Felix Krull. Hochstapler

Ein erotisches Betrugsverhältnis auf Gegenseitigkeit. 

Literarisches Kammerspiel mit Volker Ranisch nach dem Roman von Thomas Mann „Bekenntnisse  des Hochstaplers Felix Krull“

Felix Krull, Sohn eines bankrotten rheinischen Schaumweinfabrikanten, ist ein Träumer, Phantast und bürgerlicher Nichtsnutz, der das Illusionäre von Welt und Leben tief empfindet und von Anfang an darauf aus ist, sich selbst zu einer Art Lebensillusion zu stilisieren. Er fühlt sich von Natur aus begünstigt und bevorteilt, ist es aber seinem Range nach nicht. Diesen ungerechten Zufall korrigiert er durch eine, seiner Anmut sehr leicht fallenden Täuschung. Verliebt in die Welt, ohne ihr auf bürgerliche Weise dienen zu können, ist er bestrebt, die Welt in sich verliebt zu machen.

Volker Ranisch spürt mit diesem Soloabend der hohen Sprachkunst Thomas Manns nach. Indem er in die Rolle des Ich-Erzählers Felix Krull schlüpft, läßt er vor seinem Publikum in freier Rede die illustre Gesellschaft des Romans mit ihrer zahlreichen Personage entstehen und erweckt gleichzeitig einen lebendigen Eindruck vom vortrefflichen Wortwitz des Autors.

Volker Ranisch kam in Chemnitz auf die Welt. Er studierte von 1986 bis 1990 an der Leipziger Theaterhochschule Schauspiel und war danach an den Städtischen Bühnen in Leipzig engagiert.
Gastrollen führten ihn weiter an das Deutsche Theater in Berlin, und an das Zürcher Schauspielhaus.
In Zürich und anderen Städten hat er auch inszeniert und unterrichtet darüber hinaus an der Gesangsschule „Maria Baldauf“ Schauspielmethodik. Im Fernsehen war er in einigen „Tatort“- und „Polizeiruf 110“-Folgen und im ZDF-Vierteiler „Liebesau - die andere Heimat“ zu sehen.
Am Theater im Palais spielt er u.a. in „Felix Krull. Hochstapler“.

Vorstellung

* 10. Februar 2017, 19.30 Uhr

"Felix Krull. Hochstapler"

Ein erotisches Betrugsverhältnis auf Gegenseitigkeit.

mit Volker Ranisch