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Der gebürtige Dresdner Kästner hat mit seinem Werk auch ein Stück Berliner Kulturgeschichte zu schreiben vermocht. Seine Figuren, man denke nur an Emil Tischbein, Pünktchen und Anton oder seinen Romanhelden Jakob Fabian, leben in Berlin. Sie schlagen sich in dieser Stadt durch, scheitern, rappeln sich wieder und überleben aufgrund ihres Scharfsinns, mit dem sie ihre Lage durchschauen und zu nehmen wissen. Gerade im Hinblick auf das Gesellschaftsbild aus Gewinnern und Verlierern eines Systems, das Kästner in seinem Werk entwirft, erscheint er heute aktueller denn je. Unsere Reihe BERLINER GESCHICHTEN widmet sich Berliner Persönlichkeiten, deckt Geschichten auf, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind und erzählt diese neu. Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Produktionen, Georg Hermanns „Rosenemil“ und „Preußens Luise“, widmen wir uns diesmal dem Schriftsteller Erich Kästner. |
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