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Ein junger Spanier, Jeronimo Rugera, der in St. Jago, der Hauptstadt Chilis, als Lehrer im Hause eines Edelmanns angestellt ist,
hat zu dessen Tochter Donna Josephe eine tiefe Neigung gefasst und ist daher entlassen worden. Die Tochter, die diese Neigung
erwidert, wird vom Vater in ein Kloster gebracht. Die Liebenden setzen jedoch in den Gärten des Klosters ihre Beziehungen insgeheim
fort, und Donna Josephe wird am Fronleichnamsfest von Mutterwehen überrascht. Wegen dieser Schändung des Klosters werden beide
gefangengesetzt und Donna Josephe zum Tode verurteilt. In der Stunde ihrer Hinrichtung will der verzweifelnde Jeronimo sich gerade
im Gefängnis erhängen, als ein furchtbares Erdbeben über die Stadt hereinbricht und das Leben Jeronimos ändert.
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