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Humor besitzt, wer trotzdem lacht.
Es gibt Situationen, in denen das Theater in komischer Verzweiflung, ein bisschen selbstverliebt und ironisch über sich selbst erzählt, und - sonst wäre es ja nicht Theater,
seinem Publikum augenzwinkernd mitteilt, es bedeutet die Welt, die auf den Brettern, stattfindet:
In diesem zugestandenermaßen verrückten Mikro-Kosmos „Theater“ spiegelt sich das Leben mit seinen Hoffnungen und Träumen,
seinen Pleiten und Pannen, seinen Freundlich- und Boshaftigkeiten.
Da wird mit heldenhafter Pose in den Kampf gezogen gegen alle kollegialen Fußangeln und sonstigen Widrigkeiten dieser Welt, die man zu bestehen angetreten ist.
Niederlage oder Sieg, aber stets mit der ultimativen Forderung, trotzdem zu lachen.
Ob nun eine zu kurz gekommene Existenz an einem Vorstadttheater über diese weltbedeutenden Bretter räsoniert oder zwei irische Bauern sich mit selbstzerstörerischem Eifer dem Hang zum Höheren verschreiben, immer heißt es mit Wilhelm Busch:
„Die Schwierigkeit ist immer klein,
man muss nur nicht verhindert sein“
Nach einer Erzählung von Karel Čapek schrieb Barbara Abend den Monolog “Die Wunschrolle”, womit der Wunder-Abend eröffnet wird und mit Sean O’Caseys wunderbarer Geschichte “Das Ende vom Anfang” seine Fortsetzung findet.
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