PREMIERE anlässlich der JÜDISCHEN KULTURTAGE BERLIN
DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN

Geistreich und lebendig springt der Dichter Heinrich Heine auf seiner Reise durch Zeit und Raum ins kalte Wasser deutscher Geschichte, legt sich mit einem rotbärtigen Kaiser an, gruselt sich im Kölner Dom, heult mit den Wölfen im Teutoburger Wald... "Ich bin ein deutscher Dichter/ bekannt im ganzen Land/ Nennt man die besten Namen/ so wird auch der meine genannt" weiß der Sohn jüdischer Eltern, den zunächst Druckverbote, später preußische Haftbefehle ins Exil nach Frankreich treiben. Hier herrscht die Freiheit der Gedanken, doch Heine vermisst die Heimat und schreibt seinem Publikum in Deutschland ein sehnsuchtsvoll-satirisches Nationalepos, das sich gewaschen hat und hochamüsante 2132 Verse zählt. Auf neue, unbekannte Weise behandelt er die deutsche Sprache, empfindsam, unbequem und voller erfrischendem Humor. Staunend steht man noch heute vor diesem Werk und seiner Aktualität, wenn Heine seine Vision von einem Europa entwirft, das Nationalismus, Überheblichkeit und Untertanengeist überwunden hat. Der Schauspieler Georg Stephan, beraten von PD Dr. Dirk Koppelberg (Freie Universität Berlin) und Regisseurin Barbara Abend (THEATER IM PALAIS), tritt den Beweis an, dass dieses Werk ein Text für unsere Zeit ist, ein Text, der zu neuem Leben erweckt werden kann und muss.

Eine Veranstaltung der 31. Jüdischen Kulturtage Berlin

Vorstellung

* 15.11.2018, 19.30 Uhr | AUSVERKAUFT

*06.01.2019, 11.00 Uhr
*17.01.2019, 19.30 Uhr

Eine Veranstaltung der 31. Jüdischen Kulturtage Berlin
DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN

Idee und Produktion:  Georg Stephan
Wissenschaftliche Beratung: PD Dr. Dirk Koppelberg
Beratung in Inszenierungsfragen: Barbara Abend

Präsentiert von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Mit GEORG STEPHAN

Gefördert durch die  Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa