Der 35. Mai

DER 35. MAI

Erich Kästner

DER 35. MAI

von Erich Kästner

Oder „Die Ringelhuth-Initiative“. Das kann in etwa die Geschehnisse jeweils am 35. Mai erklären, an dem der Mensch auf das Äußerste gefasst sein muss. Ringelhuth ist gewappnet, er hat nicht nur eine Apotheke, sondern auch viel Phantasie und weiß: Tagträume erhalten unser seelisches Gleichgewicht. Da dieses ihm immer wichtiger zu werden scheint, entwickelt er die nach ihm eines Tages zu benennende Initiative…

In Zusammenarbeit mit der Werner-Viktor Töffling-Stiftung, die uns freundlicherweise die Originalentwürfe der Aufführung von 1954 am Hebbel Theater zur Nutzung zur Verfügung stellt, wollen wir Kästners wunderbare Verbeugung vor der Kraft der Phantasie neu erzählen.

 

Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

Begleitet von Ute Falkenau am Klavier

Fassung und Leitung: Barbara Abend

Vorstellung

*26.11.2017, 16.00 Uhr
*28.11.2017, 19.30 Uhr - Diese Vorstellung muss leider entfallen.

*12.12.2017, 19.30 Uhr

*27.01.2018, 19.30 Uhr

 

BERLINER GESCHICHTEN
"DER 35. MAI"
von Erich Kästner

Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler.
Am Klavier: Ute Falkenau

Die 13 Monate

Die 13 Monate

Elisabeth Arend, Kompositionen von Jürgen Pfeiffer und musikalischer Begleitung von Dr. Gottfried Eberle

Erich Kästner

hat zahlreiche Gedichte geschrieben. Viele Texte sind für das Kabarett vertont worden. Aus diesem reichen Fundus wird an diesem Abend nicht geschöpft. Elisabeth Arend und Jürgen Pfeiffer haben vielmehr Kästners letzte Gedichte ausgegraben: „Die 13 Monate“. Der Gedichtband erschien bereits 1955 – 19 Jahre vor seinem Tod.
„Lyrik voll Schönheit, Duft und Innigkeit und überhaucht von der Wehmut, die viele Werke Kästners atmen“, so charakterisiert Luiselotte Enderle, Kästners Lebensgefährtin diese Gedichte.
Die Lieder werden eingerahmt durch Geschichten und Texte von und über Erich Kästner.

Ein Liederabend mit Elisabeth Arend, Kompositionen von Jürgen Pfeiffer und musikalischer Begleitung von  Dr. Gottfried Eberle

Dr. Gottfried Eberle

ist stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft und des Vereins „musica reanimata“, der sich für NS-verfolgte Komponisten einsetzt. Seit vielen Jahren entfaltet er eine rege Konzerttätigkeit, insbesondere als Liedbegleiter. Vornehmlich interessieren ihn literarisch-musikalische Programme.

 

Vorstellung

* Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

"Die 13 Monate"

von Erich Kästner

Ein Liederabend mit Elisabeth Arend,
Kompositionen von Jürgen Pfeiffer und
musikalischer Begleitung von Dr. Gottfried Eberle

Kästner für Erwachsene

Es sind die unbekannten Geschichten des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Fabian-Die Geschichte eines Moralisten“, die im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollen. Neben seinen berühmten Werken hat Kästner eine Reihe von Kurzprosa verfasst, die lesen- und kennenlernswert ist. So gibt es z.B. seine wunderbar grotesken und anrührenden „Kindergeschichten für Erwachsene“.

Phantasievoll beschreibt er die Sehnsüchte der Figuren, die in seinen Romanen und Geschichten die Hauptrollen spielen, jene Menschen von den Berliner Hinterhöfen, mit denen es das Leben nicht immer gut meint.

In seinen Erzählungen ermöglicht er ihnen und dem Leser, sich auf die Reise zu unbekannten Orten zu begeben, die nur in der Phantasie existieren und ohne die das Leben sehr leer und nicht fröhlich wäre.

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Kästner: Das Glück ist keine Dauerwurst

Kästner. Das Glück ist keine Dauerwurst

Warum empfinden wir Erich Kästner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzählt? Fast scheint Kästner zeitlos zu sein.

Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler.

Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kästners, in der er zu einer der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und der Berlin-Roman „Fabian“ entstammen der Berliner Zeit Kästners und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.

Vorstellung

*29.11.2017, 19.30 Uhr

*14.01.2018, 16.00 Uhr

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau