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Ein Gespräch über den missbrauchten Idealismus des Aufbaus, die Irrtümer und das Scheitern der DDR und die Zerreißprobe einer Familie.
Friedfertig sollte es sein, das andere Land, gerecht, allen gleiche Chancen bieten. Es sollte anders sein als Nazideutschland, anders als die Bundesrepublik und irgendwann auch anders als die DDR.
Doch gerade für die sozialistische Alternative auf deutschem Boden hatten sie gekämpft, Brunhilde und Helmut Hanke. Sie mit 31 Jahren bereits Oberbürgermeisterin von Potsdam, er Professor für Kulturwissenschaften.
Die Zweifel am System behielten sie für sich. Nur Bärbel, ihre Tochter, wollte nicht schweigen, sie plante eine Republikflucht. Eine Zerreißprobe für die sozialistische Musterfamilie. Doch nicht die Familie zerbrach, sondern die Menschen:
Helmut Hanke wurde schizophren, Brunhilde Hanke konnte die Politik nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinen. Und Bärbel Dalichow, geborene Hanke, stellte fest, dass ihr Ehemann sie an die Stasi verraten hatte.
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