TIP - Startseite
Das Erdbeben in Chili
von Heinrich von Kleist

Es spielt Monika Lennartz

© just imagine
Ein junger Spanier, Jeronimo Rugera, der in St. Jago, der Hauptstadt Chilis, als Lehrer im Hause eines Edelmanns angestellt ist, hat zu dessen Tochter Donna Josephe eine tiefe Neigung gefasst und ist daher entlassen worden. Die Tochter, die diese Neigung erwidert, wird vom Vater in ein Kloster gebracht. Die Liebenden setzen jedoch in den Gärten des Klosters ihre Beziehungen insgeheim fort, und Donna Josephe wird am Fronleichnamsfest von Mutterwehen überrascht. Wegen dieser Schändung des Klosters werden beide gefangengesetzt und Donna Josephe zum Tode verurteilt. In der Stunde ihrer Hinrichtung will der verzweifelnde Jeronimo sich gerade im Gefängnis erhängen, als ein furchtbares Erdbeben über die Stadt hereinbricht und das Leben Jeronimos ändert.

© Kowalsky
Monika Lennartz

Geboren 1938 in Stettin wuchs sie in Thüringen auf, studierte an der Filmhochschule Potsdam und debütierte 1962 am Maxim Gorki Theater Berlin in "Das elfte Gebot" von Lajos Mesterhazy. 1964 war sie in ihrer bis dahin bedeutendsten Rolle als Julia in Shakespeares "Romeo und Julia" neben Klaus Manchen in der Regie von Fritz Bornemann an der Volksbühne Berlin zu sehen.
Doch erst 1965 in Viktor Rosows "Am Tage der Hochzeit" fand ihre schauspielerische Leistung ungeteiltes Lob. Weitere wichtige Rollen waren die Olga in "Drei Schwestern" von Anton Tschechow und in der "Übergangsgesellschaft" von Volker Braun, beides Inszenierungen von Thomas Langhoff. Von Anbeginn an arbeitete Monika Lennartz auch beim Film und für das Fernsehen. In der Serie "In aller Freundschaft" ist sie seit 2007 als Luise Brenner zu sehen.