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»Eine Konfektionsgröße ist kein Lebensinhalt« – Anekdotisches von Franziska Troegner

Sie spielte mit "Brecht-Ikonen", mit Dieter Hallervorden, Diether Krebs und Johnny Depp - sie ist "Für's Schubfach zu dick" - wie ihre Autobiografie heißt.
In ihrem 2. Buch erzählt sie wieder mit Witz und Charme, ohne gekünsteltes Getue über Film und Theater, Erfahrungen in TV-Diät- und Fitnesssendungen, Erlebnisse mit Waschbecken und Doppelspülbecken und mit Michael, ihrem großen Helden vom Humannplatz.

Franziska Troegner wurde am 18. Juli 1954 in Berlin geboren. Ihr Vater war Kabarettist und Schauspieler, ihre Mutter Sängerin. Als Fünfjährige absolvierte sie ihren ersten Bühnenauftritt am Berliner Metropol-Theater, ab 1969 wirkte sie im Jugendstudio des Berliner Kabaretts Die Distel mit. Nach dem Abitur erhielt sie eine schauspielerische Ausbildung am Berliner Ensemble, dem sie von 1976 bis 1993 angehörte. Dort stand sie unter anderem als Stumme Kattrin in der »Mutter Courage«, als Polly Peachum in der »Dreigroschenoper« und als Grusche im »Kaukasischen Kreidekreis« auf der Bühne. Ab Mitte der siebziger Jahre übernahm sie Rollen in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen, so in der 4-teiligen Fernsehproduktion »Johann Sebastian Bach«, in den Filmen »Ein Engel im Taxi«, »Anna und das Familiengespenst«, »Die Gänse von Bützow« und als Minna von Barnhelm. Sie wirkte zudem in über 500 Hörspielproduktionen mit. Im Jahr 1981 verlieh ihr die Berliner Zeitung den Kritikerpreis, 1989 erhielt sie den Kunstpreis der DDR. Seit 1993 arbeitet sie freiberuflich vor allem in Fernsehproduktionen, war die langjährige Sketch-Partnerin von Diether Krebs und Dieter Hallervorden, wurde in der Rolle der Schwester Gertrud in der ZDF-Serie Der Landarzt einem breiten Publikum bekannt und brillierte als »Mama« in der MDR-Kinderserie »Mama ist unmöglich«. 2005 wirkte sie an der Seite von Johnny Depp im Hollywoodfilm »Charlie und die Schokoladenfabrik« mit. Seit 2000 hält sie einen jährlichen Chanson/ Interpretations-Workshop an der Hochschule für Musik und Theater Rostock ab. Sie tritt mit literarischen und kabarettistisch-musikalischen Soloprogrammen auf. Im August 2009 erschien ihre Autobiographie »Fürs Schubfach zu dick«.

 

* 14.11.2018, 19.30 Uhr

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"Eine Konfektionsgröße ist kein Lebensinhalt" - Anekdotisches von Franziska Troegner

mit Franziska Troegner
und
Harry Ermer (Klavier)


 

 

PREUSSENS LUISE

PREUSSENS LUISE

PREUSSENS LUISE

PREUSSENS LUISE

VOM RUHM UND NACHRUHM EINER LEGENDE

Die preußische Königin Luise steht im Mittelpunkt dieser Lesung innerhalb unserer Reihe BERLINER GESCHICHTEN.

Das Palais am Festungsgraben, in dem unser Theater beheimatet ist, war im 18. Jahrhundert der Amts- und Wohnsitz des preußischen Finanzministers Freiherr vom Stein, einem Politiker, der eng mit dem preußischen Königshaus verbunden war.
Das bietet Anlass, sich eingehender mit der preußischen Königin zu befassen. Königin Luise verstarb jung mit 34 Jahren. Die Legendenbildung um ihre Person nahm gerade nach ihrem Tod unvergleichliche Ausmaße an.
Schon zu Lebzeiten hatte sie die Gabe, ihre Umwelt zu verzaubern. Unvergessen die Anekdote von ihrer Hochzeit, bei der sie, entgegen aller Etikette und zum Entsetzen der Oberhofmeisterin Voss, ein Bürgermädchen umarmte.

Auf der Grundlage von Günter de Bruyns Buch „Preußens Luise“ sowie Briefen, Selbstzeugnissen und Erinnerungen von ihr und an sie hat das THEATER IM PALAIS eine Fassung für die Bühne geschaffen, die von Franziska Troegner und Gabriele Streichhahn präsentiert wird, begleitet von Ute Falkenau am Klavier.

 

 

Vorstellung

*10.11.2018, 19.30 Uhr

 

BERLINER GESCHICHTEN

"PREUSSENS LUISE"
VOM RUHM UND NACHRUHM EINER LEGENDE

mit Gabriele Streichhahn, Franziska Troegner und Ute Falkenau (p)
Leitung: Aljoscha Westermann

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Die Weihnachtszeit  - eigentlich eine Zeit der Stille und Besinnung - hält „Alle Jahre wieder“  gefährliche Klippen bereit, die es zu umschiffen gilt. Dazu zählt u.a. die generationsübergreifende Frage:

Gehört zur Gans Rotkohl oder Grünkohl ?

Zur Vermeidung größerer weihnachtlicher Kollateralschäden hält Franziska Troegner in der Auswahl ihrer Lieblingsweihnachtsgeschichten einige hilfreiche Hinweise bereit.

Ein Abend, den Sie sich auch schenken können.

 

Foto: Silvia von Eigen

 

*  14.12.2018, 19.30 Uhr

 

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis
Fröhliche Weihnachtsgeschichten

mit Franziska Troegner und
Jürgen Beyer (p)

Hast du eben was gesagt, Schatz? Nein, das war gestern.

Hast Du eben was gesagt, Schatz? Nein, das war gestern!

f. troegner-presse

Szenen und Tränen einer Ehe

In der Ehe erlebt keine Frau, was sie erwartet und kein Mann erwartet, was er erlebt. Franziskas Troegners zahllose Erfahrungen, aus erster und zweiter Hand erworben, hat sie nun gebündelt. Sie besingt und bespricht in schillernden Farben den facettenreichen Weg von:  „Ich Dich auch“ zu:  „Du mich auch“.

 

Vorstellung

*Wieder 2017

Erzählung "Hast du eben was gesagt, Schatz?
Nein, das war gestern."

Szenen und Tränen einer Ehe

mit Franziska Troegner und
Andreas Peschel (p)