PREUSSENS LUISE

PREUSSENS LUISE

PREUSSENS LUISE

PREUSSENS LUISE

VOM RUHM UND NACHRUHM EINER LEGENDE

Die preußische Königin Luise steht im Mittelpunkt dieser Lesung innerhalb unserer Reihe BERLINER GESCHICHTEN.

Das Palais am Festungsgraben, in dem unser Theater beheimatet ist, war im 18. Jahrhundert der Amts- und Wohnsitz des preußischen Finanzministers Freiherr vom Stein, einem Politiker, der eng mit dem preußischen Königshaus verbunden war.
Das bietet Anlass, sich eingehender mit der preußischen Königin zu befassen. Königin Luise verstarb jung mit 34 Jahren. Die Legendenbildung um ihre Person nahm gerade nach ihrem Tod unvergleichliche Ausmaße an.
Schon zu Lebzeiten hatte sie die Gabe, ihre Umwelt zu verzaubern. Unvergessen die Anekdote von ihrer Hochzeit, bei der sie, entgegen aller Etikette und zum Entsetzen der Oberhofmeisterin Voss, ein Bürgermädchen umarmte.

Auf der Grundlage von Günter de Bruyns Buch „Preußens Luise“ sowie Briefen, Selbstzeugnissen und Erinnerungen von ihr und an sie hat das THEATER IM PALAIS eine Fassung für die Bühne geschaffen, die von Franziska Troegner und Gabriele Streichhahn präsentiert wird, begleitet von Ute Falkenau am Klavier.

 

 

Vorstellung

*10.11.2018, 19.30 Uhr

 

BERLINER GESCHICHTEN

"PREUSSENS LUISE"
VOM RUHM UND NACHRUHM EINER LEGENDE

mit Gabriele Streichhahn, Franziska Troegner und Ute Falkenau (p)
Leitung: Aljoscha Westermann

Nicht für Bibber und Klimbim

NICHT FÜR BIBBER UND KLIMBIM

Fontane

Nicht für Bibber und Klimbim

In vier Kapiteln durchaus heiterer Art wird ein Mann vorgestellt, der von sich behauptet, "nicht für Bibber und Klimbim" zu sein. Zu Recht, denn er war ein lebensnaher, bodenständiger und doch weltgewandter Mann. Und so entsteht mit diesem Abend ein sympathisch gezeichnetes Portrait Theodor Fontanes.

Freuen Sie sich auf die schönsten Balladen Fontanes, auf seine noch heute komischen Reiseimpressionen und ausgewählte Passagen aus seinem ehelichen Briefwechsel.

Buch und Regie: Barbara Abend
Am Klavier: Ute Falkenau
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler

Vorstellung

*Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

FONTANE
"NICHT FÜR BIBBER UND KLIMBIM"

Buch und Regie: Barbara Abend
Am Klavier: Ute Falkenau
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und
Carl Martin Spengler

Der 35. Mai

DER 35. MAI

Erich Kästner

DER 35. MAI

von Erich Kästner

Oder „Die Ringelhuth-Initiative“. Das kann in etwa die Geschehnisse jeweils am 35. Mai erklären, an dem der Mensch auf das Äußerste gefasst sein muss. Ringelhuth ist gewappnet, er hat nicht nur eine Apotheke, sondern auch viel Phantasie und weiß: Tagträume erhalten unser seelisches Gleichgewicht. Da dieses ihm immer wichtiger zu werden scheint, entwickelt er die nach ihm eines Tages zu benennende Initiative…

In Zusammenarbeit mit der Werner-Viktor Töffling-Stiftung, die uns freundlicherweise die Originalentwürfe der Aufführung von 1954 am Hebbel Theater zur Nutzung zur Verfügung stellt, wollen wir Kästners wunderbare Verbeugung vor der Kraft der Phantasie neu erzählen.

 

Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

Begleitet von Ute Falkenau am Klavier

Fassung und Leitung: Barbara Abend

Vorstellung

18.11.2018, 15.00 Uhr | Gastspiel in Rheinsberg
22.11.2018, 19.30 Uhr

10.01.2019,19.30 Uhr

BERLINER GESCHICHTEN
"DER 35. MAI"
von Erich Kästner

Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler.
Am Klavier: Ute Falkenau

JOHANNES BOBROWSKI

JOHANNES BOBROWSKI

EINE HOMMAGE

Am 9. April vor 100 Jahren wurde der Dichter Johannes Bobrowski in Tilsit geboren.

In Berlin ist er gestorben. Hier schrieb und erzählte er Geschichten und Geschichte, die er aus seiner alten Heimat mitgebracht hatte. Und anderes aus der neuen Heimat, mit der Sichtweise der alten.
Anlässlich dieses Ehrentages zeigen wir nochmals unsere Hommage an den großen Erzähler und Lyriker, diesen Menschenerzähler mit einer zwischen elegischer Schwermut und kauziger Humorigkeit pendelnden Souveränität.

Auf seine Formenwahl befragt: „Na ja, man darf alles, vor allem das, was man kann“ und „ich habe eine ganz besondere Lieblingstechnik“, sagte er, „ich bringe mit Vorliebe den Spaß herein in diese ernsthaften Geschichten... Ich möchte den Hörer und den Leser zu einem Gelächter kriegen und möchte dann durch den Fakt, den ich dahintersetze, bewirken, dass ihnen das Lachen im Halse stecken bleibt. Das ist es.“

So wollen wir Johannes Bobrowski vorstellen, wollen von ihm und über ihn berichten und einen großen Dichter die ihm zukommende Verehrung angedeihen lassen.  

 

Mehr Informationen über Johannes Bobrowski finden Sie auch auf der Homepage des Johannes-Bobrowski-Gesellschaft e.V. :

http://www.johannes-bobrowski-gesellschaft.de/index.html

 

Vorstellung

*Gastspiel am 11. Oktober 2017 in Brüssel

"JOHANNES BOBROWSKI. Eine Hommage"

Leitung: Barbara Abend
mit Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Krimi. Non-Stop

KRIMI. NON-STOP

Autorinnen-Duo auf Abwegen

Buch-Neuerscheinung: „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem 
und
"Kältetod- Rebekka Schombergs zweiter Fall"  von Patricia Holland Moritz

„Das Scherbenhaus“

Die junge Köchin Carla Brendel wird seit Monaten von einem Unbekannten verfolgt. Er schickt ihr Fotos: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Sie flüchtet vor ihm aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester Ellen nach Berlin. In deren perfekt geschütztem Wohnhaus ‚Safe Haven’ und seiner engen Hausgemeinschaft wähnt sie sich in Sicherheit. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus einem Kanal geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im 'Safe Haven' ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und dass es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

Ein subtiler Psychothriller über Stalking, Manipulation und die Angst, niemandem mehr trauen zu können.

Die Autorin Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist gelernte Buchhändlerin und arbeitete u.a. als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie für das größte deutsche Theaterfestival „Theater der Welt“. Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis und Kurzkrimis geschrieben, die mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurden. Nach dem Thriller Die Beschützerin (2014) erschien von ihr - ebenfalls bei carl’s books – der hoch gelobte Kriminalroman Trügerische Nähe (2015), zu dem eine Verfilmung bereits in Vorbereitung ist.

Am 20. März erscheint der Psychothriller „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem bei carl’s books / C. Bertelsmann.

 

"Kältetod- Rebekka Schombergs zweiter Fall"  

Rebekka Schombergs guter Freund Freddy verschwindet spurlos. Während die Suche nach ihm auf Hochtouren läuft, wird der Kulturstaatssekretär Berlins erhängt aufgefunden - mit der Droge Crystal Meth im Blut. Bei der Durchsuchung des Hauses stößt Mark Tschirner, Ermittler bei der Berliner Kripo und Rebekkas Geliebter, auf einen Chat des Opfers mit einem jungen Mann. Der Nickname dieses Mannes »Gayromeo« weist auf einen homosexuellen Drogenkontakt hin und dieser sieht dem verschwundenen Freddy verblüffend ähnlich. 

Patricia Holland Moritz wurde in Karl-Marx-Stadt – dem heutigen Chemnitz – geboren.
Sie arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ dann die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an. Sie studierte später in Berlin Nordamerikanistik und wurde Bookerin für verschiedene Bands, bis sie schließlich in einem großen Verlagshaus landete, in dem sie das Buchgeschäft von der Pike auf erlernte.
Ihre Schreibwelt ist vielseitig: Sie bloggt den „Spirit of Kasimir“ und schreibt Artikel zum aktuellem politischen Geschehen, unter anderem für die Zeitschrift „Abwärts“ und die „Literabiles“- Anthologien des Freien Deutschen Autorenverbands Bayern, FDA.
Für ihren Frankreichroman »Zweisiedler« 2006 erhielt sie das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Sie ist außerdem Co-Autorin der Autobiografie des Leipziger Pfarrers Christian Führer »Und wir sind dabei gewesen – Die Revolution, die aus der Kirche kam« (Ullstein 2011) sowie der von Frank Schäfer „Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein“ (Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf Berlin, ET: 5.9.2017).
Mit Kurzkrimis ist die Autorin in bisher sechs Anthologien des Leipziger Verlags „edition krimi“ vertreten (u.a. in „Giftmorde“, „Sachsenmorde“, „Auf heiligem Boden“, „Weihnachtsmorde“).
Auf ihren zahllosen Veranstaltungen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert.
2014 startete sie die Berliner Krimiserie um die Ermittlerin Rebekka Schomberg mit „Die Einsamkeit des Chamäleons“, worauf. »Kältetod« folgte. Dieser Krimi aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom Tip zur „ausgefallensten Mordmethode“ gekürt (2015).
Seit 2016 arbeitet die Autorin an zwei Kriminalromanen parallel, von denen sich einer mit der Arbeit und den wahren Fällen des weltweit ersten „Profilers“ befasst, der in den 60er Jahren an der Berliner Charité forschte.
Patricia Holland Moritz ist Mitglied in den AutorInnenvereinigungen Syndikat, Mörderische Schwestern Berlin e.V. und 42er Autoren e.V.
Mehr über die Autorin auf ihrer Website: www.patriciahollandmoritz.com.
Eine Übersicht über ihre Veröffentlichungen zeigt ihre Autorenseite auf Amazon.


Vorstellung

*21. April 2017 um 19.30 Uhr

KRIMI. Non-Stop
Autorinnen-Duo auf Abwegen

Lesung mit Susanne Kliem und
Patricia Holland Moritz

AGATHA CHRISTIE

AGATHA CHRISTIE

berliner Lesezeichen 05

ARCHÄOLOGIN DES VERBRECHENS

Ihre Geschichten weisen all das auf, was einen guten Krimi auszeichnet: verwickelte Verbrechen, schwerfällige Polizisten, eigenwillige Hobbydetektive sowie eine Unzahl falscher Fährten. Am Ende steht das Aha-Erlebnis des Lesers, vor dessen Augen durch Kombinationsgabe und Scharfsinn der Übeltäter aus dem Kreis der Verdächtigen überführt wird. Agatha Christies Detektive verstehen es, Spuren zu lesen, Fakten zu deuten und beharrlich jedes noch so kleine Puzzleteil ins Gesamtbild einzufügen. Die so unscheinbar daherkommende Amateurkriminalistin Miss Jane Marple und der schrullige Meisterdetektiv Hercule Poirot sind mit menschlich liebenswerten Qualitäten ausgestattet, die den Leser stärker am intellektuellen Vergnügen der Tataufklärung als am Sensationellen der Tat selbst teilhaben lassen.

Als Krimiautorin gleicht Agatha Christies Schreiben archäologischen Erkundungen, eine Leidenschaft, die sie mit ihrem zweiten Mann, dem Archäologen Max Mallowan teilte. Sie führte sie auf der Route des Orient Express nach Syrien und in den Irak, nach Ägypten und über Umwege sogar bis nach Berlin, wo sie zu Beginn der 1930er Jahre Ausgrabungsschätze aus dem nordsyrischen Tell Halaf in der Oppenheim-Stiftung besuchte. Von diesen Reiseerfahrungen wurden einige ihrer weltberühmten Kriminalromane wie Mord im Orient-Express, Rendezvous mit einer Leiche oder Mord in Mesopotamien inspiriert.     

Aus spannenden Texten lesen Gabriele Streichhahn und Nicole Haase. Die Moderation und den Überblick zum Schaffen der Autoren gibt Prof. Stefan Welz von der Universität Leipzig.

Vorstellung

*z. Z. ist keine Wiederholung dieser Veranstaltung vorgesehen

"AGATHA CHRISTIE"

Archäologin des Verbrechens

mit Gabriele Streichhahn, Nicole Haase 
und Prof. Dr. Stefan Welz

VON JAMES BOND BIS CHECKPOINT CHARLIE

VON JAMES BOND BIS CHECKPOINT CHARLIE

berliner Lesezeichen 04

SPIONAGE-HELDEN GESTERN UND HEUTE

Spionage, Geschichte und Literatur fügten sich bereits in J.F. Coopers frühem Klassiker Der Spion (1821) unterhaltsam zusammen. Markante Charaktere, Aktionsreichtum und ausgreifende Spannungsbögen sind Markenzeichen derartiger Romane. Bis hin zum Thriller bilden sie heute ein eigenständiges literarisches Genre. Der trickreiche Einfallsreichtum, die Freude an der Täuschung, all das liest sich ebenso gefährlich wie vergnüglich. Spionageliteratur ist immer auch ein Parcours durch die Wirren der Geschichte und hat gerade in Krisenzeiten Konjunktur. Ob im heißen oder im Kalten Krieg, ob in der Farbenfülle Britisch-Indiens oder im tristen Alltagsgrau des geteilten Berlins – die Spionagegeschichten des zwanzigsten Jahrhunderts präsentieren sich dabei als besonders brisante Mischung aus Fakt und Phantasie.

Aus spannenden Texten lesen Jens-Uwe Bogadtke und Nicole Haase. Die Moderation und den Überblick zum Schaffen der Autoren gibt Prof. Stefan Welz von der Universität Leipzig.

Vorstellung

 

"VON JAMES BOND BIS CHECKPOINT CHARLIE"

SPIONAGE-HELDEN GESTERN UND HEUTE

mit Jens-Uwe Bogadtke, Nicole Haase 
und Prof. Dr. Stefan Welz

 

REINEKE FUCHS

REINEKE FUCHS

Mathias Mertens spricht Johann Wolfgang von Goethe

Produktion des Bruckner-Foyers (Renaissance Theater Berlin)

Ein Dieb, ein Mörder, Ehebrecher und Verräter – was macht ihn nur so groß und so beliebt? Was hat er, was weiß er, was tut er - dass er am Ende immer Sieger bleibt? Recht ist nicht Gerechtigkeit, Geld regiert die Welt und Erfolg heiligt alle Mittel. Und so endigt Goethe: „so ist es beschaffen, so wird es bleiben“

Die Geschichte stammt aus grauer Urzeit – warum will man sie trotzdem immer wieder hören? Reineke Fuchs: ein Dieb, ein Mörder, Ehebrecher und Verräter – was macht ihn nur so groß und so beliebt? Was hat er, was weiß er, was tut er - dass er am Ende immer Sieger bleibt?

Die Geschichte von Reineke dem Fuchs war stets das Spottgedicht über die Gesellschaft und ihre Verlogenheit; über die ewig jungen Protagonisten aller Zeiten – die Diebe, Mörder, Ehebrecher und Verräter; und über die Erfahrungen der Meisten: Recht ist nicht Gerechtigkeit, Geld regiert die Welt und Erfolg heiligt alle Mittel. Und so endigt Goethe: "so ist es beschaffen, so wird es bleiben".

Was wollen wir? - Erfolg!
Wen mögen wir? - Den Sieger!
Und wie soll er nun sein? - Gewitzt, charmant und unterhaltsam!
Hier kommt: Reineke Fuchs.

Mathias Mertens studierte an der Theaterhochschule in Leipzig, an der Humboldt-Universität in Berlin, sowie Drehbuch an der Masterschool der TV-Akademie Berlin. Er ist Autor von Theaterstücken, die in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen uraufgeführt wurden. Mehrere wurden mit so prominenten DarstellerInnen wie Ursula Karusseit, Anne-Kathrin Bürger, Ulrich Voß und Dieter Wien ebenfalls für den Rundfunk produziert. Seinen ersten Soloabend, das Prosafragment "Lenz" von Georg Büchner, zeigte Mathias Mertens anlässlich des 250. Geburtstages des Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz (ein Freund Goethes aus dessen Sturm-und-Drang-Tagen) im Jahr 2001. 2005 folgte im Berliner Gorki-Theater Heiner Müllers "Wolokolamsker Chausse I - V". Mertens spielte alle fünf Teile in einem zweistündigen Theaterabend allein. Für seinen dritten Soloabend hat sich Mathias Mertens die "unheilige Weltbibel" Goethes, "Reineke Fuchs", gewählt.

Vorstellung

* z. Z. keine neuen Termine

"REINEKE FUCHS"

mit Mathias Mertens

 

Immer Ärger mit dem Cello

Immer Ärger mit dem Cello. Klaus Wallendorf

Neues von den Berliner Philharmonikern

Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvoráks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.« 

 

Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.

Foto: Wallendorf by Monika Ritterhaus

PRESSESTIMMEN

„Unterhaltsam bis zur letzten Seite – auch für Nichtmütter!“  (Kim Fisher, Sängerin und Moderatorin, „Riverboat“)

„Mario D. Richardt hat ein geübtes Auge für die Tücken des Alltags und das allzu Zwischenmenschliche!“  (Peter M. Hetzel, Sat.1 Frühstücksfernsehen)

„Zweierlei fällt sofort auf: Erstens kann Mario D. Richardt wirklich gut schreiben - sein Handwerkszeug, die deutsche Muttersprache, beherrscht er aus dem Effeff. Und zweitens gelingt es ihm, im Gegensatz zu so vielen anderen "Comedians", mühelos, sein Publikum in ausgelassene Stimmung zu versetzen, ohne auch nur eine einzige Zote zu reißen.“ (Thüringer Allgemeine)

„Ich sehe Mario D. Richardt förmlich schmunzeln, lachen, schimpfen, grollen ... Er ist mir nah beim Lesen.“  (Susanne Langhans, Moderatorin, MDR und NDR)

„Ein amüsantes Buch in gewitztem Sprachstil, in dem sich andere junge Väter auf viele Weise wiederfinden.“  (Leipziger Volkszeitung)

„Seine Erlebnisse schildert der Autor in leichtem Plauderton und vor allem – und genau das macht das Buch so unterhaltsam – mit einer guten Portion Selbstironie und Witz.“  (Ostthüringer Zeitung)

„Ständig wechselt Richardt zwischen Vorlesen und lockerem Geplauder. Das lässt den Sympathiefaktor noch mal zusätzlich in die Höhe schnellen.“ (Thüringer Allgemeine)

„Mario D. Richardt schildert eindrucksvoll und mit viel Ironie gestrickt seine Geschichte vom Junggesellen bis zum Familienvater. An manchen Stellen der Lesung hatten die Gäste den Eindruck, dass an ihm ein Kabarettist verloren gegangen ist.“ (Sächsische Zeitung)

Vorstellung

*21. Juni 2017, 19.30 Uhr

"Klaus Wallendorf. Immer Ärger mit dem Cello"

Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an seine streichenden Kollegen

Musikalische Lesung mit dem Autor Klaus Wallendorf

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Die Weihnachtszeit  - eigentlich eine Zeit der Stille und Besinnung - hält „Alle Jahre wieder“  gefährliche Klippen bereit, die es zu umschiffen gilt. Dazu zählt u.a. die generationsübergreifende Frage:

Gehört zur Gans Rotkohl oder Grünkohl ?

Zur Vermeidung größerer weihnachtlicher Kollateralschäden hält Franziska Troegner in der Auswahl ihrer Lieblingsweihnachtsgeschichten einige hilfreiche Hinweise bereit.

Ein Abend, den Sie sich auch schenken können.

 

Foto: Silvia von Eigen

 

*  14.12.2018, 19.30 Uhr

 

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis
Fröhliche Weihnachtsgeschichten

mit Franziska Troegner und
Jürgen Beyer (p)