht! Bei all dem schier unglaublichen Durcheinander erlebt das Publikum eine tolle Einstimmung auf den bevorstehenden Jahreswechsel und  die eigene Silvesterparty!
 
Ergänzt wird dieser vergnügliche Abend durch kulinarische Köstlichkeiten und viele Überraschungen!
 

 

 

31.12.2017, 18.00 Uhr | Galavorstellung zum Jahresausklang

Dauer der Veranstaltung: ca. 2 Stunden 30 Minuten (incl. einer Pause)

 

Besetzung und weitere Informationen

Uraufführung
AFFÄRE SPITTELMARKT
Komödie nach Eugène Labiche
in der Fassung des THEATER IM PALAIS

Es spielen:
Theophil Hoffmeister:
Jens-Uwe Bogadtke
Luise Hoffmeister:
Gabriele Streichhahn
Justus/Willi Knop:
Matthias Hörnke
Leonhard Voigt:
Carl Martin Spengler

Regie: Philippe Besson
Ausstattung: Hartmut Henning
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Dramaturgie: Ilse Nickel
Maske: Claudia Rönsch
Regieassistenz: Izabela Makowska
Souffleuse: Jana Schmidt
Technische Leitung: Frank Bihra
Technische Assistenz: Marcel Schadock
Kostümassistenz: Claudia Wimmer
Kostümanfertigung: Antje Sternberg
Kostümhospitanz: Erika Körner und Miriam Lellek

Mit freundlicher Unterstützung des
Hans Otto Theater Potsdam

Presse

Lichter, Lieder, Pfefferkuchen Nr. 15

LICHTER, LIEDER, PFEFFERKUCHEN NR. 15

 

Weihnachtszeit ist Theaterzeit in Berlin!

Genießen Sie mit Freunden, Familie oder Kollegen unsere Weihnachtsprogramme im THEATER IM PALAIS.
 
Im Advent gehören „Lichter, Lieder, Pfefferkuchen“ zu Berlin, wie seine vielfältigen Weihnachtsmärkte. Wie immer wird es bei Gebäck und selbstgemachten Punsch gemütlich im Palais am Festungsgraben. Unser Weihnachtsprogramm ist seit 15 Jahren eine bei Jung und Alt beliebte Veranstaltung zur musikalisch-literarischen Einstimmung auf die Festtage.

Seit 15 Jahren - und in jedem Jahr neu - wird Weihnachtliches entdeckt: Wann und wo tauchten die Kerzen auf und die Bäume und Kränze, die Rute, der Strumpf am Kamin und die Geburt im Stall? Woher kam der Weihnachtsmann? Den gibt's nämlich noch gar nicht so lange, ebenso seine Postämter auf der ganzen Welt, in Belgien, Australien, Alaska und Deutschland. Und der Santa Clas, der Babbo Natale, Väterchen Frost und Pére Noel?
Allen Ritualen und Traditionen ist selbst in unserer lauten, unruhigen Welt eines gemeinsam: Die heimliche Freude des Schenkens, die Erwartung der Freude des Beschenkten, das Glück des Gebens. Dieses Besondere - nicht Alltägliche - zieht wie ein breites verbindendes Band um die Welt, ungeachtet der Religionen oder Lebensformen. Ein Gedanke, der wohltut und hoffen lässt.

 

Nächste Termine

*Do, 07.12.2017, 15.00 Uhr | geschlossene Vorstellung
*Sa, 09.12.2017, 19.30 Uhr
*So, 10.12.2017, 16.00 Uhr
*Mi, 13.12.2017, 15.00 Uhr | geschlossene Vorstellung
*Fr, 15.12.2017, 18.00 Uhr
*Sa, 16.12.2017, 19.30 Uhr
*Di, 19.12.2017, 19.30 Uhr
*Mi, 20.12.2017, 19.30 Uhr

 
 
 

Besetzung und weitere Informationen

Mit:
Gabriele Streichhahn
Carl Martin Spengler
Musik und am Klavier: Ute Falkenau

Buch und Regie: Barbara Abend

SILVESTERGALA 2017 – Affäre Spittelmarkt

SILVESTER - GALA - VORSTELLUNG 2017
Affäre Spittelmarkt

In diesem Jahr wollen wir Ihnen das Warten auf den Jahreswechsel mit einer typischen Berliner Komödie leicht machen.
Was kann nicht alles in einer langjährigen Ehe geschehen, wenn der Gatte schon vor dem Silvester-Tag mit dem
Feiern beginnt … Sein Absolvententreffen läuft völlig aus dem Ruder und die unbescholtenen Honoratioren sind plötzlich in einen Kriminalfall verwickelt.
Mal verärgert, mal verzweifelt, mal ratlos, mal zum Schlimmsten entschlossen – alles gerät aus dem Gleichgewicht! Bei all dem schier unglaublichen Durcheinander erlebt das Publikum eine tolle Einstimmung auf den bevorstehenden Jahreswechsel und  die eigene Silvesterparty!
Ergänzt wird dieser vergnügliche Abend durch kulinarische Köstlichkeiten und viele Überraschungen!
 

 

 

31.12.2017, 18.00 Uhr | Galavorstellung zum Jahresausklang

Der Vorverkauf beginnt am 14.09.2017, 11.00 Uhr

Preis: 65,00 €

 

Besetzung und weitere Informationen

Uraufführung
AFFÄRE SPITTELMARKT
Komödie nach Eugène Labiche
in der Fassung des THEATER IM PALAIS

Es spielen:
Theophil Hoffmeister:
Jens-Uwe Bogadtke
Luise Hoffmeister:
Gabriele Streichhahn
Justus/Willi Knop:
Matthias Hörnke
Leonhard Voigt:
Carl Martin Spengler

Regie: Philippe Besson
Ausstattung: Hartmut Henning
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Dramaturgie: Ilse Nickel
Maske: Claudia Rönsch
Regieassistenz: Izabela Makowska
Souffleuse: Jana Schmidt
Technische Leitung: Frank Bihra
Technische Assistenz: Marcel Schadock
Kostümassistenz: Claudia Wimmer
Kostümanfertigung: Antje Sternberg
Kostümhospitanz: Erika Körner und Miriam Lellek

Mit freundlicher Unterstützung des
Hans Otto Theater Potsdam

Presse

BERLIN STORIES

BERLIN STORIES:
Christopher Isherwood und W. H. Auden

berliner lesezeichen nr. 6

berliner Lesezeichen 06

Berlin Stories: Christopher Isherwood und W. H. Auden

Auf die düsteren Jahre des ersten Weltkriegs folgten schon bald die "Goldenen Zwanziger". In jener Zeit, die in der englischsprachigen Welt als "Roaring Twenties" bekannt ist, bahnte sich eine Modernisierungswelle ihren Weg und veränderte in den großen Metropolen den Lebensstil der Menschen. Eines der Zentren dieses rasanten Wandels war Berlin, die Stadt, die aufgrund ihrer Umbrüche und Widersprüche, ihres Lebenshungers und ihrer Vergnügungssucht das Interesse von Bohemiens und Intellektuellen aus aller Welt auf sich zog. Zwei davon, die sich am Ende der 1920er Jahre in längeren Aufenthalten der Faszination Berlins hingaben, waren der englische Dichter W. H. Auden und sein Landsmann und Freund, der Schriftsteller Christopher Isherwood. Beiden gemein war ihre Herkunft aus bürgerlich-konservativen Verhältnissen, die sie als beengend empfanden und gegen die sie mit ihrer Literatur und ihrer Lebensweise aufbegehrten. Berlin wurde für sie persönlich und künstlerisch zum Ort der Freiheit und Inspiration, bis die Stadt ihre Vielfalt und Vitalität unter dem Druck der Diktatur verlor. Die von Isherwood und Auden niedergeschriebenen Erfahrungen ihrer Berlin-Jahre bieten eine besondere Perspektive auf einen kurzen, aber überaus ereignisreichen Abschnitt deutscher Zeit- und Kulturgeschichte.

Nicole Haase liest ausgewählte Texte und Gedichte,
begleitet von Ute Falkenau am Klavier.
Prof. Dr. Stefan Welz (Leipzig) gibt Erläuterungen zu Leben und Werk.

Vorstellung

*05.011.2017, 16.00 Uhr

BERLIN STORIES:

Christopher Isherwood und W. H. Auden

Nicole Haase liest ausgewählte Texte und Gedichte,
begleitet von Ute Falkenau am Klavier.
Prof. Dr. Stefan Welz (Leipzig) gibt Erläuterungen zu Leben und Werk.

Der 35. Mai

DER 35. MAI

Erich Kästner

DER 35. MAI

von Erich Kästner

Oder „Die Ringelhuth-Initiative“. Das kann in etwa die Geschehnisse jeweils am 35. Mai erklären, an dem der Mensch auf das Äußerste gefasst sein muss. Ringelhuth ist gewappnet, er hat nicht nur eine Apotheke, sondern auch viel Phantasie und weiß: Tagträume erhalten unser seelisches Gleichgewicht. Da dieses ihm immer wichtiger zu werden scheint, entwickelt er die nach ihm eines Tages zu benennende Initiative…

In Zusammenarbeit mit der Werner-Viktor Töffling-Stiftung, die uns freundlicherweise die Originalentwürfe der Aufführung von 1954 am Hebbel Theater zur Nutzung zur Verfügung stellt, wollen wir Kästners wunderbare Verbeugung vor der Kraft der Phantasie neu erzählen.

 

Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

Begleitet von Ute Falkenau am Klavier

Fassung und Leitung: Barbara Abend

Vorstellung

*21.02.2018, 19.30 Uhr

*08.03.2018, 19.30 Uhr

 

BERLINER GESCHICHTEN
"DER 35. MAI"
von Erich Kästner

Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler.
Am Klavier: Ute Falkenau