Am Anfang war die Maus

 Am Anfang war die Maus

Am Anfang war die Maus

 

Zum letzten Mal am 22. November 2016, 19.30 Uhr

Die Jubiläumsrevue:

25 Jahre große Inszenierungen auf kleiner Bühne im historischen und kulturellen Herzen Berlins. Und alles begann mit einer kleinen berlinischen Revue: ‚Hinterm Ofen sitzt ne Maus‘ – die auch nach 25 Jahren so beliebt ist, wie am ersten Tag. Feiern Sie mit uns und erleben Sie einen Abend mit den musikalischen Höhepunkten aus einem Vierteljahrhundert THEATER IM PALAIS.

Buch und Regie: Barbara Abend
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Affäre Spittelmarkt

Affäre Spittelmarkt

Eine Komödie nach Eugène Labiche

Eine Inszenierung von Philippe Besson mit dem Ensemble des THEATER IM PALAIS anlässlich des 25. Bestehens des Hauses.

25 Jahre THEATER IM PALAIS. In der Fassung des Hauses wird Labiches Komödie mit dem berühmten Berliner Humor gewürzt und so zu einer delikaten Affäre zwischen Spittelmarkt, Alexanderplatz und Charlottenstraße. Seit mehr als hundert Jahren gilt Eugène Labiche als Erfolgsautor, dessen Lustspiele Generationen begeistern. Ganz im Stile des Salontheaters wird die Jubiläumsinszenierung so zu einem berlinisch-heiteren Abend.

Absolvententreffen beim berühmten Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster. Eine schöne Feier, aber es gibt ein böses Erwachen. Das fröhliche Wiedersehen entglitt zu einem Saufgelage – weit entfernt von jener Etikette, die in diesen Kreisen üblich ist. Plötzlich finden sich unbescholtene Honoratioren in einen Kriminalfall verwickelt. Was für ein Skandal! Wie konnte das nur passieren? Ganz harmlos hatte es angefangen. Bei Lutter und Wegner am Gendarmenmarkt war das Essen gut und der Wein köstlich…

Mal verärgert, mal verzweifelt, mal ratlos, mal zum Schlimmsten entschlossen - alles gerät aus dem Gleichgewicht! Bei all dem schier unglaublichen Durcheinander erlebt das Publikum einen vergnüglichen Theaterabend.

PHILIPPE BESSON

Affäre Spittelmarkt - Regisseur Philippe BessonAus einer Theaterfamilie stammend wurde Philippe Besson schon als Kind mit Theater konfrontiert. Für Besson stehen Geschichten im Mittelpunkt, starke Geschichten, die die  Zuschauer ihre Probleme im Theater selbst erfahren lassen. Die „aufmachen“ und unkompliziert sind. Besson nimmt sein Publikum ernst und beobachtet es sehr genau. Seine Inszenierungen sind unterhaltsam, witzig, zuweilen grell, unverklemmt, poetisch und oft berührend.  Unter seiner Leitung erhielt das Hans Otto Theater in Potsdam den „Brüder Grimm Preis“ des Berliner Senats und wurde für zahlreiche Preise nominiert. Besson gastiert im In- und Ausland.

 

 

Nächste Termine

*31.12.2017, 18.00 Uhr | Galavorstellung zum Jahresausklang | Tickets | Diese Vorstellung ist ausverkauft.

*06.01.2018, 19.30 Uhr
*07.01.2018, 16.00 Uhr

 

Besetzung und weitere Informationen

Uraufführung
AFFÄRE SPITTELMARKT
Komödie nach Eugène Labiche
in der Fassung des THEATER IM PALAIS

Es spielen:
Theophil Hoffmeister:
Jens-Uwe Bogadtke
Luise Hoffmeister:
Gabriele Streichhahn
Justus/Willi Knop:
Matthias Hörnke
Leonhard Voigt:
Carl Martin Spengler

Regie: Philippe Besson
Ausstattung: Hartmut Henning
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Dramaturgie: Ilse Nickel
Maske: Claudia Rönsch
Regieassistenz: Izabela Makowska
Souffleuse: Jana Schmidt
Technische Leitung: Frank Bihra
Technische Assistenz: Marcel Schadock
Kostümassistenz: Claudia Wimmer
Kostümanfertigung: Antje Sternberg
Kostümhospitanz: Erika Körner und Miriam Lellek

Mit freundlicher Unterstützung des
Hans Otto Theater Potsdam

Presse

Fotos: Björn Nitzsche/Theater im Palais

Gabriele Streichhahn

Gabriele Streichhahn

Gabriele StreichhahnSeit 16 Jahren Intendantin des Theaters, seit 25 Jahren Schauspielerin im hauseigenen Ensemble, stets kämpferisch, faszinierend, herausfordernd und glamourös: Gabriele Streichhahn meistert in ihrer täglichen Doppelrolle den Spagat zwischen zwei Welten, die jede für sich schon ein ganzes Reservoir an Kraft und Idealismus abverlangt.

Wie keine zweite prägt sie das THEATER IM PALAIS seit seinem Gründungstag, als sie mit Willy Russels Einpersonenstück „Shirley Valentine oder Die heilige Johanna der Einbauküche“ zu einer nunmehr 25-jährigen Erfolgsgeschichte anhob.

Nach ihrem Studium an der Leipziger Theaterhochschule sowie im Studio des Nationaltheaters Weimar war die gebürtige Berlinerin zunächst am Erfurter Theater, anschließend am Theater im Palast in Berlin tätig. 1991 war sie Gründungsmitglied des THEATER IM PALAIS.

Ob als Shirley Valentine, Effi Briest oder Elisabeth von England, Gabriele Streichhahn zeichnet Figuren, deren Heldentum greif- und begreifbar und deren Menschlichkeit ebenso schlicht wie großartig dargestellt ist. Zeigt sich mal resolut, mal zerbrechlich, unschuldig oder verführerisch. Bis in den letzten Winkel ihrer Beweggründe und an den äußersten Rand ihres Handelns erforscht sie die zu spielenden Charaktere.

Wie auf der Bühne jongliert sie auch im Alltag mit mehreren Rollen. Scheinbar leichtfüßig manövriert sie ihr Theater durch die Alltagssorgen, denen ein kleines Privattheater inmitten der Berliner Kulturlandschaft ausgesetzt ist, um nur wenige Stunden später auf der Bühne zu erscheinen. Ein täglicher Balanceakt zwischen zwei Welten, zwei Wegen, zwei Wirklichkeiten. Für ihr Team und ihr Publikum, aus Liebe zum Theater und zum Leben.

Kästner für Erwachsene

Es sind die unbekannten Geschichten des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Fabian-Die Geschichte eines Moralisten“, die im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollen. Neben seinen berühmten Werken hat Kästner eine Reihe von Kurzprosa verfasst, die lesen- und kennenlernswert ist. So gibt es z.B. seine wunderbar grotesken und anrührenden „Kindergeschichten für Erwachsene“.

Phantasievoll beschreibt er die Sehnsüchte der Figuren, die in seinen Romanen und Geschichten die Hauptrollen spielen, jene Menschen von den Berliner Hinterhöfen, mit denen es das Leben nicht immer gut meint.

In seinen Erzählungen ermöglicht er ihnen und dem Leser, sich auf die Reise zu unbekannten Orten zu begeben, die nur in der Phantasie existieren und ohne die das Leben sehr leer und nicht fröhlich wäre.

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Kästner: Das Glück ist keine Dauerwurst

Kästner. Das Glück ist keine Dauerwurst

Warum empfinden wir Erich Kästner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzählt? Fast scheint Kästner zeitlos zu sein.

Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler.

Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kästners, in der er zu einer der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und der Berlin-Roman „Fabian“ entstammen der Berliner Zeit Kästners und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.

Vorstellung

*29.11.2017, 19.30 Uhr

*14.01.2018, 16.00 Uhr

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Jawoll, meine Herrn

Das Kino ist tot – Es lebe das Kino: "Jawoll, meine Herrn!"

Seit die Zelluloidstreifen zum ersten Male Bilder auf die Leinwand warfen, bis hinein in die jüngste Vergangenheit, gab es dieses Hin und Her von Unken- und Hoffnungsrufen. Totgesagte leben länger, das alte Sprichwort triffts. Berlin ist wieder Filmstadt geworden, weltoffener in den Themen als jemals vorher, und die Großen der Branche treffen sich in unserer Stadt im Glanz und Blitzlichtgeflimmer auf dem roten Teppich. Das ist "buchenswert".
Der Weg, der zurückgelegt wurde, umsäumt von großen und kleinen Geschichten, im Film und um den Film, Geschichten von Stars und Proteges, von Neuerern und Bremsklötzen, so bunt, so heiter, so nachdenklich und so widersprüchlich wie die Zeit, die durchlaufen wurde.

Musikalische Zelluloidgeschichten, so untertitelt das Ensemble des Theaters im Palais die musikalische Zeitreise durch Geschichte und Geschichten des Musikfilms.

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Mit Gabriele Streichhahn
Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler

Hinterm Ofen sitzt ne Maus

Hinterm Ofen sitzt ne Maus

Berliner Lieder und Couplets haben ihren eigenen Charme. Ruppig, derb und melancholisch, albern und ernst erzählen sie von den Berlinern als manche historische Betrachtung.

„Sehn‘se, det is Berlin“ - heißt es im Refrain eines berühmten Gassenhauers. Aber was ist denn Berlin? Was ist das Besondere an der Berliner Luft? Warum ist der Berliner Witz trotz seiner Schnoddrigkeit sympathisch?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit Berlin zu befassen. Zweifellos zu den amüsantesten gehört dieser Berlin-Abend. Er ist fern jeder Leierkasten-Seligkeit und reflektiert selbstironisch und in witzig-frecher Weise das Lebensgefühl des Berliners.
Zur Ich-Findung der Hauptstadtbewohner genauso empfohlen wie dem Berlin-Touristen auf seiner Expedition in die Tiefen der Berliner Seele.

Die drei Schauspieler können auf der Bühne ihrem komödiantischen Affen ordentlich Zucker geben. Sie tun es mit einem Riesenspaß und schaffen es damit im Handumdrehen, die Zuschauer wie in einen leichten Sektrausch zu versetzen.

Vorstellung

*18.11.2017, 19.30 Uhr

*21.01.2018, 16.00 Uhr

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Es singen und spielen: Gabriele Streichhahn,
Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Dauer der Vorstellung: 1h 30 Min (inkl. 1 Pause)

Der eingebildete Kranke

Der eingebildete Kranke

Der eingebildete Kranke ist Molières letztes Stück und der Zufall wollte es, dass es den Autor selbst während einer Aufführung das Leben kostete. An einem Blutsturz, so ist es überliefert, sei Molière 1673 verschieden - was für ein groteskes Ende, welche Tragik!

Was für eine Komödie aber auch, in der gelogen, betrogen, verstellt und gespielt wird, dass es eine Freude ist. Keiner meint es ehrlich und auf nichts ist mehr Verlass. Im Mittelpunkt: der reiche Argan, dessen Tagwerk darin besteht, seine Tabletten zu zählen und seine Klistiere zu verlangen. Er, der glaubt, die Fäden in der Hand zu halten, wird zum ersten Opfer innerhalb dieses bizarren Spiels, in dem keiner mit offenen Karten agiert. Jeder manipuliert jeden zum Zwecke des eigenen Nutzens aus der Schwäche des anderen.

Schonungslos, aber heiter werden hier menschliche Schwächen aufs Korn genommen mit einer unglaublich verspielten Komik, die sich sowohl aus der französischen Posse als auch aus der Commedia dell’ arte speist und übermütig mit fremden und eigenen Gebrechen jongliert.

Vorstellung

*26.01.2018, 19.30 Uhr

Besetzung und Hinweise

Fassung und Regie: Barbara Abend
Bühnenbild: Wiebke Horn
Kostüme: Ute Rathmann
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Mit: Gundula Köster,
Gabriele Streichhahn,
Jens-Uwe Bogadtke,
PP Komma und
Carl Martin Spengler