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Kritiken Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost "Hoffnung ist der Streuzucker für den Rhabarber des menschlichen Lebens." Bei solchen Sätzen müsste eigentlich jeder gewissenhafte Redakteur rettend eingreifen. Genau die richtige Mischung hat nun das Theater im Palais gewählt, das "Die Buchholzens oder Wie angelt man einen Schwiegersohn" auf seine kleine Bühne bringt. Der unterhaltsame Abend basiert auf einem Roman. Die satirischen Geschichten aus dem Leben der Hauptstadt erfahren in der Produktion von Barbara Abend keine Dramatisierung. Das Publikum im Palais erfreut sich an einer szenischen Lesung mit Plüsch und Pianobegleitung (Klavier: Ute Falkenau). Die Schauspieler Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler lassen den Kleinbürgerkosmos wunderbar lebendig werden. Man hat im Theater im Palais nicht nur seinen Spaß mit Berliner Geschichte und Mundart, sondern zudem an der Erkenntnis, dass die meisten menschlichen Schwächen, etwa die Eitelkeit, nach wie vor aktuell sind. So lacht der Zuhörer an vielen Stellen auch ein wenig über sich selbst. |
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