Deutsche Balladen. Sex and Crime im Reim.

Deutsche Balladen

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? – Zurück du rettest den Freund nicht mehr – Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht: „Den Dank Dame begehr ich nicht!“ – Wo rohe Kräfte sinnlos walten – Wie war in Köln es doch vordem/Mit Heinzelmännchen so bequem! – Wehe, wenn sie losgelassen – Da wendet sich der Gast mit Grausen – Ich weiß nicht, was soll das bedeuten – Walle, walle manche Strecke …

Egal ob Zauberlehrling oder Hexenmeister, diese Kunst beherrschen die großen Dichter alle: Sie können behexen und verzaubern!
Seit Goethe und Schiller bis in die Gegenwart. Sie berichten in ihren Balladen von Liebe und Verbrechen, von Leid und Heldentaten. Mit wenigen Worten entstehen Tragödien, Krimis, Komödien oder auch Gruselgeschichten.

Ein Abend – und zig kleine Theaterereignisse, die mit Temperament, Spannung, Witz und wunderbaren Pointen fesseln.
Gespielt, gesungen, erzählt werden sie von Heike Jonca, Jens-Uwe Bogadtke, Carl Martin Spengler, begleitet von Ute Falkenau am Klavier.

Vorstellung

Besetzung und Hinweise

Mit Heike Jonca,
Jens-Uwe Bogadtke,
Carl Martin Spengler,
begleitet von Ute Falkenau am Klavier.

Jawoll, meine Herrn

Das Kino ist tot – Es lebe das Kino: "Jawoll, meine Herrn!"

Seit die Zelluloidstreifen zum ersten Male Bilder auf die Leinwand warfen, bis hinein in die jüngste Vergangenheit, gab es dieses Hin und Her von Unken- und Hoffnungsrufen. Totgesagte leben länger, das alte Sprichwort triffts. Berlin ist wieder Filmstadt geworden, weltoffener in den Themen als jemals vorher, und die Großen der Branche treffen sich in unserer Stadt im Glanz und Blitzlichtgeflimmer auf dem roten Teppich. Das ist "buchenswert".
Der Weg, der zurückgelegt wurde, umsäumt von großen und kleinen Geschichten, im Film und um den Film, Geschichten von Stars und Proteges, von Neuerern und Bremsklötzen, so bunt, so heiter, so nachdenklich und so widersprüchlich wie die Zeit, die durchlaufen wurde.

Musikalische Zelluloidgeschichten, so untertitelt das Ensemble des Theaters im Palais die musikalische Zeitreise durch Geschichte und Geschichten des Musikfilms.

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Mit Gabriele Streichhahn
Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler

Hinterm Ofen sitzt ne Maus

Hinterm Ofen sitzt ne Maus

Berliner Lieder und Couplets haben ihren eigenen Charme. Ruppig, derb und melancholisch, albern und ernst erzählen sie von den Berlinern als manche historische Betrachtung.

„Sehn‘se, det is Berlin“ - heißt es im Refrain eines berühmten Gassenhauers. Aber was ist denn Berlin? Was ist das Besondere an der Berliner Luft? Warum ist der Berliner Witz trotz seiner Schnoddrigkeit sympathisch?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit Berlin zu befassen. Zweifellos zu den amüsantesten gehört dieser Berlin-Abend. Er ist fern jeder Leierkasten-Seligkeit und reflektiert selbstironisch und in witzig-frecher Weise das Lebensgefühl des Berliners.
Zur Ich-Findung der Hauptstadtbewohner genauso empfohlen wie dem Berlin-Touristen auf seiner Expedition in die Tiefen der Berliner Seele.

Die drei Schauspieler können auf der Bühne ihrem komödiantischen Affen ordentlich Zucker geben. Sie tun es mit einem Riesenspaß und schaffen es damit im Handumdrehen, die Zuschauer wie in einen leichten Sektrausch zu versetzen.

Vorstellung

*29.10.2018, 19.30 Uhr

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Es singen und spielen: Gabriele Streichhahn,
Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Dauer der Vorstellung: 1h 30 Min (inkl. 1 Pause)

Jekyll & Hyde

Wir handeln wider besseren Wissens, um wenigstens auf diese Weise einen Kontrast zur blassen Tristesse unseres Daseins zu schaffen.

Jekyll will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt. Zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es schließlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Jekyll in Hyde. Doch Hyde wird unberechenbar. Jekyll verliert die Kontrolle über sein wissenschaftliches Tun.
Regisseur Stefan Kleinert lenkt unseren Blick auf das Spektrum einer Persönlichkeit, deren Identitätskonflikt unserer heutigen Lebenswirklichkeit entsprungen scheint. Stevensons Klassiker der Weltliteratur hat bis in die Gegenwart seinen Reiz und seine Spannung nicht verloren.

So werden wir, fasziniert von der fast fatalen Lust an den Facetten des Lebens, mit den Effekten einer zeitgemäßen Form der Sucht konfrontiert - mit der Sucht nach dem Erleben - mit der Sucht nach einer immer intensiveren Essenz des Seins. Und wir finden uns in einem Szenario wieder, in dem der Wille zum Gespielen des Triebes wird.

Robert Louis Balfour Stevenson wurde am 13. November 1850 in Edinburgh in Schottland geboren und starb bereits im Alter von 44 Jahren an Tuberkulose. Vor allem der Jugendbuchklassiker „Die Schatzinsel“ und die Schauernovelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ sind international bekannt.

Besetzung und Hinweise

Uraufführung von Barbara Abend nach Robert Louis Stevenson

Mit Jens-Uwe Bogadtke,
Dominik Hermanns,
Robert Speidel und
Carl Martin Spengler

Regie: Stefan Kleinert,
Ausstattung: Doreen Back,
Musik und am Klavier: Ute Falkenau

Die Premiere fand anlässlich des Welttheatertages statt. Mehr über den Welttheatertag.