Das ist Berlin!

DAS IST BERLIN!

Lieder und Anekdoten

„Icke, dette, kieke mal, Oogen, Fleesch und Beene!“
„Nein, mein Kind, so heißt das nicht: Augen, Fleisch und Beine!“

Zum Glück waren die Kinder ungehorsam und haben weiter berlinert.

Ohne den Dialekt wäre die Berliner Schnauze undenkbar. Nicht nur auf den Hinterhöfen hörte man solche Laute. Künstler von Weltruhm brachten die Dinge in diesem mal humorvollen, mal schnoddrigen Ton auf den Punkt. Textdichter und Komponisten erfassten mit Liedern den Rhythmus und das Flair der Stadt und ihrer Bewohner!

Mit Anekdoten, knappen wie witzigen  Redensarten, in Chansons und Gassenhauern  melden sich im THEATER IM PALAIS echte  Berliner zu Wort, berühmte und vergessene. Sie zeugen von der treffsicheren Spottlust und dem ruppigen Charme aller, die mit Spreewasser getauft sind

 

Vorstellung

*15.10.2017, 16.00 Uhr

 

 

 

Es plaudern, rezitieren und singen:
Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

Am  Klavier: Ute Falkenau

Heinrich Heine

Heinrich Heine im THEATER IM PALAIS

  • Heinrich Heine. Traumbilder

    • Traumbilder heißt der Abend, bei dem die Zuschauer den Gedichten und Fabeln zuhören und so die Zerrissenheit des großen Dichters Heinrich Heine, seine unerfüllten Träume und seine Sehnsucht nachempfinden können. Termine und Tickets
  • Zu Fuß mit Heinrich Heine

    • Ein Stadtspaziergang und ein Theaternachmittag – beides mit dem 24jährigen Heinrich Heine, der im Jahr 1822 Student in Berlin war und seinem Düsseldorfer Freund in Briefen von seinem Leben in Berlin berichtete. Im Theater geht es weiter mit Gedichten Heines, den „Traumbildern“, einem Zyklus, der ebenfalls aus dem Jahr 1822 stammt. Interpretiert von Carl-Martin Spengler, begleitet von Ute Falkenau mit Klaviermusik von Claude Debussy. Termine und Tickets

 

Am Anfang war die Maus

 Am Anfang war die Maus

Am Anfang war die Maus

 

Zum letzten Mal am 22. November 2016, 19.30 Uhr

Die Jubiläumsrevue:

25 Jahre große Inszenierungen auf kleiner Bühne im historischen und kulturellen Herzen Berlins. Und alles begann mit einer kleinen berlinischen Revue: ‚Hinterm Ofen sitzt ne Maus‘ – die auch nach 25 Jahren so beliebt ist, wie am ersten Tag. Feiern Sie mit uns und erleben Sie einen Abend mit den musikalischen Höhepunkten aus einem Vierteljahrhundert THEATER IM PALAIS.

Buch und Regie: Barbara Abend
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Affäre Spittelmarkt

Affäre Spittelmarkt

Eine Komödie nach Eugène Labiche

Eine Inszenierung von Philippe Besson mit dem Ensemble des THEATER IM PALAIS anlässlich des 25. Bestehens des Hauses.

25 Jahre THEATER IM PALAIS. In der Fassung des Hauses wird Labiches Komödie mit dem berühmten Berliner Humor gewürzt und so zu einer delikaten Affäre zwischen Spittelmarkt, Alexanderplatz und Charlottenstraße. Seit mehr als hundert Jahren gilt Eugène Labiche als Erfolgsautor, dessen Lustspiele Generationen begeistern. Ganz im Stile des Salontheaters wird die Jubiläumsinszenierung so zu einem berlinisch-heiteren Abend.

Absolvententreffen beim berühmten Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster. Eine schöne Feier, aber es gibt ein böses Erwachen. Das fröhliche Wiedersehen entglitt zu einem Saufgelage – weit entfernt von jener Etikette, die in diesen Kreisen üblich ist. Plötzlich finden sich unbescholtene Honoratioren in einen Kriminalfall verwickelt. Was für ein Skandal! Wie konnte das nur passieren? Ganz harmlos hatte es angefangen. Bei Lutter und Wegner am Gendarmenmarkt war das Essen gut und der Wein köstlich…

Mal verärgert, mal verzweifelt, mal ratlos, mal zum Schlimmsten entschlossen - alles gerät aus dem Gleichgewicht! Bei all dem schier unglaublichen Durcheinander erlebt das Publikum einen vergnüglichen Theaterabend.

PHILIPPE BESSON

Affäre Spittelmarkt - Regisseur Philippe BessonAus einer Theaterfamilie stammend wurde Philippe Besson schon als Kind mit Theater konfrontiert. Für Besson stehen Geschichten im Mittelpunkt, starke Geschichten, die die  Zuschauer ihre Probleme im Theater selbst erfahren lassen. Die „aufmachen“ und unkompliziert sind. Besson nimmt sein Publikum ernst und beobachtet es sehr genau. Seine Inszenierungen sind unterhaltsam, witzig, zuweilen grell, unverklemmt, poetisch und oft berührend.  Unter seiner Leitung erhielt das Hans Otto Theater in Potsdam den „Brüder Grimm Preis“ des Berliner Senats und wurde für zahlreiche Preise nominiert. Besson gastiert im In- und Ausland.

 

 

Nächste Termine

*31.12.2017, 18.00 Uhr | Galavorstellung zum Jahresausklang | Tickets | Diese Vorstellung ist ausverkauft.

*06.01.2018, 19.30 Uhr
*07.01.2018, 16.00 Uhr

 

Besetzung und weitere Informationen

Uraufführung
AFFÄRE SPITTELMARKT
Komödie nach Eugène Labiche
in der Fassung des THEATER IM PALAIS

Es spielen:
Theophil Hoffmeister:
Jens-Uwe Bogadtke
Luise Hoffmeister:
Gabriele Streichhahn
Justus/Willi Knop:
Matthias Hörnke
Leonhard Voigt:
Carl Martin Spengler

Regie: Philippe Besson
Ausstattung: Hartmut Henning
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Dramaturgie: Ilse Nickel
Maske: Claudia Rönsch
Regieassistenz: Izabela Makowska
Souffleuse: Jana Schmidt
Technische Leitung: Frank Bihra
Technische Assistenz: Marcel Schadock
Kostümassistenz: Claudia Wimmer
Kostümanfertigung: Antje Sternberg
Kostümhospitanz: Erika Körner und Miriam Lellek

Mit freundlicher Unterstützung des
Hans Otto Theater Potsdam

Presse

Fotos: Björn Nitzsche/Theater im Palais

Heinrich Heine: Traumbilder

HEINRICH HEINE. Traumbilder

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Traumbilder heißt der Abend, bei dem die Zuschauer den Gedichten und Fabeln zuhören und so die Zerrissenheit des großen Dichters Heinrich Heine, seine unerfüllten Träume und seine Sehnsucht nachempfinden können.

Heine ist der Liebende, Trauernde, ist Spötter der deutschen Nachtmützenbesitzer und Träumer von der Insel Bimini. "Bei Heine" - so Martin Walser, "habe man das Gefühl, von allen zu Denkmälern gewordenen Literaturpersonen fühle sich sein Denkmal am wärmsten an." Das macht den Umgang mit ihm so angenehm.

Am liebsten würde man sich dafür heute noch bedanken. Besonders für die vielen schönen Tränen. Besonders für das blitzende Gelächter.

Vorstellung

*Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

Künstlerische Leitung: Barbara Abend
Mit Carl Martin Spengler und
Ute Falkenau am Klavier

Deutsche Balladen. Sex and Crime im Reim.

Deutsche Balladen

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? – Zurück du rettest den Freund nicht mehr – Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht: „Den Dank Dame begehr ich nicht!“ – Wo rohe Kräfte sinnlos walten – Wie war in Köln es doch vordem/Mit Heinzelmännchen so bequem! – Wehe, wenn sie losgelassen – Da wendet sich der Gast mit Grausen – Ich weiß nicht, was soll das bedeuten – Walle, walle manche Strecke …

Egal ob Zauberlehrling oder Hexenmeister, diese Kunst beherrschen die großen Dichter alle: Sie können behexen und verzaubern!
Seit Goethe und Schiller bis in die Gegenwart. Sie berichten in ihren Balladen von Liebe und Verbrechen, von Leid und Heldentaten. Mit wenigen Worten entstehen Tragödien, Krimis, Komödien oder auch Gruselgeschichten.

Ein Abend – und zig kleine Theaterereignisse, die mit Temperament, Spannung, Witz und wunderbaren Pointen fesseln.
Gespielt, gesungen, erzählt werden sie von Heike Jonca, Jens-Uwe Bogadtke, Carl Martin Spengler, begleitet von Ute Falkenau am Klavier.

Vorstellung

Besetzung und Hinweise

Mit Heike Jonca,
Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler,
begleitet von Ute Falkenau am Klavier.

Ringelnatz. Anders

Ringelnatz. Anders

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Ringelnatz in Berlin? War er nicht Leipziger oder Wurzner, Münchner, Hamburger oder auf der See zu Hause?
Als Ringelnatz sich tatsächlich für eine Stadt entschloss, war es Berlin. Dort lebte er, weil er „frischere Luft zu atmen hoffte“, bis zu seinem Tode 1934.

Was kennen wir von ihm? Das Reh aus Gips oder die Kachel aus seinem Ofen, die er ohne Bedenken der Geliebten schenken würde? Auf alle Fälle kennen wir nicht die ganze Vielfalt seines künstlerischen Schaffens. Auch als Mensch, als Freund, als Liebender, als Maler, als Marineoffizier und als Kabarettist war Ringelnatz anders. Anders als wir ihn vermuten, anders als seine Mitwelt ihn etikettierte.

In einer Welt, in der wir zuweilen und immer öfter an blind gewordenen Seelen leiden, verleiht Ringelnatz neue Sehkraft. Er hört ein Staubkorn lachen und hört die Klage eines Pflastersteins, getreten zu werden, die ungehört bleibt. Überall ist Wunderland. Überall ist Leben.

Vorstellung

*13.01.2018, 19.30 Uhr

 

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Es lesen Gundula Köster und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Kästner für Erwachsene

Es sind die unbekannten Geschichten des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Fabian-Die Geschichte eines Moralisten“, die im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollen. Neben seinen berühmten Werken hat Kästner eine Reihe von Kurzprosa verfasst, die lesen- und kennenlernswert ist. So gibt es z.B. seine wunderbar grotesken und anrührenden „Kindergeschichten für Erwachsene“.

Phantasievoll beschreibt er die Sehnsüchte der Figuren, die in seinen Romanen und Geschichten die Hauptrollen spielen, jene Menschen von den Berliner Hinterhöfen, mit denen es das Leben nicht immer gut meint.

In seinen Erzählungen ermöglicht er ihnen und dem Leser, sich auf die Reise zu unbekannten Orten zu begeben, die nur in der Phantasie existieren und ohne die das Leben sehr leer und nicht fröhlich wäre.

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Kästner: Das Glück ist keine Dauerwurst

Kästner. Das Glück ist keine Dauerwurst

Warum empfinden wir Erich Kästner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzählt? Fast scheint Kästner zeitlos zu sein.

Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler.

Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kästners, in der er zu einer der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und der Berlin-Roman „Fabian“ entstammen der Berliner Zeit Kästners und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.

Vorstellung

*29.11.2017, 19.30 Uhr

*14.01.2018, 16.00 Uhr

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Jawoll, meine Herrn

Das Kino ist tot – Es lebe das Kino: "Jawoll, meine Herrn!"

Seit die Zelluloidstreifen zum ersten Male Bilder auf die Leinwand warfen, bis hinein in die jüngste Vergangenheit, gab es dieses Hin und Her von Unken- und Hoffnungsrufen. Totgesagte leben länger, das alte Sprichwort triffts. Berlin ist wieder Filmstadt geworden, weltoffener in den Themen als jemals vorher, und die Großen der Branche treffen sich in unserer Stadt im Glanz und Blitzlichtgeflimmer auf dem roten Teppich. Das ist "buchenswert".
Der Weg, der zurückgelegt wurde, umsäumt von großen und kleinen Geschichten, im Film und um den Film, Geschichten von Stars und Proteges, von Neuerern und Bremsklötzen, so bunt, so heiter, so nachdenklich und so widersprüchlich wie die Zeit, die durchlaufen wurde.

Musikalische Zelluloidgeschichten, so untertitelt das Ensemble des Theaters im Palais die musikalische Zeitreise durch Geschichte und Geschichten des Musikfilms.

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Mit Gabriele Streichhahn
Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler