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MARK TWAIN: Journalist und Humorist – liebenswert bissig

24. April – 16 Uhr

Jens-Uwe Bogadtke und Nicole Haase lesen ausgewählte Texte.
Prof. Dr. Stefan Welz gibt einen Überblick zum Schaffen des Autors.

Humor und Satire haben immer Konjunktur, weshalb sich der amerikanische Schriftsteller Samuel Langhorne Clemens (1835-1910) – bekannt unter dem Pseudonym Mark Twain – bis heute ungebrochener Popularität erfreut. Als Chronist des amerikanischen Westens verbindet Twain kenntnisreich Lokalkolorit mit bissiger Gesellschaftssatire.
Sein bewegter Lebenslauf ist typisch amerikanisch: Er führte ein unstetes Leben und war sogar Steuermann auf einem Mississippi-Dampfer; er arbeitete als Goldgräber, Schriftsetzer, Journalist und Kleinunternehmer, bevor aus ihm ein gefeierter Autor wurde. Seine Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn machten ihn weltbekannt.
Ernest Hemingway galt letzteres Buch sogar als Geburtsurkunde der amerikanischen Literatur. Ausgedehnte Reisen führten Twain durch die USA und zahlreiche Länder Europas. In Deutschland war er besonders von Berlin angetan.
In dieser für ihn „wundervollen Stadt“ verbrachte er den Winter 1891/92. Seine Erfahrungen und Beobachtungen schlugen sich in scharfsinnigen Essays, Geschichten und Reiseerzählungen
nieder.