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Es gibt auch Wein in Berlin!
Geschichten, Lieder und Anekdoten zum Thema

Buch und Regie: Barbara Abend
Mit Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier

Dass es auf Hawaii kein Bier gibt, ist eine feierselige Behauptung, Bier gibt’s in Berlin, und reichlich. Aber wie steht es mit dem Wein? Berlin schmückt sich gern mit großen Zusatznahmen: Großstadt, Weltstadt, Hauptstadt, aber Weinstadt?


© Theater im Palais
Und doch war es eine und ist auf dem Wege wieder eine zu werden, zumindest, aber nicht nur, was den Konsum betrifft.

800 Jahre muss man zurückblättern, wenn man den Beginn des Berliner Weinbaus erkunden will und noch heute zeugen Straßennamen und Stadtteile von 70 Weinbergen und 26 Weingärten, die es einst gab – einst.

Aber, und das ist typisch Berlinerisch, man gibt nicht auf und einem alten studentischen Spottvers zum Trotz: „Märkischer Erde Weinerträge gehen durch die Kehle wie´ne Säge“, erobert sich z. B der wieder ins Leben gerufene Weinbau in Werder mehr als nur einen beachtlichen Platz in Fachkreisen durch Unternehmergeist mit Mut und Können – „Sehn‘ Se das ist Berlin“ und eine literarisch-musikalische Weinreise wert.

Irene Bazinger, Berliner Zeitung
„Weltliteratur und Lokalkulinarik. […] eine hübsch irdische und geschmackvolle Freude allemal.“