VON JAMES BOND BIS CHECKPOINT CHARLIE

VON JAMES BOND BIS CHECKPOINT CHARLIE

berliner Lesezeichen 04

SPIONAGE-HELDEN GESTERN UND HEUTE

Spionage, Geschichte und Literatur fügten sich bereits in J.F. Coopers frühem Klassiker Der Spion (1821) unterhaltsam zusammen. Markante Charaktere, Aktionsreichtum und ausgreifende Spannungsbögen sind Markenzeichen derartiger Romane. Bis hin zum Thriller bilden sie heute ein eigenständiges literarisches Genre. Der trickreiche Einfallsreichtum, die Freude an der Täuschung, all das liest sich ebenso gefährlich wie vergnüglich. Spionageliteratur ist immer auch ein Parcours durch die Wirren der Geschichte und hat gerade in Krisenzeiten Konjunktur. Ob im heißen oder im Kalten Krieg, ob in der Farbenfülle Britisch-Indiens oder im tristen Alltagsgrau des geteilten Berlins – die Spionagegeschichten des zwanzigsten Jahrhunderts präsentieren sich dabei als besonders brisante Mischung aus Fakt und Phantasie.

Aus spannenden Texten lesen Jens-Uwe Bogadtke und Nicole Haase. Die Moderation und den Überblick zum Schaffen der Autoren gibt Prof. Stefan Welz von der Universität Leipzig.

Vorstellung

 

"VON JAMES BOND BIS CHECKPOINT CHARLIE"

SPIONAGE-HELDEN GESTERN UND HEUTE

mit Jens-Uwe Bogadtke, Nicole Haase 
und Prof. Dr. Stefan Welz

 

REINEKE FUCHS

REINEKE FUCHS

Mathias Mertens spricht Johann Wolfgang von Goethe

Produktion des Bruckner-Foyers (Renaissance Theater Berlin)

Ein Dieb, ein Mörder, Ehebrecher und Verräter – was macht ihn nur so groß und so beliebt? Was hat er, was weiß er, was tut er - dass er am Ende immer Sieger bleibt? Recht ist nicht Gerechtigkeit, Geld regiert die Welt und Erfolg heiligt alle Mittel. Und so endigt Goethe: „so ist es beschaffen, so wird es bleiben“

Die Geschichte stammt aus grauer Urzeit – warum will man sie trotzdem immer wieder hören? Reineke Fuchs: ein Dieb, ein Mörder, Ehebrecher und Verräter – was macht ihn nur so groß und so beliebt? Was hat er, was weiß er, was tut er - dass er am Ende immer Sieger bleibt?

Die Geschichte von Reineke dem Fuchs war stets das Spottgedicht über die Gesellschaft und ihre Verlogenheit; über die ewig jungen Protagonisten aller Zeiten – die Diebe, Mörder, Ehebrecher und Verräter; und über die Erfahrungen der Meisten: Recht ist nicht Gerechtigkeit, Geld regiert die Welt und Erfolg heiligt alle Mittel. Und so endigt Goethe: "so ist es beschaffen, so wird es bleiben".

Was wollen wir? - Erfolg!
Wen mögen wir? - Den Sieger!
Und wie soll er nun sein? - Gewitzt, charmant und unterhaltsam!
Hier kommt: Reineke Fuchs.

Mathias Mertens studierte an der Theaterhochschule in Leipzig, an der Humboldt-Universität in Berlin, sowie Drehbuch an der Masterschool der TV-Akademie Berlin. Er ist Autor von Theaterstücken, die in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen uraufgeführt wurden. Mehrere wurden mit so prominenten DarstellerInnen wie Ursula Karusseit, Anne-Kathrin Bürger, Ulrich Voß und Dieter Wien ebenfalls für den Rundfunk produziert. Seinen ersten Soloabend, das Prosafragment "Lenz" von Georg Büchner, zeigte Mathias Mertens anlässlich des 250. Geburtstages des Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz (ein Freund Goethes aus dessen Sturm-und-Drang-Tagen) im Jahr 2001. 2005 folgte im Berliner Gorki-Theater Heiner Müllers "Wolokolamsker Chausse I - V". Mertens spielte alle fünf Teile in einem zweistündigen Theaterabend allein. Für seinen dritten Soloabend hat sich Mathias Mertens die "unheilige Weltbibel" Goethes, "Reineke Fuchs", gewählt.

Vorstellung

* z. Z. keine neuen Termine

"REINEKE FUCHS"

mit Mathias Mertens

 

Immer Ärger mit dem Cello

Immer Ärger mit dem Cello. Klaus Wallendorf

Neues von den Berliner Philharmonikern

Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvoráks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.« 

 

Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.

Foto: Wallendorf by Monika Ritterhaus

PRESSESTIMMEN

„Unterhaltsam bis zur letzten Seite – auch für Nichtmütter!“  (Kim Fisher, Sängerin und Moderatorin, „Riverboat“)

„Mario D. Richardt hat ein geübtes Auge für die Tücken des Alltags und das allzu Zwischenmenschliche!“  (Peter M. Hetzel, Sat.1 Frühstücksfernsehen)

„Zweierlei fällt sofort auf: Erstens kann Mario D. Richardt wirklich gut schreiben - sein Handwerkszeug, die deutsche Muttersprache, beherrscht er aus dem Effeff. Und zweitens gelingt es ihm, im Gegensatz zu so vielen anderen "Comedians", mühelos, sein Publikum in ausgelassene Stimmung zu versetzen, ohne auch nur eine einzige Zote zu reißen.“ (Thüringer Allgemeine)

„Ich sehe Mario D. Richardt förmlich schmunzeln, lachen, schimpfen, grollen ... Er ist mir nah beim Lesen.“  (Susanne Langhans, Moderatorin, MDR und NDR)

„Ein amüsantes Buch in gewitztem Sprachstil, in dem sich andere junge Väter auf viele Weise wiederfinden.“  (Leipziger Volkszeitung)

„Seine Erlebnisse schildert der Autor in leichtem Plauderton und vor allem – und genau das macht das Buch so unterhaltsam – mit einer guten Portion Selbstironie und Witz.“  (Ostthüringer Zeitung)

„Ständig wechselt Richardt zwischen Vorlesen und lockerem Geplauder. Das lässt den Sympathiefaktor noch mal zusätzlich in die Höhe schnellen.“ (Thüringer Allgemeine)

„Mario D. Richardt schildert eindrucksvoll und mit viel Ironie gestrickt seine Geschichte vom Junggesellen bis zum Familienvater. An manchen Stellen der Lesung hatten die Gäste den Eindruck, dass an ihm ein Kabarettist verloren gegangen ist.“ (Sächsische Zeitung)

Vorstellung

*21. Juni 2017, 19.30 Uhr

"Klaus Wallendorf. Immer Ärger mit dem Cello"

Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an seine streichenden Kollegen

Musikalische Lesung mit dem Autor Klaus Wallendorf

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Die Weihnachtszeit  - eigentlich eine Zeit der Stille und Besinnung - hält „Alle Jahre wieder“  gefährliche Klippen bereit, die es zu umschiffen gilt. Dazu zählt u.a. die generationsübergreifende Frage:

Gehört zur Gans Rotkohl oder Grünkohl ?

Zur Vermeidung größerer weihnachtlicher Kollateralschäden hält Franziska Troegner in der Auswahl ihrer Lieblingsweihnachtsgeschichten einige hilfreiche Hinweise bereit.

Ein Abend, den Sie sich auch schenken können.

 

Foto: Silvia von Eigen

 

* 07.12.2017, 19.30 Uhr
* 13.12.2017, 19.30 Uhr

 

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis
Fröhliche Weihnachtsgeschichten

mit Franziska Troegner und
Harry Ermer / Jürgen Beyer (p)

Glaubt mir kein Wort

Peter Ensikat. Nicht zu vergessen

ensikat-winklerwolfgang

„Irgendwie haben alle recht. Und das ist mein Problem: Wenn alle recht haben, wem soll ich dann noch glauben?“


Peter Ensikat

Wolfgang Winkler (Schauspieler, Polizeirufkommissar a.D. und Rentnercop beim WDR) und Bastienne Voss (Buchautorin, DISTEL-Kabarettistin a.D. und Herausgeberin), lesen und singen erstmals veröffentlichte Texte des im Jahre 2013 verstorbenen Kabarettautors Peter Ensikat. Die Sammlung des im September 2015 unter dem Titel „GLAUBT MIR KEIN WORT“ erschienenen Buchs umfasst Texte, die zwischen 1969 und 2008 von Ensikat für das Berliner Kabaretttheater DISTEL geschrieben wurden. In mehr als 120 Satiren entlarvt der legendäre Kabarettist Peter Ensikat augenzwinkernd die Absurditäten unserer Welt-egal ob es um große Politik geht oder um alltägliche Beziehungsprobleme. Kabarettistische Glanzstücke, von zum Teil erschreckender Aktualität.

Bastienne Voss,

 ist Sängerin, Schauspielerin, Kabarettistin, Buchautorin und Herausgeberin. Nach dem Abitur an der Spezialschule für Musikerziehung „Gerhart Hauptmann“ in Wernigerode absolvierte sie eine Schauspielausbildung in Berlin und studierte anschließend Gesang an der Hochschule für Musik „Carl-Maria von Weber“ in Dresden. Bevor sie langjähriges Mitglied des Kabarettensembles der Berliner DISTEL wurde, spielte sie in den Fernsehserien „Gute Zeiten-Schlechte Zeiten“ und „Verbotene Liebe“, sowie an diversen Theatern. 2007 erschien ihr erstes Buch „Drei Irre unterm Flachdach“ (Hoffmann und Campe), welches auf der Spiegelbestsellerliste stand. 2010 erschien ihr zweites Buch „Mann für Mann“ (Piper-Verlag). Im Herbst 2015 gab Bastienne Voss im Bebra-Verlag das Buch „Glaubt mir kein Wort“ heraus, welches nachgelassene Satiren ihres im März 2013 verstorbenen Lebensgefährten Peter Ensikat versammelt. Zurzeit arbeitet Bastienne Voss an ihrem dritten Buch. Sie lebt mit ihrer Tochter Lieselotte in Berlin.

Wolfgang Winkler,

wurde am 2. März 1943 in Görlitz (Sachsen) geboren; bevor er zu einem renommierten Darsteller bei Theater und Film avancierte, hatte er eine Ausbildung zum E-Lokführer absolviert. Anfang der 1960er Jahre entschied er sich endgültig, die Schauspielerei zum Beruf zu machen und besuchte von 1962 bis 1965 die "Hochschule für Film und Fernsehen" in PotsdamBabelsberg. Anschließend gab er in seiner Geburtsstadt sein Bühnendebüt als Handwerker Zettel in Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum", dann wechselte er nach Halle, wo er viele Jahre lang am Landestheater sowie am "neuen theater" wirkte. Parallel zu seiner Theatertätigkeit übernahm Winkler seit Mitte der 1960er Jahre Aufgaben für Film und Fernsehen, bereits mit einer seiner ersten Rollen, dem Dieter Morzeck in dem DEFA-Streifen „Das Kaninchen bin ich“ (1965)machte er auf sich aufmerksam; der gesellschaftskritische Film kam aus politischen Gründen jedoch erst 1989 in die Kinos. Auch nach der Wende wirkte Winkler in verschiedenen Kinofilmen mit. Zu nennen sind etwa Matti Geschonnecks satirisches Epos "Möbius" (1991), die Besetzung von  Margarethe von Trotta  als Stasi-Spitzel in „Das Versprechen“(1994) oder  in dem Kinderfilm „Friedrich und der verzauberte Einbrecher“ spielte er den Wachtmeister Wubbel  Vor allem das Fernsehen bot Wolfgang Winkler seit Mitte der 1970er Jahre ein breites Betätigungsfeld,  dazu gehörten Gastrollen in Quotenrennern wie "Der Landarzt" sowie einige "Tatort"-Episoden und verschiedene Figuren in der Krimi-Serie "Wolffs Revier".  Ungeheure Popularität erlangte Winkler ab 1996 mit seiner Dauerrolle des Hauptkommissar Herbert Schneider in den vom MDR produzierten "Polizeiruf 110"-Folgen aus Halle. Im März 2013 fiel die letzte Klappe beim „Polizeiruf 110“.Seither ist er in unterschiedlichen Fernsehrollen zu erleben, wie in Rentnercop beim WDR

 

Vorstellung

*Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

"Glaubt mir kein Wort"

von Peter Ensikat

Lesung mit Bastienne Voss und
Wolfgang Winkler

Das literarische Buffet.

Das literarische Buffet

Carmen-Maja und Jennipher Antoni

Hungrig auf Spezialitäten?

Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht,
wenn er nichts denkt und nur die Kiefer mahlen,
die Zähne malmen und die Blicke strahlen
. (C.Zuckmayer)

Internationales Küchengeflüster, ein literarisches Menü, die Welt zu Tisch mit Gourmets wie Christa und Gerhard Wolf, Eva Demski und anderen Verkostern – kulinarisch serviert von den beiden Feinschmeckerinnen Carmen-Maja und Jennipher Antoni.


Carmen-Maja Antoni wurde nach dem Studium am Potsdamer Hans-Otto-Theater engagiert. Dort war sie 1964 mit 18 Jahren die jüngste „Grusche“ in Bertolt Brechts Der kaukasische Kreidekreis. Helene Weigel und Paul Dessau lobten ihr spiel. später wechselte sie zur Volksbühne Berlin.
seit 1976 ist sie Mitglied am Berliner Ensemble, zuletzt zu sehen u.a. als Hauptdarstellerin in Mutter Courage und ihre Kinder von Bert Brecht. sie spielte und spielt mit ihrer charakteristischen stimme zahlreiche Film, Fernseh- und hörspielrollen und ist Dozentin an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg.
Jennipher Antoni wurde durch Frank Beyer für eine erste Filmarbeit entdeckt und bekam eine durchgehende serienrolle bei der beliebten TV-Serie Unser Lehrer
 Dr. Specht. sie studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolff“ in Potsdam. parallel arbeitete sie kontinuierlich für Film und Fernsehen u.a. mit Martin Benrath, Robert Atzorn, Thekla Carola Wied, Jenny Gröllmann und Jaecki schwarz.
Bis 2008 stand sie als Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters Potsdam unter der Intendanz Uwe Eric Laufenbergs u.a. mit Katharina Thalbach, Dieter Mann, Winfried Glatzeder, Angelica Domröse in Hauptrollen auf der Bühne.


Aus Eva Demski, Rund wie die Erde - Kulinarische Geschichten - Suhrkamp

EINE GOURMETLESNG

 

Vorstellung

*Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

"Das literarische Buffet.
Eine Gourmetlesung"

Die Welt zu Tisch!

mit Carmen-Maja und
Jennipher Antoni

WEIHNACHTSMÄNNER UND FRAUEN, PECHVÖGEL UND GLÜCKSKEKSE

Weihnachtsmänner und Frauen, Pechvögel und Glückskekse

Amüsante Geschichten rund um die Tanne

Geschichten, Märchen und kleine Katastrophen

rund um die festlichen Tage! Himmlisch gut verpackt und pointenreich geschmückt präsentieren die beiden Schauspielerinnen ihre „Weihnachtspäckchen“ in Vorfreude auf das Fest.Geschichten, Märchen und kleine Katastrophen rund um die festlichen Tage! Himmlisch gut verpackt und pointenreich geschmückt präsentieren die beiden Schauspielerinnen ihre „Weihnachtspäckchen“ in Vorfreude auf das Fest.

Vorstellung

*21.12.2017, 19.30 Uhr

"WEIHNACHTSMÄNNER UND FRAUEN,
PECHVÖGEL UND GLÜCKSKEKSE"

Amüsante Geschichten rund um die Tanne

mit Carmen-Maja und
Jennipher Antoni

Hast du eben was gesagt, Schatz? Nein, das war gestern.

Hast Du eben was gesagt, Schatz? Nein, das war gestern!

f. troegner-presse

Szenen und Tränen einer Ehe

In der Ehe erlebt keine Frau, was sie erwartet und kein Mann erwartet, was er erlebt. Franziskas Troegners zahllose Erfahrungen, aus erster und zweiter Hand erworben, hat sie nun gebündelt. Sie besingt und bespricht in schillernden Farben den facettenreichen Weg von:  „Ich Dich auch“ zu:  „Du mich auch“.

 

Vorstellung

*Wieder 2017

Erzählung "Hast du eben was gesagt, Schatz?
Nein, das war gestern."

Szenen und Tränen einer Ehe

mit Franziska Troegner und
Andreas Peschel (p)

Weihnachtserinnerungen von Truman Capote

Porträt

Weihnachtserinnerungen von Truman Capote

Truman Capote,

Zwei berühmte Erzählungen von dem bekannten amerikanischen Autor Truman Capote. 1924 wurde er in New Orleans geboren und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit bei seiner Großmutter. Später gelangte Capote in die High Society von New York. Sein Debütroman wurde eine literarische Sensation. Mit den Rolling Stones tourte er u.a. durch die USA.

Michael Kind,

absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Der Berliner Schauspieler und Regisseur begann 1982 seine Theaterkarriere an renommierten Schauspielbühnen. Im Laufe seiner bisherigen Engagements spielte er unter anderem am Deutschen Theater und auch am Berliner Ensemble unter der Regie von Heiner Müller. Einem breiten Publikum wurde Kind durch seine Rollen als Oberkommissar Raabe im Polizeiruf 110 und insbesondere ab 1997 in der ZDF-Fernsehserie Küstenwache bekannt, in der er seit der zweiten Sendestaffel die Rolle des Hermann Gruber als Leiter der Küstenwache-Einsatzzentrale spielt. (Wikipedia)

Nicole Haase,

studierte Theaterwissenschaften in Leipzig und absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Sie spielte 13 Jahre am Maxim Gorki Theater Berlin, Unter den Linden. Seither gastiert sie an Theatern in Frankfurt am Main, Essen, Augsburg, Potsdam, Hannover, Luxemburg, Dresden und dem Berliner Ensemble. Mit ihrem LeseTheater ist die Berliner Schauspielerin und Regisseurin erfolgreich zwischen Tidaholm (S) und Sils Maria (CH) zwischen Luxemburg (L) und Zollbrücke an der Oder und natürlich in Berlin unterwegs. Im Fernsehen war sie u.a. zu sehen in "Polizeiruf 110", "Barfuß im Bett", "Hallo, Onkel Doktor!", "Der letzte Zeuge", "Der Landarzt", "SOKO Wismar", "Hallo, Robbie", "Tannerts letzte Chance" und "Anna und die Liebe". 


Vorstellung

Zwei weihnachtliche Erzählungen

von Truman Capote

Lesung mit Nicole Haase und
Michael Kind

Die Marquise von George Sand

Porträt der Schauspielerin Cornelia Schmaus

Die Marquise von George Sand

George Sand

war eine der herausragenden Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts in Frankreich, die sich durch ihren Lebensstil und in ihren Werken zeitlebens für die Emanzipation der Frau einsetzte.
In der Erzählung Die Marquise lässt sie eine Person des 19. Jahrhunderts eine Adlige aus dem 18. Jahrhundert befragen und dringt dabei zum intimsten Geheimnis der Marquise vor. Und das hat zu tun mit der immer heimlichen Anhimmelung und rasender Verliebtheit in einen Schauspieler, der natürlich absolut indiskutabel für sie und ihren Stand war.
Dass man dabei auch erinnert werden kann an heutige Teenies und Groupies, macht einen zusätzlichen Reiz aus in dieser von Stolz und Vorurteil bestimmten Geschichte. Dabei bleibt bei aller Dramatik eine Komik und Ironie nicht außen vor.

Cornelia Schmaus,

die vor noch nicht so weit zurückliegender Zeit hier am Theater im Palais ihre Fassung des Romans von Marlen Haushofer Die Wand eindrücklich spielte, lebte und studierte in Berlin an der heutigen Schauspielschule "Ernst Busch", war dann viele Jahre am Schauspiel in Karl-Marx-Stadt engagiert, später am Staatsschauspiel Dresden, dann an der Berliner Volksbühne und in Frankfurt/Main.
Sie arbeitete mit Regisseuren wie Wolfgang Engel, Andreas Kriegenburg und Frank Castorf zusammen.
Sie spielte die Titelrolle in Kleists Penthesilea, war Brunhild in den Nibelungen, die Titelfigur in Hedda Gabler, die Margeritha in Meister und Margerita und gehört zu den wenigen Frauen, die den Hamlet gespielt haben.
Cornelia Schmaus war nominiert für den Deutschen Filmpreis und ist zweifache Grimmepreisträgerin.

Christine Schmidt-Schaller,

Schauspielerin und Regisseurin, war nach dem Schauspielstudium von 1965 bis 1969 an der Theaterhochschule "Hans Otto" Leipzig zunächst an den Städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt und dann an den Bühnen der Stadt Magdeburg engagiert. Zu ihrem Repertoire gehörten die Titelrollen in Hedda Gabler und Minna von Barnhelm.
Von 1981 bis 1985 absolvierte sie ein Studium am Institut für Schauspielregie der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. In den Folgejahren führte sie Regie bei mehreren Fernsehproduktionen des DFF und des MDR.
Von 1993 bis 2006 war Christine Schmidt-Schaller Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam. Nach ihrem dortigen Ausscheiden arbeitet sie wieder ausschließlich als Schauspielerin. Sie gründete das Schauspielerensemble Compagnia die Prosa, mit dem sie szenische Lesungen abhält.

Vorstellung

Erzählung "Die Marquise"

von George Sand

Lesung mit Cornelia Schmaus und
Christine Schmidt-Schaller