JOHANNES BOBROWSKI

JOHANNES BOBROWSKI

EINE HOMMAGE

Am 9. April vor 100 Jahren wurde der Dichter Johannes Bobrowski in Tilsit geboren.

In Berlin ist er gestorben. Hier schrieb und erzählte er Geschichten und Geschichte, die er aus seiner alten Heimat mitgebracht hatte. Und anderes aus der neuen Heimat, mit der Sichtweise der alten.
Anlässlich dieses Ehrentages zeigen wir nochmals unsere Hommage an den großen Erzähler und Lyriker, diesen Menschenerzähler mit einer zwischen elegischer Schwermut und kauziger Humorigkeit pendelnden Souveränität.

Auf seine Formenwahl befragt: „Na ja, man darf alles, vor allem das, was man kann“ und „ich habe eine ganz besondere Lieblingstechnik“, sagte er, „ich bringe mit Vorliebe den Spaß herein in diese ernsthaften Geschichten... Ich möchte den Hörer und den Leser zu einem Gelächter kriegen und möchte dann durch den Fakt, den ich dahintersetze, bewirken, dass ihnen das Lachen im Halse stecken bleibt. Das ist es.“

So wollen wir Johannes Bobrowski vorstellen, wollen von ihm und über ihn berichten und einen großen Dichter die ihm zukommende Verehrung angedeihen lassen.  

 

Mehr Informationen über Johannes Bobrowski finden Sie auch auf der Homepage des Johannes-Bobrowski-Gesellschaft e.V. :

http://www.johannes-bobrowski-gesellschaft.de/index.html

 

Vorstellung

*Gastspiel am 11. Oktober 2017 in Brüssel

"JOHANNES BOBROWSKI. Eine Hommage"

Leitung: Barbara Abend
mit Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Das Schloss

DAS SCHLOSS. Ein Gespenst packt aus

Geschichtsstunde mal anders: Alles was man über das Stadtschloss wissen muss!

Bei einer exklusiven Führung durch die Baustelle des Humboldtforums bleiben zwei Gäste in einem Gewölbe zurück und treffen auf das berühmte Gespenst der Hohenzollern. Dieses ist nach Jahren der Einsamkeit sehr redselig und verwickelt die unfreiwilligen Gäste in ein unterhaltsames Streitgespräch. Denn die beiden Besucher sind gänzlich uneins über das neue Berliner Stadtschloss. Allein das Erstaunen über den kultivierten, körperlosen Gastgeber eint das Paar.

Das Berliner Schloss entsteht neu und die historische Mitte Berlins bekommt einen neuen Schauplatz. Lange hatten sich Befürworter oder Zweifler gestritten -unbestritten blieb jedoch eines: Das alte Berliner Schloss war ein architektonischer Ankerpunkt, gleichwohl die Bedeutung für die Berliner fraglich war. Umso erfreulicher ist es, dass an dieser zentralen Stelle ein Bau errichtet wird, der nicht nur dem städtebaulichen Erbe gerecht wird, sondern ein lebendiger und offener Ort im Geiste des heutigen und zukünftigen Berlins wird.

Vorstellung

30.08.2018, 19.30 Uhr

Besetzung und Hinweise

Ein Feature von: Barbara Abend
Mit Gabriele Streichhahn, Carl-Martin Spengler und Matthias Zahlbaum
Musik und am Klavier: Ute Falkenau

Tonaufnahmen: Marcus Dippe und
Matthias Zahlbaum
Kostümbild und Anfertigung:
Claudia Wimmer
Technische Leitung: Frank Bihra
Bühne und Beleuchtung:
Björn Nitzsche, Frank Bihra und
Marcel Schadock
Dekorationsbau: Marcel Schadock
Ausstattungsassistenz: Tanja Georgiev
Souffleuse: Jana Schmidt

OTTO REUTTER

OTTO REUTTER

Und so komm’n wir aus der Freude gar nicht raus

Friedrich Otto August Pfützenreuter verließ Ende des 19. Jahrhunderts den für ihn bestimmten Bürostuhl in Gardelegen in der Altmark, um die Bretter dieser Welt zu erobern. Mit einem Kopf voller Reime und der Sehnsucht nach großen Tragödien erreichte er auf Umwegen Berlin, wo das Herz der Welt zu schlagen schien.

In den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts in der aus allen Fugen platzenden Stadt voller Paradeschritte, Marschmusik, Kriegsgeschrei, den grauen Folgen und den „goldenen Zwanzigern“ stand er, Otto Reutter -  mit tt -  und mit großen runden Augen lächelnd auf der Bühne und wusste, was sein Publikum bewegte, denn es bewegte auch ihn.

Die Polizei setzte bei „verdächtigen“ Pointen den Rotstift an und saß mit spitzen Ohren im Zuschauerraum. Und Reutter – er hustete! Er hustete die gestrichenen Takte! Und der ganze Saal hustete im Takt mit. Die Berliner husteten ihrem Zensor was! Und Reutter lächelte unschuldig:  Musste husten, husten! Wat de mußt, det mußte!

Er sang von Alltagsgeschichten, von kleinen Übeln und großen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafür und für seinen Mut zum Galgenhumor.

Vorstellung

24

26

21.10.2018, 16.00 Uhr

OTTO REUTTER:
UND SO KOMM'N WIR AUS DER FREUDE GAR NICHT RAUS

mit Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

Buch und Leitung: Barbara Abend

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis

Die Weihnachtszeit  - eigentlich eine Zeit der Stille und Besinnung - hält „Alle Jahre wieder“  gefährliche Klippen bereit, die es zu umschiffen gilt. Dazu zählt u.a. die generationsübergreifende Frage:

Gehört zur Gans Rotkohl oder Grünkohl ?

Zur Vermeidung größerer weihnachtlicher Kollateralschäden hält Franziska Troegner in der Auswahl ihrer Lieblingsweihnachtsgeschichten einige hilfreiche Hinweise bereit.

Ein Abend, den Sie sich auch schenken können.

 

Foto: Silvia von Eigen

 

* Wieder zur Vorweihnachtszeit 2018

 

Zwischen Frühstück, Gänsebraten und Gastritis
Fröhliche Weihnachtsgeschichten

mit Franziska Troegner und
Harry Ermer / Jürgen Beyer (p)

Frau am Klavier

Ein Abend mit der Musikerin und Pianistin Ute Falkenau.

09.11.2016, 19.30 Uhr (Zum letzten Mal)

Ute Falkenau ist die Musikerin und Pianistin des THEATER IM PALAIS. Ihre Kompositionen und musikalischen Begleitungen prägen die Inszenierungen des Hauses, in denen die Theatertradition der Verbindung von Schauspiel und Musik fortgeführt und weiterentwickelt wird. Durch das Programm mit Favoriten aus ihrem Klaviermusik-Repertoire führt die langjährige Wegbegleiterin und Regisseurin Barbara Abend. Lauschen Sie dem Klang unseres Salontheaters und erfahren Sie Wissenswertes und Unterhaltsames über die musikalisch-künstlerische Arbeit Ute Falkenaus.

Moderation Barbara Abend

Das ist Berlin!

DAS IST BERLIN!

Lieder und Anekdoten

„Icke, dette, kieke mal, Oogen, Fleesch und Beene!“
„Nein, mein Kind, so heißt das nicht: Augen, Fleisch und Beine!“

Zum Glück waren die Kinder ungehorsam und haben weiter berlinert.

Ohne den Dialekt wäre die Berliner Schnauze undenkbar. Nicht nur auf den Hinterhöfen hörte man solche Laute. Künstler von Weltruhm brachten die Dinge in diesem mal humorvollen, mal schnoddrigen Ton auf den Punkt. Textdichter und Komponisten erfassten mit Liedern den Rhythmus und das Flair der Stadt und ihrer Bewohner!

Mit Anekdoten, knappen wie witzigen  Redensarten, in Chansons und Gassenhauern  melden sich im THEATER IM PALAIS echte  Berliner zu Wort, berühmte und vergessene. Sie zeugen von der treffsicheren Spottlust und dem ruppigen Charme aller, die mit Spreewasser getauft sind

 

Vorstellung

*Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

Es plaudern, rezitieren und singen:
Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler

Am  Klavier: Ute Falkenau

Heinrich Heine

Heinrich Heine im THEATER IM PALAIS

  • Heinrich Heine. Traumbilder

    • Traumbilder heißt der Abend, bei dem die Zuschauer den Gedichten und Fabeln zuhören und so die Zerrissenheit des großen Dichters Heinrich Heine, seine unerfüllten Träume und seine Sehnsucht nachempfinden können. Termine und Tickets
  • Zu Fuß mit Heinrich Heine

    • Ein Stadtspaziergang und ein Theaternachmittag – beides mit dem 24jährigen Heinrich Heine, der im Jahr 1822 Student in Berlin war und seinem Düsseldorfer Freund in Briefen von seinem Leben in Berlin berichtete. Im Theater geht es weiter mit Gedichten Heines, den „Traumbildern“, einem Zyklus, der ebenfalls aus dem Jahr 1822 stammt. Interpretiert von Carl-Martin Spengler, begleitet von Ute Falkenau mit Klaviermusik von Claude Debussy. Termine und Tickets

 

Heinrich Heine: Traumbilder

HEINRICH HEINE. Traumbilder

traumbilder-heinrich-heine

Traumbilder heißt der Abend, bei dem die Zuschauer den Gedichten und Fabeln zuhören und so die Zerrissenheit des großen Dichters Heinrich Heine, seine unerfüllten Träume und seine Sehnsucht nachempfinden können.

Heine ist der Liebende, Trauernde, ist Spötter der deutschen Nachtmützenbesitzer und Träumer von der Insel Bimini. "Bei Heine" - so Martin Walser, "habe man das Gefühl, von allen zu Denkmälern gewordenen Literaturpersonen fühle sich sein Denkmal am wärmsten an." Das macht den Umgang mit ihm so angenehm.

Am liebsten würde man sich dafür heute noch bedanken. Besonders für die vielen schönen Tränen. Besonders für das blitzende Gelächter.

Vorstellung

*Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

Künstlerische Leitung: Barbara Abend
Mit Carl Martin Spengler und
Ute Falkenau am Klavier

Ringelnatz. Anders

Ringelnatz. Anders

ringelnatz-anders-_3_theater-im-palais_copyright-christina-rank

Ringelnatz in Berlin? War er nicht Leipziger oder Wurzner, Münchner, Hamburger oder auf der See zu Hause?
Als Ringelnatz sich tatsächlich für eine Stadt entschloss, war es Berlin. Dort lebte er, weil er „frischere Luft zu atmen hoffte“, bis zu seinem Tode 1934.

Was kennen wir von ihm? Das Reh aus Gips oder die Kachel aus seinem Ofen, die er ohne Bedenken der Geliebten schenken würde? Auf alle Fälle kennen wir nicht die ganze Vielfalt seines künstlerischen Schaffens. Auch als Mensch, als Freund, als Liebender, als Maler, als Marineoffizier und als Kabarettist war Ringelnatz anders. Anders als wir ihn vermuten, anders als seine Mitwelt ihn etikettierte.

In einer Welt, in der wir zuweilen und immer öfter an blind gewordenen Seelen leiden, verleiht Ringelnatz neue Sehkraft. Er hört ein Staubkorn lachen und hört die Klage eines Pflastersteins, getreten zu werden, die ungehört bleibt. Überall ist Wunderland. Überall ist Leben.

Vorstellung

31.08.2018, 19.30 Uhr

 

Besetzung und Hinweise

Buch und Regie: Barbara Abend
Es lesen Gundula Köster und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Kästner für Erwachsene

Es sind die unbekannten Geschichten des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Fabian-Die Geschichte eines Moralisten“, die im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollen. Neben seinen berühmten Werken hat Kästner eine Reihe von Kurzprosa verfasst, die lesen- und kennenlernswert ist. So gibt es z.B. seine wunderbar grotesken und anrührenden „Kindergeschichten für Erwachsene“.

Phantasievoll beschreibt er die Sehnsüchte der Figuren, die in seinen Romanen und Geschichten die Hauptrollen spielen, jene Menschen von den Berliner Hinterhöfen, mit denen es das Leben nicht immer gut meint.

In seinen Erzählungen ermöglicht er ihnen und dem Leser, sich auf die Reise zu unbekannten Orten zu begeben, die nur in der Phantasie existieren und ohne die das Leben sehr leer und nicht fröhlich wäre.

Besetzung und Hinweise

Leitung: Barbara Abend
Es lesen Gabriele Streichhahn und
Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau