Jaecki Schwarz

Jaecki SchwarzJaecki Schwarz studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Seit den 1960er Jahren war er vor allem in Fernsehfilmen zu sehen. Bekannt wurde er durch seine Hauptrolle in dem DEFA-Film Ich war neunzehn unter der Regie von Konrad Wolf. Danach wurde Schwarz auch ein vielbeschäftigter Theaterschauspieler an den Bühnen der Stadt Magdeburg, am Berliner Ensemble,  Maxim-Gorki-Theater und am Theater im Palais.

Von 1996 bis 2012 spielte er den Hauptkommissar Schmücke in der Krimiserie Polizeiruf 110. Der 50. und letzte Fall mit Hauptkommissar Schmücke wurde am 3. März 2013 ausgestrahlt.

In der ZDF-Serie Ein starkes Team spielt Schwarz seit 1994 die in jeder Folge auftauchende Nebenrolle Sputnik.

Seit 2013 ist er regelmäßiger Gast im Theater im Palais.

Foto mit Genehmigung von Jaecki Schwarz

Daniel PP Komma

Daniel PP Komma

Daniel PP KommaDaniel PP Komma (*1981) genoss zunächst eine professionelle Gesangsausbildung an der „Stage School of Music, Dance and Drama“ in Hamburg und erlernte dann sein schauspielerisches Handwerk von 2001 bis 2006 an der „Berliner Schule für Schauspiel“.
Nach dem Studium erhielt er eine Lehrbeauftragung an der Universität der Künste in Berlin im Bereich Szenische Textarbeit. Gastengagements führten ihn u.a. an die Sophiensäle Berlin und an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo er im Zuge des Agora-Projekts auch seine erste Regiearbeit „MedeAsyl“ verwirklichte.
Er wirkte als Schauspieler außerdem im „Tatort- Schleichendes Gift“ unter der Regie von Uwe Janson und im Kinofilm „Miracle at St. Anna“ von Spike Lee mit.
Am Theater im Palais spielt er in „Der eingebildete Kranke“ von Molière den Liebhaber Cléanthe und den Heiratsschwindler Thomas Diafoirus.
Für die Uraufführung „Der Triumph des Siegers – Die wunderbaren Geschichten des Anton Tschechow“ war er Regieassistent bei Herbert Olschok und betreut die laufende Produktion als Abendspielleiter.

Foto: Franziska Schumann

 

Manfred Möck

Manfred Möck in Uterm Birnbaum - Foto Andreas KämpferManfred Möck gehört spätestens seit dem Filmerfolg „Einer trage des anderen Last“ des Regisseurs Lothar Warneke zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Filmlandschaft.
1959 in Sangerhausen geboren, studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Rostock. Nach dem Studium arbeitete er an den Theatern in Senftenberg, Greifswald, am Deutschen Theater Berlin und bei den Salzburger Festspielen.
Daneben war er in zahlreichen Rollen in Film und Fernsehen zu sehen. Für die Verkörperung der Figur des Vikars Hubertus Koschenz in „Einer trage des anderen Last“ erhielt er den Silbernen Bären als bester Schauspieler auf der Berlinale 1988.
In jüngster Zeit war er u.a. in Oskar Roehlers Film „Elementarteilchen“ zu sehen und demnächst in Oliver Mielkes „Ossi’s Eleven“. Am Theater im Palais spielt Manfred Möck der von Barbara Abend inszenierten Kriminalnovelle „Unterm Birnbaum“ von Theodor Fontane.
Weitere Informationen auf www.agentur-rahn.de

Carl Martin Spengler

Carl Martin Spengler

Carl-Martin-Spengler-Kaestner-Das-Glueck-ist-keine-DauerwurstAuch nach 25 Jahren zieht Carl Martin Spengler an über 130 Abenden pro Jahr das Publikum des THEATER IM PALAIS mit seiner brillanten Wandlungsfähigkeit und restlosen Hingabe an das Spiel in seinen Bann.

Als Mitbegründer des Hauses und festes Ensemblemitglied trägt er seit 25 Jahren kontinuierlich und in hohem Maße zur künstlerischen Entwicklung und zum Erfolg des Theaters bei. In Leipzig geboren, studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und erhielt wenig später ein Engagement am Theater im Palast in Berlin. 1987 spielte er die Titelrolle in „Wengler & Söhne“, einer deutschen Familiensaga von DEFA-Regisseur Rainer Simon.

Kurz vor einer Vorstellung ist Carl Martin Spengler nur noch in jenen Figuren wiederzufinden, denen er seine Stimme, Sensibilität und Lebenserfahrung zur Verfügung stellt und die er behutsam und mit liebevollem Ernst durch ein Stück gemeinsamer Geschichte führt. Sei es als pedantischer Lehrer in Manfred Karges „Killerfische“ oder als Gespenst der Hohenzollern in Barbara Abends Feature „Das Schloss – Ein Gespenst packt aus“. Carl Martin Spengler gelingt es immer wieder, die Charaktere in ihren psychologischen Abhängigkeiten und persönlichen Verstrickungen mit der Außenwelt aufzuzeigen. Mit perfekten Antennen für zwischenmenschliche Prozesse ausgestattet, deckt er auf ohne bloßzustellen und macht verständlich ohne zu verurteilen. Carl Martin Spengler als Jäger und Gejagter, als Getriebener, der zugleich sein eigener Antrieb und Antreiber ist, immer auf der Spur neuer Herausforderungen und fremder Schicksale. Auf der Suche nach mehr als einem Leben, einer Bestimmung, einer Leidenschaft, nach mehr als dem Offenkundigen, Oberflächlichen und mühelos Erreichbaren. Und letztendlich nach nicht mehr und nicht weniger als sich selbst.

Jens-Uwe Bogadtke

Jens-Uwe Bogadtke

Jens-Uwe BogadtkeNach seinem Schauspielstudium an der Hochschule „Ernst Busch“ gastierte Jens-Uwe Bogadtke neben seinem Festengagement am Theater im Palast an mehreren Berliner Bühnen, darunter das Berliner Ensemble, die Volksbühne sowie das Deutsche Theater. Zudem erhielt er die Hauptrolle im DEFA-Klassiker „Der Bärenhäuter“ und wirkte u.a. in den Mehrteilern „Martin Luther“, „Märkische Chronik“ und „Der letzte Zeuge“ mit.

Als Mitbegründer und bis 2001 festes Ensemblemitglied des THEATER IM PALAIS, spielt Jens-Uwe Bogadtke bis heute in zahlreichen Inszenierungen mit und gestaltet u.a. zusammen mit Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler die äußerst beliebten literarisch-musikalischen Programme des Hauses. Er führt als Molières eingebildeter Kranker aus Angst vor Überanstrengung Buch über die Anzahl seiner täglichen Schritte oder verliert sich in einem Geflecht aus Lügen als Pierre in Eric-Emmanuel Schmitts berühmten Zweipersonenstück „Kleine Eheverbrechen“. Bogadtkes Spiel versetzt uns mal ins Gefängnis unserer Urängste, mal auf das endlose Spielfeld menschlicher Triebe und Sehnsüchte. Intensiv und von packender Authentizität.

Mehr unter www.bogadtke.com