Gabriele Streichhahn und Franziska Troegner lesen aus den Weltkriegserinnerungen Ihrer (Ur-) Großväter
Zwei junge Männer aus Berlin ziehen in den Großen Krieg und notieren in ihren Tagebüchern, was ihnen dort widerfuhr.

100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges haben die Berliner Schauspielerinnen Gabriele Streichhahn und Franziska Troegner diese privaten Schätze wieder ausgegraben und gewähren uns – gelesen, erzählt und gesungen – einmalige Einblicke in die Erlebniswelt ihrer (Ur-)Großväter, die als einfache Soldaten den Ersten Weltkrieg hautnah an Ost- und Westfront er- und überlebten.

Von Tag zu Tag, von 1914 bis 1918, wird so der Erste Weltkrieg lebendig erzählt, von den Sorgen und Nöten der beiden Gefreiten Nieke und Troegner berichtet. Mit viel Humor und Berliner Charme erfahren wir aber auch von den heiteren Stunden, den Kuriositäten und Verrücktheiten, die der Kriegsalltag mit sich bringt.

Ergänzt um weitere Zeitdokumente und –berichte sowie um Musik, Lieder und Lyrik aus den Kriegstagen – am Klavier Ute Falkenau – entsteht auf diesem Wege ein viel menschennäheres und konkreteres Bild vom Krieg, als wir es für gewöhnlich aus dokumentarischen Berichten oder aufbereiteten Materialien erhalten können.

Nächste Vorstellungen

11.11.2018 um 16.00 Uhr | anlässlich des offiziellen Endes
des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren

Besetzung und Hinweise

Lesung aus der Reihe "Berliner Geschichten"
Nach einer Idee von Franziska Troegner
Leitung: Barbara Abend
Es lesen: Gabriele Streichhahn und
Franziska Troegner
Am Klavier: Ute Falkenau