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Bettina von Arnim (1786-1859) ist in diesem Jahr 150 Jahre tot. Mit ihrem ersten Buch Goethes Briefwechsel mit einem Kinde schrieb sie Literaturgeschichte und erfand das Genre des Briefromans.
Im Verlauf des zwanzigsten Jahrhunderts wurden aber auch ihre politischen Schriften sowie ihre anderen Bücher, etwa Die Günderode oder Clemens Brentanos Frühlingskranz bekannt.
In unserer Reihe Berliner Geschichten setzen wir uns nun erstmals mit dieser Berliner Autorin auseinander und widmen ihr einen eigenen Abend, der den Ehebriefwechsel zwischen ihr und Achim von Arnim in den Mittelpunkt stellt.
Während sie in Berlin lebte, war Achim dem Landleben verbunden und bewirtschaftete das Gut Wiepersdorf. Zwischen beiden Orten wechselten die Briefe hin und her. Sie sind Ausdruck einer großen Verbundenheit zwischen den beiden Eheleuten und Liebesbezeugungen über die Entfernung hinweg.
Die Briefe enthalten ein reflektierendes Nachdenken über die eigenen Lebensentwürfe inmitten einer Alltagsrealität, die von Sorgen und Nöten um das Geld und mit dem Personal, nicht zuletzt auch von den vielen Schwangerschaften Bettina von Arnims, bestimmt war. Eine Entdeckung!
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