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Geiz
Ein Wucher mit Musik nach Molières "Der Geizige"

Buch und Regie: Barbara Abend
Bühnen- und Kostümbild: Christine Perthesn
Musikarrangements und am Klavier: Ute Falkenau
Es spielen: Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke, Volker Ranisch, Carl Martin Spengler


In jeder Komödie steckt eine Portion Tragödie, in jedem Witz eine Portion Wahrheit, und lachend besiegt man Gespenster.
Es ist nicht zu fassen, wie aktuell so ein Stück sein kann, das vor fast 350 Jahren geschrieben wurde. Da geht's um Täuschung und Betrug, um Dummheit, Größenwahn und Übervorteilung. Geld regiert die Welt und bestimmt Denken und Fühlen, Freundschaften, Liebe und Vertrauen und grad so, als ob es das Selbstver-ständlichste von der Welt ist.

Nun wäre das Theater im Palais nicht das Theater im Palais, wenn es aus so einer spannenden Vorlage wie Molières “Der Geizige” nicht ein eigenes Spiel machen und sein Publikum einladen würde zu einem Seh-, Hör-, und Denkspaß, wenn es nicht sein Vergnügen hätte am Erzählen, Verwandeln, in Rollen schlüpfen und am Singen, wenn es nicht mit ungebrochener Spiellust die ganze Palette theatralischer Vielfalt entfalten möchte und obendrein - natürlich auch da Berliner Theatertraditionen folgend, mit bekannten Melodien, vor allem mit denen, der eigenen 14 jährigen Theaterzeit seine schlauen Späße machen würde.