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Krolls Etablissement - eine Berliner Legende
Erzählt, gespielt, gesungen!
Es ist die Berliner Sensation, als Joseph Kroll 1843 im Tiergarten sein Etablissement eröffnet. "Bei Kroll" musste man gewesen sein!
Berliner und Touristen aus ganz Deutschland zog es in die "Großartigkeit der Anlagen", in die Kollonaden und vor allem in die Säle "mit allen Herrlichkeiten und den gleichsam dem Märchen aus 1001 Nacht entlehnten Zierathen".

Hier blühte die Berliner Posse auf, hier wurde unter Klemperer sensationell neue Oper gemacht. Hier kroch "Kroll" 1945 aus den Trümmern hervor und wurde 1951 abgerissen. Eine Berliner Legende verschwand.
Aber wo stand Kroll?

Diesem besonderen Kapitel Berliner Geschichte wird mit vielen musikalischen und literarischen Zeitdokumenten gedacht.


Buch und Regie: Barbara Abend
Mit Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler
und Jens-Uwe Bogadtke
Am Klavier: Ute Falkenau

Kritiken
Angelika Cromme, Theaterkritiken.de
Es scheint beinahe unmöglich, dieses Thema - Aufbau, Vernichtung, Neuanfang und wiederum ein Aus für die Kroll Oper aus alten Berliner Tagen - so zu beschreiben, dass der Spaß den Vorrang hat, mit dem die drei blendend aufeinander eingespielten Darsteller die Vergangenheit als bizarre und bunt gefächerte historische Landschaft Revue passieren lassen, in der die Worte Kapriolen schlagen, die Sprache perlt und alle Schwermut, die bei dieser Rückschau aufkommen könnte, mit heiteren Apercus gewürzt und mit allerlei musikalischen Köstlichkeiten herzlich präsentiert wird. Die ganze große Geschichte über ein ganzes Jahrhundert hinweg hat Barbara Abend unterhaltsam und mit Humor dramaturgisch aufgearbeitet. Sie beginnt mit dem Ende und führt zurück zum Anfang - zwischendrin viel Heiteres.

Es scheint beinahe unmöglich, dieses Thema - Aufbau, Vernichtung, Neuanfang und wiederum ein Aus für die Kroll Oper aus alten Berliner Tagen - so zu beschreiben, dass der Spaß den Vorrang hat, mit dem die drei blendend aufeinander eingespielten Darsteller die Vergangenheit als bizarre und bunt gefächerte historische Landschaft Revue passieren lassen, in der die Worte Kapriolen schlagen, die Sprache perlt und alle Schwermut, die bei dieser Rückschau aufkommen könnte, mit heiteren Apercus gewürzt und mit allerlei musikalischen Köstlichkeiten herzlich präsentiert wird. Die ganze große Geschichte über ein ganzes Jahrhundert hinweg hat Barbara Abend unterhaltsam und mit Humor dramaturgisch aufgearbeitet. Sie beginnt mit dem Ende und führt zurück zum Anfang - zwischendrin viel Heiteres.

 
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