
GEORG KREISLER: UNHEILBAR GESUND
01.09. | So. | 16:00
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 21.12. | Do.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 11.01. | Do.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 08.02. | Do.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 08.03. | Fr.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 24.04. | Mi.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 23.05. | Do.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 01.09. | So.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 13.10. | So.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 17.11. | So.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 30.01. | Do.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 16.03. | So.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 23.04. | Mi.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 27.08. | Mi.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 07.09. | So.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 09.10. | Do.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 06.02. | Fr.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 09.04. | Do.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 16.05. | Sa.
Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 05.06. | Fr.

Besetzung
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
JÜRGEN BEYER (Klavier)
Buch und Regie
BARBARA ABEND
Musikalische Einrichtung
UTE FALKENAU
Aufführungsdauer
2h 10min (inkl. Pause)
Die nächsten Aufführungen
GEORG KREISLER: UNHEILBAR GESUND
Carl Martin Spengler und Jürgen Beyer am Klavier widmen sich in diesem Programm dem großen Österreicher, der 10 Jahre lang das kulturelle Leben in Berlin geprägt hat.
Georg Kreisler war ein literarisch–musikalisches Genie. Was er schrieb und komponierte, war mehr als Kabarett oder Chansons. Es war so viel mehr als Lyrik und Literatur. Es gibt keinen Begriff dafür, außer vielleicht den Titel einer seiner Schallplatten: Kreisleriana.
Er konnte mit Melodien und Musikstilen jonglieren, wie er wollte. Mit den Worten sowieso. Seine Lieder sind immer mehr-dimensional…er konnte grotesk kalauern und blödeln und dabei tieftraurig sein, er konnte scharf kritisieren und war dabei immer gewitzt.
(Eva Menasse, Schriftstellerin)
Geboren in Wien teilte er, vierzehnjährig, das Los der jüdischen Einwohner Wiens, die das Glück hatten, unter Verzicht ihres Vermögens, 1938 /39 einen Auswanderungsbescheid in die USA zu erlangen.
Nach der kurzen Kindheit in Wien, der Flucht mit den Eltern über den Ozean kam der Durchbruch in New York und schließlich die Rückkehr in ein ihm fremdes Österreich, das ihn immer wieder frösteln ließ – Das 20.Jahrhundert machte aus Georg Kreisler einen Unbehausten, „der seine Heimat in der Kunst und in der Sprache fand. Er war ein Genie, das es so nie wieder geben wird.“
(Atrium Verlag Zürich)
Nach seiner Rückkehr aus dem Exil erfuhr auch das bekannte Lied „Tauben vergiften im Park“ heftige Kritik und giftige Ablehnung in den Wiener Medien.
10 Jahre lebte er in Berlin, wo seine Werke bei den führenden Kabaretts in Berlin, den „Wühlmäusen“ und den „Stachelschweinen“, aufgeführt und gefeiert wurden.
Mit über 500 Liedern, Romanen, Essays, Kurzgeschichten, Theaterstücken und Opern hat Georg Kreisler ein unglaubliches Werk hinterlassen.
