Weihnachtserinnerungen von Truman Capote

Porträt

Weihnachtserinnerungen von Truman Capote

Truman Capote,

Zwei berühmte Erzählungen von dem bekannten amerikanischen Autor Truman Capote. 1924 wurde er in New Orleans geboren und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit bei seiner Großmutter. Später gelangte Capote in die High Society von New York. Sein Debütroman wurde eine literarische Sensation. Mit den Rolling Stones tourte er u.a. durch die USA.

Michael Kind,

absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Der Berliner Schauspieler und Regisseur begann 1982 seine Theaterkarriere an renommierten Schauspielbühnen. Im Laufe seiner bisherigen Engagements spielte er unter anderem am Deutschen Theater und auch am Berliner Ensemble unter der Regie von Heiner Müller. Einem breiten Publikum wurde Kind durch seine Rollen als Oberkommissar Raabe im Polizeiruf 110 und insbesondere ab 1997 in der ZDF-Fernsehserie Küstenwache bekannt, in der er seit der zweiten Sendestaffel die Rolle des Hermann Gruber als Leiter der Küstenwache-Einsatzzentrale spielt. (Wikipedia)

Nicole Haase,

studierte Theaterwissenschaften in Leipzig und absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Sie spielte 13 Jahre am Maxim Gorki Theater Berlin, Unter den Linden. Seither gastiert sie an Theatern in Frankfurt am Main, Essen, Augsburg, Potsdam, Hannover, Luxemburg, Dresden und dem Berliner Ensemble. Mit ihrem LeseTheater ist die Berliner Schauspielerin und Regisseurin erfolgreich zwischen Tidaholm (S) und Sils Maria (CH) zwischen Luxemburg (L) und Zollbrücke an der Oder und natürlich in Berlin unterwegs. Im Fernsehen war sie u.a. zu sehen in "Polizeiruf 110", "Barfuß im Bett", "Hallo, Onkel Doktor!", "Der letzte Zeuge", "Der Landarzt", "SOKO Wismar", "Hallo, Robbie", "Tannerts letzte Chance" und "Anna und die Liebe". 


Vorstellung

Zwei weihnachtliche Erzählungen

von Truman Capote

Lesung mit Nicole Haase und
Michael Kind

Die Marquise von George Sand

Porträt der Schauspielerin Cornelia Schmaus

Die Marquise von George Sand

George Sand

war eine der herausragenden Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts in Frankreich, die sich durch ihren Lebensstil und in ihren Werken zeitlebens für die Emanzipation der Frau einsetzte.
In der Erzählung Die Marquise lässt sie eine Person des 19. Jahrhunderts eine Adlige aus dem 18. Jahrhundert befragen und dringt dabei zum intimsten Geheimnis der Marquise vor. Und das hat zu tun mit der immer heimlichen Anhimmelung und rasender Verliebtheit in einen Schauspieler, der natürlich absolut indiskutabel für sie und ihren Stand war.
Dass man dabei auch erinnert werden kann an heutige Teenies und Groupies, macht einen zusätzlichen Reiz aus in dieser von Stolz und Vorurteil bestimmten Geschichte. Dabei bleibt bei aller Dramatik eine Komik und Ironie nicht außen vor.

Cornelia Schmaus,

die vor noch nicht so weit zurückliegender Zeit hier am Theater im Palais ihre Fassung des Romans von Marlen Haushofer Die Wand eindrücklich spielte, lebte und studierte in Berlin an der heutigen Schauspielschule "Ernst Busch", war dann viele Jahre am Schauspiel in Karl-Marx-Stadt engagiert, später am Staatsschauspiel Dresden, dann an der Berliner Volksbühne und in Frankfurt/Main.
Sie arbeitete mit Regisseuren wie Wolfgang Engel, Andreas Kriegenburg und Frank Castorf zusammen.
Sie spielte die Titelrolle in Kleists Penthesilea, war Brunhild in den Nibelungen, die Titelfigur in Hedda Gabler, die Margeritha in Meister und Margerita und gehört zu den wenigen Frauen, die den Hamlet gespielt haben.
Cornelia Schmaus war nominiert für den Deutschen Filmpreis und ist zweifache Grimmepreisträgerin.

Christine Schmidt-Schaller,

Schauspielerin und Regisseurin, war nach dem Schauspielstudium von 1965 bis 1969 an der Theaterhochschule "Hans Otto" Leipzig zunächst an den Städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt und dann an den Bühnen der Stadt Magdeburg engagiert. Zu ihrem Repertoire gehörten die Titelrollen in Hedda Gabler und Minna von Barnhelm.
Von 1981 bis 1985 absolvierte sie ein Studium am Institut für Schauspielregie der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. In den Folgejahren führte sie Regie bei mehreren Fernsehproduktionen des DFF und des MDR.
Von 1993 bis 2006 war Christine Schmidt-Schaller Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam. Nach ihrem dortigen Ausscheiden arbeitet sie wieder ausschließlich als Schauspielerin. Sie gründete das Schauspielerensemble Compagnia die Prosa, mit dem sie szenische Lesungen abhält.

Vorstellung

Erzählung "Die Marquise"

von George Sand

Lesung mit Cornelia Schmaus und
Christine Schmidt-Schaller

Der Hase im Rausch

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* Wir werden Sie rechtzeitig über einen nächsten Vorstellungstermin informieren *

Esther Esche liest erfrischend komische Texte aus dem Leben ihres Vaters, Andreas Greger spielt dazu berauschend Cello.

Eberhard Esche gehört zu denen, deren Verlust mit den Jahren immer empfindlicher fühlbar wird. Mag die Kunst des Schauspielers flüchtig sein, mit seinen Bücher hat er sich einen bedeutenden Gedenkstein gesetzt und den Nachgeborenen ein Werk der lebendigen Erinnerung, einer gediegenen Kunstauffassung und unbeugsamen politischen Haltung hinterlassen. Seine autobiographischen Geschichten handeln natürlich vom Theater, aber sie erzählen auch von den gesellschaftlichen Zuständen, unter denen Theater blüht oder vegetiert, und von den Leuten, die Theater machen.weiter lesen…

Kästner für Erwachsene

Es sind die unbekannten Geschichten des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Fabian-Die Geschichte eines Moralisten“, die im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollen. Neben seinen berühmten Werken hat Kästner eine Reihe von Kurzprosa verfasst, die lesen- und kennenlernswert ist. So gibt es z.B. seine wunderbar grotesken und anrührenden „Kindergeschichten für Erwachsene“.

Phantasievoll beschreibt er die Sehnsüchte der Figuren, die in seinen Romanen und Geschichten die Hauptrollen spielen, jene Menschen von den Berliner Hinterhöfen, mit denen es das Leben nicht immer gut meint.

In seinen Erzählungen ermöglicht er ihnen und dem Leser, sich auf die Reise zu unbekannten Orten zu begeben, die nur in der Phantasie existieren und ohne die das Leben sehr leer und nicht fröhlich wäre.

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Kästner: Das Glück ist keine Dauerwurst

Kästner. Das Glück ist keine Dauerwurst

Warum empfinden wir Erich Kästner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzählt? Fast scheint Kästner zeitlos zu sein.

Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler.

Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kästners, in der er zu einer der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und der Berlin-Roman „Fabian“ entstammen der Berliner Zeit Kästners und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.

Vorstellung

*22.02.2018, 19.30 Uhr

*07.03.2018, 19.30 Uhr

*11.04.2018, 19.30 Uhr

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau