Liberté mon amour

LIBERTÉ MON AMOUR

Liberté mon amour

Monologe am Strand von Nizza

Es ist ein gewöhnlicher Spätsommertag an einem Strand der Französischen Riviera. Bei 30 Grad Celsius sonnen sich Bewohner der Côte d’Azur und Touristen friedlich am hellen Steinstrand von Nizza. Eine Frau mit schwarzer Leggins, hellblauer Bluse und Kopftuch bekleidet, döst in der Sonne.
 
(Klick) Vier Polizisten betreten den Strand.
 
(Klick) Sie gehen auf die Frau zu. Sie richtet sich auf. Einer nimmt einen Schreibblock zur Hand.
 
(Klick) Die Frau streift sich ihre Bluse über den Kopf und reicht sie einem der Männer.
 
Drei Bilder vom Strand von Nizza gingen am 24. 08. 2016 um die Welt und lösten eine laute Debatte um das französische Burkini-Verbot aus. Ausgehend von diesen Fotos und Friedrich Schillers Monologen zur Freiheit wird gefragt, wie es heute um die Ideen der europäischen Aufklärung steht. Berit Carstens und die SpielerInnen Christina Rank und Fitim Qenaj entwickeln ein Sück, in dem sich zwei junge Menschen gegenüberstehen, die mehr verbindet als sie trennt, und die an ihren eigenen Idealen scheitern. 
Berit Carstens arbeitet bisher als Dramaturgin des Berliner Regieteams zweite reihe.  „Liberté mon amour “ wird ihr Regiedebüt sein.

Es spielen Christina Rank und Fitim Qenaj

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Christina Rank über Fitim Qenaj: „Fitim spielt seit 10 Jahren im THEATER IM PALAIS und war in jeder Spielzeit bei mindestens zwei Stücken beteiligt. ‚Die Verwirrungen des Zöglings Töliß‘ war unser erstes gemeinsames Stück. In ‚Faust‘ haben wir Gott und Mephisto gespielt, zwei Rollen die in einem ständigen Machtkampf miteinander stehen. Jede Vorstellung war neu und spannend mit ihm, weil er auf der Bühne viel anbietet. Seitdem herrscht immer sehr großes Vertrauen zwischen uns. Das hat ihn zu einem meiner liebsten Spielpartner gemacht, weil man sich mit ihm immer wieder neu ausprobieren kann und weiß, der lässt einen nicht hängen in der Szene. Zeitweise hat Fitim drei bis vier Stücke parallel gespielt, neben Schule, Arbeit und später dann Uni. Bei Fitim merkt man immer, dass Theater nicht einfach nur ein Hobby nebenbei ist, sondern ihm wirklich was bedeutet. Ich freue mich wahnsinnig, jetzt noch mal mit ihm ein zwei-Mann/Frau-Stück zu spielen.“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fitim Qenaj über Christina Rank: „Christina kam 2008 in unser Team. Von da an gab es kein Halten für sie. Große Rollen wie ‚Medea‘ von Euripides, Claudios Schwester, Isabella in Shakespeares ‚Maß für Maß‘, Lady Milford in Schillers ‚Kabale und Liebe‘ u.v.w. - Rollen, in denen sie zeigte, dass sie ein unglaubliches schauspielerisches Talent besitzt, Vorbild und Freundin ist. Auf der Bühne kann man sich immer auf sie verlassen. ich liebe die Spannung, die entsteht, wenn sie diese betritt. Auch hinter der Bühne bleibt immer Raum für Spaß: ob in Proben oder während der Vorstellung. So ist sie nicht nur ein wichtiges Mitglied für unser Ensemble geworden, sondern für mich persönlich die liebste Spielpartnerin. Umso mehr freue ich mich auf das Projekt mit ihr.“
 
Video von Ildiko Bognar auf youtube:

Vorstellung

*23.11.2017, 19.30 Uhr | Diese Vorstellung ist nur buchbar bei unserem Besucherservice
unter Telefon (030) 20 10 693 bzw. per E-Mail unter service@theater-im-palais.de

"LIBERTÉ MON AMOUR"
Monologe am Strand von Nizza (UA)

Mit Texten von Friedrich Schiller und Jean de La Fontaine

Buch und Regie von Berit Carstens und Junges Ensemble
Es spielen Christina Rank und Fitim Qenaj

InterStella

InterStella

Mit Motiven von J. W. von Goethe

„Früher haben wir in den Himmel gesehen und uns gefragt, wo ist unser Platz zwischen den Sternen, heute sehen die Erdenbürger nach unten und sorgen sich um ihren Platz im Dreck. Es ist, als hätten sie vergessen, wer wir sind. Forscher, Pioniere, Liebende, nicht nur Verwalter.“    

„Ein Schauspiel für Liebende“ unterschreibt Goethe die erste Version von „Stella“, dessen Happy End in einer Dreierbeziehung mündet. Alle Menschen sind Liebende. So auch Stella, Cäcilie und Fernando. In einem Verwirrspiel zwischen junger und verflossener Liebe, ehelichen Treueschwüren und neuer Sinneslust rücken sie der Liebe auf den gesellschaftlichen Pelz. Während die Postmeisterin ein paar Lovesongs schmettert und Cäcilie den goldenen Zeiten auf der Erde nachtrauert, sucht Stella in der Liebe das letzte Puzzlestück einer universellen Zeit-Raum-Theorie. Die Ankunft des innerlich zerrissenen Raumfahrers Fernando stellt alle vor eine große Herausforderung.

Das Berliner Regieteam zweite reihe verlegt den Schauplatz der larmoyanten Tragikomödie auf einen erdähnlichen Zwergplaneten in eine ferne Galaxie. Im Weltraum begegnen sich die Liebenden als Pioniere einer zukünftigen Gesellschaftsform.   

Für das Junge Ensemble des THEATER IM PALAIS ist „InterStella“ nach „Final Countdown. Ein Fußballstück“ die zweite Zusammenarbeit mit dem Berliner Regieteam zweite reihe

Mit Anna-Maria Schreier, Christina Rank, Fitim Qenaj, Michael Handke und Theo Frielinghaus.